07.09.2021 · Nachricht aus GStB · Private Pkw-Nutzung
Bekanntlich kann der für eine Privatnutzung eines betrieblichen Pkw sprechende Anscheinsbeweis durch die Vorlage eines Fahrtenbuches entkräftet werden. Das Fahrtenbuch kann dabei auch handschriftlich geführt werden. In diesem Zusammenhang hat nun das FG München (9.3.21, 6 K 2915/17, Rev. BFH: VIII R 12/21) entschieden, dass ein unlesbares Fahrtenbuch nicht als ordnungsgemäß anerkannt und ein solcher Mangel auch durch ein nachträgliches Transkript nicht geheilt werden kann.
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07.09.2021 · Fachbeitrag aus GStB · Verträge unter Angehörigen
Bei Arbeitsverträgen zwischen Angehörigen wird von der Finanzverwaltung immer kritisch geprüft, ob das gezahlte Salär durch die Einkunftserzielung veranlasst ist oder ob private Zuwendungen oder Unterhaltsüberlegungen eine Rolle spielen. Wegen des fehlenden natürlichen Interessenwiderstreits bei Ehegatten stehen solche Verträge quasi unter „Generalverdacht“ und es kommt entscheidend auf die Gesamtwürdigung aller objektiven Gegebenheiten an. Aktuell hatte der BFH zu klären, welche ...
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30.08.2021 · Nachricht aus GStB · IWW-Webinare
Nähere Informationen zu diesen und weiteren Veranstaltungen finden Sie unter www.iww.de/webinare .
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30.08.2021 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
Um die negativen Folgen der Coronapandemie abzufedern, haben zahlreiche Unternehmen ihre Präsenzarbeit weitestgehend in eine digitale Umgebung verlagert. Neben der Nutzung von Homeoffice und digitalen Kommunikationslösungen wurde deshalb vermehrt in digitale Technologien und Kompetenzen investiert. Hierzu gehört auch die Nutzung von Webmeetings- und Webschulungen. Anders als bei Präsenzveranstaltungen gibt es hierbei jedoch keinen Veranstaltungsort, an dem Ausführende und Teilnehmer ...
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30.08.2021 · Fachbeitrag aus GStB · Zweites Quartal 2021
Wie gewohnt haben wir auch aus den im zweiten Quartal 2021 veröffentlichten Urteilen und Beschlüssen der Finanzgerichte die besonders praxisrelevanten Entscheidungen auf den Punkt gebracht und mit ersten Gestaltungshinweisen ergänzt.
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30.08.2021 · Fachbeitrag aus GStB · Personengesellschaften
Der BFH hat jüngst zu wichtigen zeitpunktbezogenen Fragen bei der vorweggenommenen Erbfolge Stellung genommen, die inzwischen auch zu einer Änderung der Verwaltungsauffassung zur unentgeltlichen Übertragung von Mitunternehmeranteilen geführt haben. Der IV. Senat hat die zeitlichen Vorgaben bei der Anwendung des § 6 Abs. 3 EStG präzisiert. Und der II. Senat hat klargestellt, wie die schenkungsteuerlichen Vergünstigungen der §§ 13a und 13b ErbStG in Einklang gebracht werden können ...
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29.08.2021 · Fachbeitrag aus GStB · Veräußerung eines Mitunternehmeranteils
Nach § 16 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 EStG gehört zu den begünstigt zu besteuernden Veräußerungsgewinnen auch der Gewinn aus der Veräußerung eines gesamten Mitunternehmeranteils. Wird nur ein Teil eines Mitunternehmeranteils veräußert, führt dies stets zur Realisierung von laufendem Gewinn (§ 16 Abs. 1 S. 2 EStG). Dabei ist die positive Ergänzungsbilanz oder -rechnung korrespondierend in Höhe des veräußerten Bruchteils des Anteils aufzulösen (BFH 6.8.19, VIII R 12/16, Abruf-Nr. 212249 ...
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29.08.2021 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
Die Vermietung von Stellplätzen ist wie die Wohnungsvermietung umsatzsteuerfrei, wenn sie mit dieser eng verbunden ist. Das ist der Fall, wenn die Mietflächen Teil eines einheitlichen Gebäudekomplexes sind und von ein und demselben Vermieter an ein und denselben Mieter überlassen werden. Vereinfacht lautet die Formel: Die Vermietung einer Wohnung plus Stellplatz an denselben Mieter führt insgesamt zu einer steuerfreien Leistung. Mit dieser Entscheidung widerspricht der BFH dem FG ...
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29.08.2021 · Fachbeitrag aus GStB · Gewerbesteuer
Ergibt sich in einer Mitunternehmerschaft ein Wechsel im Kreis der Mitunternehmer, entsteht eine neue Mitunternehmerschaft und ein vorhandener Verlustvortrag bei der Gewerbesteuer – deren Steuerschuldner die Mitunternehmerschaft ist – geht unter. Dass dies auch bei einer Abspaltung gilt, hat der BFH jüngst bestätigt (BFH 12.11.20, IV R 29/18, Abruf-Nr. 220748 ).
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29.08.2021 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
In einem spannenden Beschluss hat sich der BFH jüngst mit der Frage befasst, wann eine als „Gewinnvorab“ bezeichnete Zahlung an den Gesellschafter einer Personengesellschaft der Umsatzsteuer unterliegt. Im konkreten Fall hat er entschieden, dass die Überlassung von Vieheinheiten durch einen Gesellschafter an eine KG unter Vereinbarung eines Vorabgewinns umsatzsteuerbar ist, wenn der Gesellschafter mit der Zahlung tatsächlich rechnen kann. Doch die Tragweite der Entscheidung geht weit ...
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