· Nachricht · Arzneimitteltherapie in Altenheimen
Mehr Kooperation - weniger Risiko
| InTherAKT: In Münster ist ein Projekt gestartet, mit dem das Auftreten schwerer medikamentöser Nebenwirkungen bei Altenheimbewohnern gesenkt werden soll. |
Das Problem ist bekannt: Gerade die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen müssen viele Medikamente einnehmen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz, Depression, Inkontinenz oder Schmerzen sind die häufigsten Gründe für Arzneimittelverordnungen bei den meist über 80-Jährigen. Nicht selten kommt es dabei zu Nebenwirkungen und unerwünschten Arzneimittelereignissen, die bis hin zu Krankenhauseinweisungen führen.
Das neue Projekt InTherAKT will hier Abhilfe schaffen: Gemeinsam mit vierzehn heimversorgenden Hausärzten und elf Apotheken stellt ein Forscherteam der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität aus Salzburg die Arzneimitteltherapie in neun Münsteraner Altenheimen auf den Prüfstand. Ziel des auf zwei Jahre angelegten Versorgungsforschungs-Projektes: Weniger unerwünschte Arzneimittelereignisse, verbesserte Kommunikation und Kooperation zwischen den beteiligten Berufsgruppen: Pflegende, Hausärzte und Apotheker.
(Pressemitteilung von InTherAKT vom 27. Januar 2016)
Weiterführender Hinweis
- Weitere Informationen finden Sie unter www.intherakt.de