12.08.2013 · Nachricht aus GStB · Einkommensteuererklärung
Den Steuerberater trifft ein grobes Verschulden, wenn er seinem Mandanten lediglich eine „komprimierte“ Elster-Einkommensteuererklärung zur Überprüfung aushändigt, ohne vorher den maßgebenden Sachverhalt vollständig zu ermitteln und seinem Mandanten damit die Möglichkeit nimmt, die darin enthaltenen Angaben auf Vollständigkeit und Richtigkeit zu prüfen. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 16. Mai 2013 III R 12/12 entschieden.
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31.07.2013 · Fachbeitrag aus GStB · Datenzugriff
Eine Buchführung ist nicht schon deshalb formal ordnungswidrig, weil der Steuerpflichtige ein Buchführungsprogramm verwendet, das wegen seines Alters nicht mit der Prüfsoftware WinIDEA kompatibel ist. Das hat das Finanzgericht Münster entschieden (FG Münster 15.1.13, 13 K 3764/09).
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31.07.2013 · Fachbeitrag aus GStB · Blockmodell
Der BFH hat entschieden, dass Einkünfte, die in der Freistellungsphase im Rahmen der Altersteilzeit nach dem Blockmodell erzielt werden, regelmäßig keine Versorgungsbezüge sind. Demzufolge kann bei der Besteuerung weder der steuermindernde Versorgungsfreibetrag noch der Zuschlag zum Versorgungsfreibetrag in Anspruch genommen werden (BFH 21.3.13, VI R 5/12).
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31.07.2013 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
Die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) bestimmt die Vergütung der zahnärztlichen Leistungen für Privatversicherte und regelt darüber hinaus die Abrechnungshöhe für den Anteil von Behandlungen, die von Kassenpatienten selbst übernommen werden m üssen. Die bisherige GOZ 1988 wurde zum 1.1.12 umfassend überarbeitet; dabei wurde insbesondere die Abrechnung zahnmedizinisch nicht notwendiger Leistungen neu geregelt. Der Beitrag untersucht die umsatzsteuerlichen Auswirkungen der ...
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31.07.2013 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
„Nichts ist so alt wie das, was gestern zum Steuerrecht geschrieben wurde!“ Diese Beraterweisheit bestätigt die Umsatzsteuer wieder einmal eindrucksvoll. Bislang war es steuerlich unschädlich, wenn Sie eine Korrekturrechnung zu Gunsten des Kunden als „Gutschrift“ bezeichnet haben. Das ist seit dem 30.6.13 – dem Tag der Verkündung des Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz im Bundesgesetzblatt – anders (BGBl I 13, 1809). Nunmehr soll die falsche Bezeichnung zu echten steuerlichen ...
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31.07.2013 · Fachbeitrag aus GStB · Verlustverrechnung
Mit dem Jahressteuergesetz 2010 hat der Gesetzgeber – auf eine geänderte BFH-Rechtsprechung reagierend – die Grundlagen für die Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags nach § 10d Abs. 4 S. 1 EStG maßgeblich verändert. Die Auswirkungen dieser Rechtsänderung auf die Besteuerungspraxis werden vielfach unterschätzt. Grund genug, sich dieser „haftungsträchtigen“ Materie noch einmal genau zu widmen.
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