11.02.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Kapitalgesellschaften
Verlustvorträge sind in der Praxis ein probates Mittel, um die Steuerlast zu senken. Das Steuersparpotenzial ist enorm. Im Jahr 2013 betrug das geschätzte Verlustvortragsvolumen rund 600 Mrd. EUR (Dorenkamp, 39. Berliner Steuergespräch, abrufbar über www.berlinersteuergespraeche.de ). Allerdings ist man dabei zahlreichen Verrechnungsbeschränkungen des Fiskus ausgesetzt. Während in einem früheren Beitrag Strategien für natürliche Personen im Mittelpunkt standen (vgl. GStB 15, 426), ...
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09.02.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Gemischte Aufwendungen
Aufwendungen für eine Habilitationsfeier (im Streitfall: eines Chefarztes für Chirurgie) sind nicht als Werbungskosten zu berücksichtigen, wenn nach einer Gesamtschau der Umstände des Einzelfalls die Feier nicht den beruflichen Bereich des Steuerpflichtigen betrifft (FG Sachsen 15.4.15, 2 K 542/11, Rev. BFH: VI R 52/15).
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08.02.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Musterfall
Um im internationalen Wettbewerb besser bestehen zu können, wird im Konzern eine Spartenorganisation geschaffen. Innerhalb der Sparten soll eine Profit-Center-Rechnung ermöglicht werden. Dazu soll die Organgesellschaft E-GmbH, die im ersten Organschaftsjahr noch die Rechtsform einer GmbH & Co. KG hatte, innerhalb der 5-jährigen Mindestlaufzeit des Gewinnabführungsvertrags (GAV) „umgehängt“ werden. Die organschaftliche Einbindung der E-GmbH darf dabei nicht unterbrochen werden, um die ...
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03.02.2016 · Nachricht aus GStB · Personengesellschaft
Bringt der Gesellschafter einer Personengesellschaft ein Wirtschaftsgut gegen Gutschrift eines Betrags ausschließlich auf dem sogenannten Kapitalkonto II in die Gesellschaft ein, ist dieser Vorgang nach einem Urteil des BFH als Einlage und nicht als entgeltliches Geschäft zu behandeln. Damit hat der BFH eine schon lange streitige Frage geklärt und dabei dem BMF ausdrücklich widersprochen (BFH 29.7.15, IV R 15/14).
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02.02.2016 ·
Musterverträge und -schreiben aus GStB · Downloads · Unternehmer
Statt eines unbedingten Verzichts auf seine Forderung kann sich für den Gläubiger die Kombination mit einem Besserungsschein anbieten. Entscheidend ist dabei, den Besserungsfall exakt zu definieren und zu klären, wie zwischenzeitlich mit der Verzinsung zu verfahren ist. Eine quotale Besserungsabrede mit Nachverzinsung bringt hier die Lösung.
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28.01.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Geschäftsführer-Versorgung
Im fünften „BP-Duell“ unserer Beitragsserie wurde mit der Fachprüfung über die äußerst praxisrelevante Frage gestritten: Unter welchen Umständen und in welchem Umfang kann in der Krise der GmbH die bisher zugesagte Versorgungsleistung herabgesetzt werden? Im Streitfall hatte die GmbH die Pensionszusagen der beiden GGf krisenbedingt um jeweils 65 % gekürzt. Die Fachprüferin vertrat zunächst die Auffassung, dies führe zu einer verdeckten Einlage und zu einem fiktiven Lohnzufluss von ...
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27.01.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Unternehmensverträge
Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge spielen in der Praxis eine äußerst wichtige Rolle. Die Aufhebung solcher Verträge ist an strenge Vorgaben geknüpft. So ist eine vorzeitige Kündigung z. B. nur aus einem wichtigen Grund zu rechtfertigen; und ein zivilrechtlich anerkannter Kündigungsgrund muss ertragsteuerlich noch längst nicht als „wichtiger Grund“ durchgehen. Auch die Nachwirkungen einer solchen Beendigung sind nicht zu unterschätzen. Zum Glück hat der BGH jüngst zur ...
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27.01.2016 · Fachbeitrag aus GStB · Werbungskosten
Im internationalen Fernverkehr nicht selbstständig tätige Fernfahrer, die die Möglichkeit haben, in der Schlafkabine der von ihnen gefahrenen Lkws zu übernachten, können zur Abgeltung typischer Aufwendungen – wie z. B. der Benutzung von Duschen auf Raststätten – pauschal fünf EUR je Übernachtung als Werbungskosten geltend machen. Zu diesem Ergebnis kommt das FG München (2.9.15, 7 K 2393/13, Abruf-Nr. 145934 ).
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