01.02.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Vermietung, Verpachtung
Wird die Herstellung oder der Erwerb einer
Vermietungsimmobilie geplant, können bei den anzustellenden
Finanzierungsüberlegungen auch Darlehen von nahen Angehörigen
(z.B. Eltern) eine erhebliche Rolle spielen. Der steuerliche Vorteil
einer solchen Gestaltung wird häufig darin gesehen, dass den
steuerpflichtigen Guthabenzinsen der Eltern die als Werbungskosten
abziehbaren Darlehenszinsen der Kinder gegenüberstehen, so dass
per Saldo im „Familienverbund“ keine ...
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01.02.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Wird eine Wohnung aus privaten Motiven heraus
verbilligt vermietet, sind die Werbungskosten grundsätzlich zu
kürzen. § 21 Abs. 2 S. 2 (a.F.) EStG (= S. 1 n.F.) bestimmt
jedoch, dass eine Kürzung bei den Werbungskosten nur dann zu
erfolgen hat, wenn die erzielte Miete weniger als 50 Prozent der
ortsüblichen Miete beträgt. Dass die gesetzliche Regelung
aber kein Freifahrtschein für die so genannten 50- Prozent-
Mietverhältnisse ist, zeigt nun ein aktuelles Urteil des BFH.
Dieser ...
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01.02.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Vermietung und Verpachtung
Der BFH hat jüngst mehrfach zur Frage der
Liebhaberei bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung
Stellung genommen. Besonders einschneidend sind die Urteile vom 9.7.02
(IX R 47/99, IX R 57/00, Abruf-Nr. 021201 und Abruf-Nr. 021202).
Danach kann es gegen die Einkünfteerzielungsabsicht sprechen, wenn
eine Immobile wenige Jahre nach Erwerb wieder veräußert oder
selbstgenutzt wird und während der Vermietungszeit nur ein
Werbungskostenüberschuss erwirtschaftet werden konnte.
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01.02.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Verfahrensrecht
Die Auskunft mit Bindungswirkung nach Treu und
Glauben (verbindliche Auskunft, BMF 24.6.87, BStBl I, 474) ist ein
wichtiges Mittel zur Absicherung der Steuergestaltung durch den
Berater, da sie sich in der Regel auf die steuerrechtliche Beurteilung
eines künftigen, noch nicht realisierten Sachverhalts bezieht und
Bindungswirkung entfaltet. Damit unterscheidet sie sich von der
bloßen - unverbindlichen -
Meinungsäußerung der Finanzverwaltung. Die Bindungswirkung
ergibt sich aus dem ...
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01.02.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzministerium
Eine Ferienwohnung verbindet häufig das
Angenehme mit dem Nützlichen, indem sie als Domizil der
jährlichen Urlaubszeiten dient und Fremdvermietungen in den
übrigen Zeiten zur Abdeckung der jährlichen Fixkosten
beitragen. Steuerlich führten diese Objekte jedoch häufig zu
Streitigkeiten mit dem FA. Nachdem der BFH allerdings mit zahlreichen
Entscheidungen vom 6.11.01 (vgl. GStB 02, 185) neue Grundsätze
für die Berücksichtigung von Leerstandszeiten und für
die Beurteilung der ...
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01.02.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Gesetzgebung
Kurz vor Weihnachten des letzten Jahres wurde das
Zweite Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (so
genanntes Hartz II- Ge- setz) verabschiedet und im BGBl I 02, 4621
verkündet. Eckpfeiler des neuen Gesetzes sind die Anhebung der
Geringfügigkeitsgrenze auf 400 EUR, die Einführung einer
sozialversicherungsrechtlich bedeutsamen „Gleitzone“
zwischen 400 und 800 EUR sowie besondere steuerliche
Begünstigungen für haushaltsnahe
Beschäftigungsverhältnisse und die ...
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01.02.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Bei der Höchstbetragsberechnung zur
Ermittlung der abziehbaren Vorsorgeaufwendungen wird der Vorwegabzug
(3.068 EUR/6.136 EUR) grundsätzlich um 16 Prozent des Arbeitslohns
aus einem aktiven Beschäftigungsverhältnis gekürzt, und
zwar unter anderem auch bei beherrschenden Gesellschafter-
Geschäftsführern (GGf) einer GmbH mit Anspruch auf
Altersversorgung ganz oder teilweise ohne Beitragsleistung (§ 10
Abs. 3 Nr. 2 i.V.m. § 10c Abs. 3 Nr. 2 EStG). Die Finanzverwaltung
ist bislang ...
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01.01.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Änderung von Steuerbescheiden
Stellt eine Betriebsprüfung auf der Ebene
einer Kapitalgesellschaft eine verdeckte Gewinnausschüttung (vGA)
fest, so erhöht sie das Einkommen der Gesellschaft außerhalb
der Bilanz. Wird also beispielsweise festgestellt, dass das Gehalt des
Gesellschafter- Geschäftsführers (GGf) unangemessen hoch ist,
so wird der unangemessene Teil dem Einkommen der Gesellschaft
hinzugerechnet und führt insoweit zu einer
Körperschaftsteuerbelastung von 25 Prozent. Auf der Ebene des
Anteilseigners ...
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01.01.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Aus dem Büro- und Verwaltungsalltag ist das
Fax als Übermittlungsmedium nicht mehr wegzudenken, da es
Schriftstücke schnell, kostengünstig und mit entsprechender
Protokollierung übermittelt. Naheliegend ist daher der Wunsch,
diesen Weg auch für Steuererklärungen zu nutzen, was jedoch
bislang von der Finanzverwaltung nicht als wirksame Abgabe einer
Steuererklärung anerkannt wurde. Der BFH hat jedoch mit Urteil vom
4.7.02 entschieden, dass eine per Fax auf amtlich ...
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01.01.2003 · Fachbeitrag aus GStB · Bund-Länder-Konferenz
Zuletzt in GStB 02, 168 haben wir darüber
berichtet, dass es möglich ist, Arbeitnehmern Benzingutscheine bis
zur Höhe von 50 EUR/Monat steuerfrei hinzugeben. Fraglich ist
jedoch, wie genau die Gutscheine bezeichnet sein müssen. Das Thema
stand jüngst auf der Tagesordnung einer Bund-Länder-Konferenz
der Finanzverwaltung. Hierbei wurde - dem Vernehmen nach -
folgende Einigung erzielt: Erfolgt die Gutschein-Einlösung vor dem
1.4.03, sollen auch Benzingutscheine als Sachbezüge ...
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