01.11.2006 · Fachbeitrag aus GStB · Gesetzesänderungen
Mit dem Gesetz zum Einstieg in ein steuerliches Sofortprogramm vom 22.12.05 (Abruf-Nr.
053685
) wurde bekanntlich die Steuerfreiheit für Arbeitnehmerabfindungen gemäß 3 Nr. 9 EStG zum 1.1.06 abgeschafft. Nach der Übergangsregelung des § 52 Abs. 4a EStG ist die Vorschrift jedoch weiter anzuwenden, wenn Ansprüche von Arbeitnehmern vor dem 1.1.06 entstanden sind und die Abfindung vor dem 1.1.08 zufließt. In vielen Fällen hat sich diese Übergangsregelung aber als problematisch erwiesen.
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01.11.2006 · Fachbeitrag aus GStB · Gesetzgebung
Das Bundeskabinett hat im Juli den Entwurf eines Gesetzes über steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften (kurz: SEStEG, Abruf-Nr.
062959
) beschlossen. Es ist vorgesehen, dass das SEStEG noch in diesem Jahr in Kraft tritt. Ziel des Gesetzes ist die Beseitigung steuerlicher Hemmnisse für betriebswirtschaftlich sinnvolle grenzüberschreitende Umstrukturierungen von Unternehmen. Dazu werden die steuerlichen ...
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01.11.2006 · Fachbeitrag aus GStB · Gesetzgebung
Das JStG 2007 bringt im Bereich des KStG und des GewStG eine Reihe von Änderungen, mit denen Besteuerungslücken geschlossen werden sollen. Einige Neuregelungen können sich aber auch zugunsten der Steuerpflichtigen auswirken. Die wichtigsten Änderungen werden nachfolgend dargestellt.
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01.11.2006 · Fachbeitrag aus GStB · Gesetzgebung
Mit dem Jahressteuergesetz 2007 hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf (BT-Drucksache 16/2712 vom 25.9.06, Abruf-Nr.
062730
) vorgelegt, der vor allem redaktionelle Änderungen und Reaktionen des Gesetzgebers auf unliebsame Rechtsprechung des BFH enthalten soll. Am 16.10.06 fand vor dem Finanzausschuss des Deutschen Bundestages eine Anhörung statt. Hierbei wurde mehr als deutlich, dass der vorliegende Entwurf weit über sein ursprüngliches Ziel hinausgeht. Als klassisches Beispiel sei ...
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01.11.2006 · Fachbeitrag aus GStB · GmbH-Geschäftsführer
Geschäftsführer mit Gesellschafterstatus haben es bei ihrer Gehaltsgestaltung nicht gerade leicht. Die Angriffspunkte in Betriebsprüfungen sind zahlreich: Nicht eingehaltene Formalien bei Gehaltsänderungen, ein zu hohes Gesamt-Gehalt, unangemessene Tantiemen oder unübliche Vergütungs-Extras sind nur ein Teil der möglichen Einwände des Betriebsprüfers. Selbst bei Geschäftsführern kleinerer GmbHs wird die Üblichkeit und Angemessenheit ihres Gehalts immer öfter in Frage gestellt.
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01.11.2006 · Fachbeitrag aus GStB · Werbungskosten
Leistet der Käufer eines Mietobjekts an den Verkäufer infolge einer Vertragsaufhebung Schadenersatz, um sich von seiner gescheiterten Investition zu lösen, so kann er seine Aufwendungen als vorab entstandene vergebliche Werbungskosten absetzen (BFH 7.6.06, IX R 45/05, Abruf-Nr.
062813
). Der BFH ergänzt damit eine frühere Entscheidung, nach der auch nach Aufgabe der Einkünfteerzielungsabsicht vorab entstandene vergebliche Werbungskosten abziehbar sind, wenn der Steuerpflichtige sie ...
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01.11.2006 · Fachbeitrag aus GStB · Bilanzierung
Der Aufwand einer GmbH & Co. KG für die Erstattung der Pensionsrückstellung, die die Komplementär-GmbH zugunsten des GmbH-Geschäftsführers und Kommanditisten der KG gebildet hat, ist nach der BFH-Entscheidung vom 30.3.06 (IV R 25/04, Abruf-Nr.
062814
) in der Sonderbilanz des begünstigten Kommanditisten durch einen entsprechend hohen Aktivposten auszugleichen. Eine unterlassene Aktivierung und die entsprechende Erhöhung des laufenden Gewinns der KG sind in der Schlussbilanz des ersten ...
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01.10.2006 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaft
Im folgenden Musterfall wird untersucht, unter welchen Voraussetzungen es steuerlich anzuerkennen ist, wenn bei der Veräußerung von GmbH-Anteilen statt eines „angemessenen“ Kaufpreises ein Dienstverhältnis vereinbart wird.
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01.10.2006 · Fachbeitrag aus GStB · Niedersächsisches FG
Das BVerfG hatte in seinem Urteil vom 11.1.05 (Abruf-Nr.
051397
) erstmals entschieden, dass Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nicht in die Bemessungsgröße für den Einkommensgrenzbetrag beim Kindergeld einbezogen werden dürfen, weil sie dem Kind nicht zur Bestreitung seines Unterhalts zur Verfügung stehen. Der 1. Senat des Niedersächsischen FG (23.2.06, Abruf-Nr.
062450
, Rev. zugelassen) hat darüber hinausgehend nun auch den Abzug von Beiträgen zur privaten ...
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01.10.2006 · Fachbeitrag aus GStB · Freiberufler
Bei der Besteuerung von Chefärzten ist durch die jüngste Rechtsprechung (BFH 5.10.05, BStBl I 06, 94, Abruf-Nr.
053191
) erhebliche Unsicherheit entstanden, ob die Einnahmen aus den dem Chefarzt eingeräumten Liquidationsrechten zu Betriebseinnahmen gemäß § 18 EStG oder zu Arbeitslohn führen. Der BFH hat klargestellt, dass gesondert berechenbare wahlärztliche Leistungen in der Regel Arbeitslohn darstellen, wenn sie innerhalb des Dienstverhältnisses erbracht werden. Wann aber liegt ein ...
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