16.04.2014 · Fachbeitrag aus KP · Haftungsrisiken vermeiden
Tritt der Steuerberater bei einem rein steuerrechtlichen Mandat in konkrete Erörterungen über eine etwaige Insolvenzreife der von ihm beratenen Gesellschaft ein, ohne die Frage nach dem Insolvenzgrund zu beantworten, hat er das Vertretungsorgan darauf hinzuweisen, dass eine verbindliche Klärung nur erreicht werden kann, indem ihm oder einem fachlich geeigneten Dritten ein entsprechender Prüfauftrag erteilt wird (BGH 6.2.14, IX ZR 53/13, Abruf-Nr. 140842 ).
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16.04.2014 · Fachbeitrag aus KP · Verfahrensrecht
Kaum ein Thema beschäftigt die Gerichte so sehr wie die Sozialversicherungspflicht von (Gesellschafter-)Geschäftsführern, mitarbeitenden Familienangehörigen und Freelancern. Dabei geht es neben der Frage, wie der Status der betroffenen Person im Einzelfall zu beurteilen ist, immer häufiger um die Problematik, unter welchen Voraussetzungen sich Veränderungen der tatsächlichen Verhältnisse auf den einmal festgestellten Status auswirken. Steuerberater setzen sich hier oft dem Vorwurf aus, ...
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16.04.2014 · Fachbeitrag aus KP · Vermögensverfall
Die Gefährdung von Mandanteninteressen ist nicht ausgeschlossen, wenn ein angestellter Niederlassungsleiter einer Steuerberatungsgesellschaft eigenverantwortlich und ohne unmittelbare Kontrolle durch den Geschäftsführer bzw. die Hauptniederlassung tätig ist und der Anstellungsvertrag zudem keine über die üblichen Weisungs- und Aufsichtsrechte eines Arbeitgebers hinausgehenden Kontrollen beinhaltet (FG Nürnberg 13.9.13, 7 K 181/13, Urteil unter www.dejure.org ).
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16.04.2014 · Fachbeitrag aus KP · Finanzgerichtliche Verfahren
In einem finanzgerichtlichen Verfahren bestimmt sich der Streitwert nach der sich aus dem Antrag des Klägers für ihn ergebenden Bedeutung der Sache (§ 52 Abs. 1 GKG). Dieser gilt jedoch nicht nur für die Abrechnung der Gerichtsgebühren, sondern auch für die Abrechnung eines finanzgerichtlichen Verfahrens bzw. des außergerichtlichen Vorverfahrens (§ 45 StBVV i.V. mit § 23 Abs. 1 S. 3 RVG). Der Gesetzgeber hat mit dem Inkrafttreten des 2. Kostenrechtsmodernisierungsgesetzes (2. KostRMoG) ...
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16.04.2014 · Fachbeitrag aus KP · Mandantenakquise
Sie suchen Wege für ein Kanzleiwachstum und möchten neue Zielgruppen ansprechen? Kein leichtes Unterfangen, denn laut dem „Deutschland Report Perspektiven bis 2035“ der Prognos AG bleibt das Wirtschaftswachstum langfristig bei 1 %. Gleichzeitig wächst die Zahl der Steuerberater und Kanzleien um bis zu 30 %. Der Markt bleibt umkämpft und es lohnt sich, das Augenmerk bei der Suche nach neuen Mandanten auf die Zielgruppen der Zukunft zu richten. Auch wenn die Wirtschaft stagniert, gibt es ...
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04.04.2014 · Nachricht aus KP · Bundessozialgericht
Der 5. Senat des BSG hat am 3.4.14 in drei Revisionsverfahren über die Frage entschieden, ob abhängig beschäftigte Rechtsanwälte (sog. „Syndikusanwälte“) gemäß § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB VI von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung zu befreien sind.
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03.04.2014 · Nachricht aus KP · Verfahrensrecht
Zum Nachweis einer korrekten Rechtsbehelfsbelehrung reicht es nicht, dass das von der Behörde eingeschaltete Druckzentrum die entsprechenden DIN-Normen erfüllt oder über Maßnahmen zur Qualitätssicherung verfügt. Menschliches wie technisches Versagen ist trotz Einhaltung von Normen und Qualitätssicherung bei manuell entnommenen Schriftstücken denkbar.
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02.04.2014 · Nachricht aus KP · Berichtigung eines Steuerbescheides
Nach § 129 Satz 1 AO kann die Finanzbehörde Schreibfehler, Rechenfehler und ähnliche offenbare Unrichtigkeiten, die beim Erlass eines Verwaltungsakts unterlaufen sind, jederzeit berichtigen. „Ähnliche offenbare Unrichtigkeiten“ sind einem Schreib- oder Rechenfehler ähnliche mechanische Versehen, die etwa bei Eingabe- oder Übertragungsfehlern vorliegen. So können Fehler bei Eintragungen in Eingabewertbögen für die automatische Datenverarbeitung als rein mechanische Versehen ...
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01.04.2014 · Nachricht aus KP · Chaos bei der Steuernummernvergabe
Obwohl jedem Steuerpflichtigen laut Abgabenordnung nur eine Steueridentifikationsnummer zugeordnet werden darf, ist es seit 2010 in 106.029 Fällen zur Vergabe mehrerer Nummern gekommen.
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01.04.2014 · Nachricht aus KP · FG Schleswig-Holstein
Führt die Wahl eines vom Kalenderjahr abweichenden Wirtschaftsjahres bei einer KG im Fall der Veräußerung/Einbringung der Beteiligung aufgrund der zeitlich verzögerten Erfassung des Gewinns im Feststellungsverfahren zur Entstehung von Nachzahlungszinsen gemäß § 233a AO bei der Einkommensteuer, sind die Zinsen nicht wegen sachlicher Unbilligkeit zu erlassen.
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