03.07.2008 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Fällt im Nachhinein auf, dass der Steuerausweis in der Rechnung zu hoch war, wird der leistende Unternehmer zur Beseitigung seiner Steuerschuld i.S.v. § 14c UStG seine Rechnung korrigieren. Umstritten war bislang, in welchem Veranlagungszeitraum das FA beim Leistungsempfänger den überhöhten Vorsteuerabzug korrigieren darf - schon im Jahr der Ursprungsrechnung oder erst im Jahr der Rechnungskorrektur. Der BFH hat nun klargestellt, dass die Korrektur zwingend im Ursprungsjahr zu erfolgen hat.
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03.07.2008 · Fachbeitrag aus GStB · Europäischer Gerichtshof
Im „Securenta-Urteil“ vom 13.3.08 (C-437/06) hat der EuGH klargestellt, dass der Vorsteuerabzug anteilig gekürzt werden muss, wenn Leistungen im Zusammenhang mit einer Kapitalbeschaffungsmaßnahme sowohl für unternehmerische als auch für außerunternehmerische Zwecke verwendet werden. Laut EuGH stellt das Halten und Verwalten von Unternehmensbeteiligungen in der Regel keine umsatzsteuerlich relevante „unternehmerische Tätigkeit“ dar. Das Gericht hat insoweit die von der ...
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03.07.2008 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Der BFH hat in seinem zu § 7g EStG a.F. ergangenen Urteil vom 29.11.07 (IV R 82/05) nochmals bestätigt, dass die Ansparrücklage nach „altem Recht“ durch einen Passivposten in der Bilanz ausgewiesen werden muss. Außerdem hat er die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Steuervergünstigung in Betriebsaufspaltungsfällen wesentlich erleichtert. Mehr dazu lesen Sie in diesem Beitrag.
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03.07.2008 · Fachbeitrag aus GStB · Forderungsmanagement
Es gibt keinen Steuerberater, der nicht über Forderungsausfälle bei seinen Mandanten zu klagen hätte. Schon mancher Berater hat daher versucht sich sämtliche Erstattungsansprüche seiner Mandanten gegenüber dem Finanzamt abtreten zu lassen, meist ohne Erfolg. Nach § 37 KStG steht nun vielen GmbHs ein auf 10 Jahre verteilter Erstattungsanspruch gegen das Finanzamt aus der Auflösung des ehemaligen EK 40 zu. Diesen kann sich jeder Steuerberater von allen von ihm vertretenen GmbHs abtreten ...
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03.07.2008 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzhof
Eine Pensionszusage soll in erster Linie zur Deckung des Versorgungsbedarfs beitragen. Daraus folgert der BFH, dass eine Pension erst beim Wegfall der Bezüge aus dem Arbeitsverhältnis einsetzen soll und dass das „Nebeneinander“ von Gehalt und Pension zu einer vGA führen muss. Die Vertragspraxis wird sich aber auf diese neueste Kapriole des BFH einstellen müssen.
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03.07.2008 · Fachbeitrag aus GStB · Niedersächsisches FG
Wieder einmal hat das Niedersächsische FG mit einer Aufsehen erregenden Entscheidung von sich Reden gemacht. Mit Beschluss vom 2.4.08 (7 K 333/06, Az. EuGH C-156/08) hat der 7. Senat den EuGH um Vorabentscheidung ersucht, ob die deutsche Mehrfachbelastung von Bauherren mit Grunderwerbsteuer und Umsatzsteuer gegen das gemeinschaftsrechtliche Mehrbelastungsverbot verstößt.
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30.05.2008 · Fachbeitrag aus GStB · Gewerbesteuer
Dauerschuldentgelte, Renten und dauernde Lasten, Gewinnanteile des stillen Gesellschafters sowie bestimmte Miet- und Pachtzinsen werden bis einschließlich Erhebungszeitraum 2007 unter bestimmten Voraussetzungen dem Gewinn aus Gewerbebetrieb voll oder zur Hälfte hinzugerechnet. Der Gesetzgeber hat nun mit dem Unternehmensteuerreformgesetz 2008 und nachbessernd mit dem Jahressteuergesetz 2008 die Hinzurechnungstatbestände in § 8 Nr. 1 GewStG n.F. neu geregelt und um weitere Tatbestände ...
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30.05.2008 · Fachbeitrag aus GStB · Vertragsgestaltung
In der Maiausgabe der „Gestaltenden Steuerberatung“ (GStB 08, 155 ff.)
haben wir bereits dargestellt, wie man sich im Zusammenhang mit Unternehmenstransaktionen durch Steuerklauseln vor unliebsamen steuerlichen Belastungen schützen kann. Steuerklauseln sind aber nicht nur beim Kauf und Verkauf von Unternehmen von Bedeutung. Vielmehr kann es auch in anderen Bereichen wichtig sein, steuerliche Risiken bereits bei Vertragsabschluss über Steuerklauseln auszuschalten oder zu minimieren. Bei ...
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30.05.2008 · Fachbeitrag aus GStB · Jahressteuergesetz 2008
Durch das im Dezember 2007 verabschiedete und verkündete JStG 2008 wurde die Möglichkeit der steuerlichen Abzugsfähigkeit von Wertberichtigungen auf Gesellschafterdarlehen eingeschränkt. Insbesondere die Betriebsprüfung stellt dabei den Zeitpunkt des Inkrafttretens der Neuregelung zum Teil in Frage. Der Beitrag zeigt, dass die Finanzierungsfreiheit des Gesellschafters durch die Neuregelung erheblich eingeschränkt wird und gibt Gestaltungshinweise.
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30.05.2008 · Fachbeitrag aus GStB · Freiberufler-Beratung
Es kann vielfältige Gründe geben, über die Aufnahme eines Partners in eine freiberufliche Praxis nachzudenken. Denkbar ist beispielsweise, dass ein Freiberufler einen Teil seiner Praxis veräußert, um mit dem Erwerber eine „Praxisgemeinschaft“ in Form einer Personengesellschaft zu bilden oder dass eine Personengesellschaft einen weiteren Sozius aufnimmt, um ihren Geschäftsbetrieb auszuweiten. Eine Aufnahme kann aber auch dergestalt erfolgen, dass ein Freiberufler oder eine ...
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