28.09.2012 · Fachbeitrag aus GStB · Bundesfinanzministerium
Der BFH hatte jüngst darüber zu entscheiden, wann die Steuer beim „unrichtigen (überhöhten) Steuerausweis“ nach § 14c Abs. 1 UStG entsteht (BFH 8.9.11, V R 5/10). Im Streitfall hatte ein Unternehmer für eine im Inland nicht steuerbare Leistung Umsatzsteuer gesondert ausgewiesen. Der BFH stellte klar, dass die Steuer in diesem Fall erst bei Ausgabe der Rechnung entsteht. Das BMF differenziert in seinem Anwendungsschreiben nun aber danach, ob für den Umsatz tatsächlich gar keine, oder ...
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28.09.2012 · Fachbeitrag aus GStB · Unternehmer
Das Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg weist auf ein neues Merkblatt zur E-Bilanz hin (Information vom 24.8.12). Das Merkblatt soll Unternehmen über die Pflicht zur elektronischen Übermittlung der Daten an die Finanzbehörden informieren und ihnen die Umstellung erleichtern. Erhältlich ist das neue Merkblatt im PDF-Format (vier Seiten) u.a. auf den Internetseiten des Ministeriums der Finanzen ( www.mdf.brandenburg.de ) unter der Rubrik Download/Publikationen.
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28.09.2012 · Fachbeitrag aus GStB · Vermietung und Verpachtung
Übliche Instandsetzungs- oder Modernisierungsmaßnahmen sind im Rahmen von V+V grundsätzlich sofort als Werbungskosten abzugsfähig. Führen Maßnahmen aber zu einem wesentlich verbesserten Gebrauchswert des Hauses, können die Aufwendungen nur über die Nutzungsdauer des Gebäudes verteilt als AfA geltend gemacht werden. In einem aktuellen Urteil betont das FG Köln, dass bei dem Vergleich des ursprünglichen mit dem neuen Zustand auf den Zeitpunkt des Erwerbs des Gebäudes und nicht auf das ...
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26.09.2012 · Fachbeitrag aus GStB · Aufzeichnungspflichten
Regelmäßig kommt es zu Diskussionen mit dem Finanzamt, ob ein Fahrtenbuch als „ordnungsgemäß“ anzusehen ist. Die Finanzverwaltung vertritt im Einklang mit der höchstrichterlichen Rechtsprechung eine ausgesprochen enge Rechtsauslegung. Der BFH hat seine enge Sichtweise jüngst sogar weiter verschärft (BFH 1.3.12, VI R 33/10, Abruf-Nr. 121590 ). Mandanten, die ein Fahrtenbuch führen, sollten unbedingt auf diese ausgeweiteten Mindestanforderungen hingewiesen werden, damit dieses nicht ...
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26.09.2012 · Fachbeitrag aus GStB · Steueroptimierte Vertragsgestaltung
Verträge zwischen nahen Angehörigen können im Einzelfall beträchtliches Steuersparpotenzial entfalten. Allerdings eins ist gewiss: Auf eine besonders kritische Überprüfung durch die Finanzverwaltung, ob auch alles wie unter fremden Dritten zugeht, darf man gefasst sein. Dies sollte man auch bei Nießbrauchs- und Wohnrechtsverträgen sowie bei Übertragungen gegen Versorgungsleistungen immer im Blick haben.
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21.09.2012 · Nachricht aus GStB · Kinder
Betreibt eine Gemeinde eine Kindertagesstätte („Kita“), um dadurch den sozialgesetzlichen Anspruch von Kindern ab dem vollendeten dritten Lebensjahr auf Förderung in Tageseinrichtungen zu erfüllen, dann handelt es sich hierbei regelmäßig um einen sog. Betrieb gewerblicher Art, der der Körperschaftsteuer unterfällt. Das hat der BFH brandaktuell entschieden (BFH 12.7.12, I R 106/10).
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12.09.2012 · Nachricht aus GStB · Tarifermäßigung
Veräußert ein Steuerberater ein Beratungsbüro (bestehend aus dem zu diesem Büro gehörenden Mandantenstamm, der sachlichen und personellen Ausstattung), kann eine steuerbegünstigte Teilbetriebsveräußerung vorliegen, auch wenn der Steuerberater seine Tätigkeit in einem anderen Büro fortsetzt. Das hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 26. Juni 2012 VIII R 22/09 entschieden.
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10.09.2012 · Nachricht aus GStB · Werbungskosten
Telearbeit nimmt immer mehr zu. Vermietet der Telearbeiter das Zimmer, in dem der Telearbeitsplatz liegt, an den Arbeitgeber, ist ein Abzug aller Kosten sichergestellt. Denn ein vermieteter Telearbeitsplatz ist kein häusliches Arbeitszimmer, womit eine Abzugsbeschränkung wie beim häuslichen Arbeitzszimmer hier auch nicht in Betracht kommt.
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06.09.2012 · Nachricht aus GStB · Bilanzierung
In der Steuerbilanz einer als Großbetrieb i.S. von § 3 BpO 2000 eingestuften Kapitalgesellschaft sind Rückstellungen für die im Zusammenhang mit einer Außenprüfung bestehenden Mitwirkungspflichten gemäß § 200 AO, soweit diese die am jeweiligen Bilanzstichtag bereits abgelaufenen Wirtschaftsjahre (Prüfungsjahre) betreffen, grundsätzlich auch vor Erlass einer Prüfungsanordnung zu bilden (BFH 6.6.12, I R 99/10).
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