19.11.2024 · Nachricht aus GStB · Überentnahmen
Das FG Düsseldorf (27.3.24, 15 K 1131/19 G,F; Rev. BFH IV R 8/24) hat jüngst entschieden, dass § 4 Abs. 4a S. 3 EStG, der bei Ermittlung der nicht abziehbaren Schuldzinsen einen typisierten Zinssatz von 6 % der Überentnahmen des Wirtschaftsjahres vorsieht, keinen verfassungsrechtlichen Bedenken begegnet. Der Prüfungsmaßstab für die Vollverzinsung nach §§ 233a, 238 AO, der dem BVerfG-Beschluss vom 8.7.21 (1 BvR 2237/14, 1 BvR 2422/17) zu entnehmen ist, lasse sich nicht auf die ...
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13.11.2024 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaften
Nach verbreiteter Ansicht besteht zwischen bilanzierenden Gewerbetreibenden und solchen, die ihren Gewinn durch Einnahme-Überschuss-Rechnung ermitteln, im steuerlichen Ergebnis kein Unterschied. Dies ist zwar grds. richtig, allerdings kann es bei der Frage, in welchem Jahr Gewinne oder Verluste anfallen, erhebliche Unterschiede geben. Dies gilt insbesondere für Verluste aus einer im Betriebsvermögen (BV) gehaltenen GmbH-Beteiligung. Wenn hier geschlafen wird und ein Verlust nicht rechtzeitig ...
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09.11.2024 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaften
Nach verbreiteter Ansicht besteht zwischen bilanzierenden Gewerbetreibenden und solchen, die ihren Gewinn durch Einnahme-Überschuss-Rechnung ermitteln, im steuerlichen Ergebnis kein Unterschied. Dies ist zwar grds. richtig, allerdings kann es bei der Frage, in welchem Jahr Gewinne oder Verluste anfallen – erhebliche Unterschiede geben. Dies gilt insb. für Verluste aus der Beteiligung an einer im Betriebsvermögen (BV) gehaltenen GmbH. Wenn hier geschlafen wird und ein Verlust nicht ...
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09.11.2024 · Nachricht aus GStB · Ausscheidender Gesellschafter
Wird gegen das in § 3 BetrAVG normierte Abfindungsverbot dadurch verstoßen, das dem (Minderheits-)Gesellschafter und Geschäftsführer einer GmbH im Zusammenhang mit seinem Ausscheiden ein Anspruch aus einer gewährten Berufsunfähigkeitsversicherung (einschließlich zugehöriger RDV) vollständig übertragen wird, sodass dieser die Versicherung privat fortführen kann, liegt nach Auffassung des FG Köln (19.3.24, 8 K 530/22; Rev. zugelassen) in der Übertragung der RDV ein ...
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09.11.2024 · Nachricht aus GStB · Bestattungsunternehmen
Link zur Rechtsquelleim Online-Archiv Link zur Rechtsquelle im Online-Archiv Das FG Berlin-Brandenburg (7.11.23, 2 K 2111/22; Rev. BFH V R 31/23) hat entschieden, dass die Umsätze aus der Überlassung von Räumlichkeiten zur Abhaltung von Trauerfeiern und von Kühlräumen zur Aufbewahrung von Leichen sowie aus der hygienischen Totenversorgung umsatzsteuerpflichtig sind. Diese im Rahmen einer Bestattung erbrachten Leistungen stellten keine eigenständigen Hauptleistungen dar, sondern seien als ...
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09.11.2024 · Nachricht aus GStB · Bestattungsunternehmen
§ 4 Nr. 12a UStG
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09.11.2024 · Nachricht aus GStB · Rechtsbindungswillen
Das FG Münster (7.12.22, 6 K 2026/20 E; Rev. BFH: X R 6/24, Abruf-Nr. 242698 ) hat klargestellt, dass die Anerkennung eines Versorgungsvertrages wegen fehlenden Rechtsbindungswillens zu versagen ist, wenn der Übernehmer die vereinbarten Baraltenteilsleistungen zuerst im Einvernehmen, aber später auch trotz Forderung des Übergebenden nicht zahlt. Die Rückkehr zu vertragsgemäßem Verhalten nach rechtskräftiger Verurteilung zur Zahlung des Baraltenteils hat insoweit keine „heilende ...
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09.11.2024 · Nachricht aus GStB · Rechtsbindungswillen
Das FG Münster (7.12.22, 6 K 2026/20 E; Rev. BFH: X R 6/24, Abruf-Nr. 242698 ) hat klargestellt, dass die Anerkennung eines Versorgungsvertrages wegen fehlenden Rechtsbindungswillens zu versagen ist, wenn der Übernehmer die vereinbarten Baraltenteilsleistungen zuerst im Einvernehmen, aber später auch trotz Forderung des Übergebenden nicht zahlt. Die Rückkehr zu vertragsgemäßem Verhalten nach rechtskräftiger Verurteilung zur Zahlung des Baraltenteils hat insoweit keine „heilende ...
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04.11.2024 · Nachricht aus GStB · Krankheitskosten
Nach einer Entscheidung des FG München (25.7.24, 15 K 286/23; Rev. BFH VI R 23/24) sind Aufwendungen für Diätverpflegung nach dem Wortlaut des § 33 Abs. 2 S. 3 EStG und der Entstehungsgeschichte der Ausschlussnorm ausnahmslos nicht als außergewöhnliche Belastung abziehbar. Dies soll auch für Sonderdiäten gelten, die eine medikamentöse Behandlung ersetzen.
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31.10.2024 ·
Sonderausgaben aus GStB · Downloads · Alle Steuerzahler
Kaum war mit dem Jahressteuergesetz 2024 bereits ein 250 Seiten starker Regierungsentwurf in der Welt, hat der Gesetzgeber mit dem Steuerfortentwicklungsgesetz (SteFeG) nochmals nachgelegt. Damit hat der Gesetzgeber wieder für einen heißen Beratungsherbst gesorgt, denn "Beratungsbrennpunkte" wie die neue E-Rechnungspflicht ab 2025 dürften so ziemlich jeden Ihrer Mandanten heftig umtreiben. GStB Gestaltende Steuerberatung hilft Ihnen, den Überblick zu behalten! Mit der ca. 80-seitigen ...
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