27.03.2018 · Fachbeitrag aus GStB · Personengesellschaften/Kapitalgesellschaften
Der BFH hat jüngst eine Gestaltung verworfen, bei der mithilfe einer zwischengeschalteten Personengesellschaft, einem sog. RETT-Blocker, der Anfall von GrESt verhindert werden sollte. Eine zwischengeschaltete Personengesellschaft sei im Rahmen der Prüfung einer mittelbaren Anteilsvereinigung i. S. d. § 1 Abs. 3 GrEStG nämlich ebenso zu behandeln wie eine zwischengeschaltete Kapitalgesellschaft (BFH 27.9.17, II R 41/15, Abruf-Nr. 199082 ).
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27.03.2018 · Nachricht aus GStB · Offenbare Unrichtigkeit
Werden in der Steuererklärung erklärte Renteneinkünfte vom Finanzamt außer Betracht gelassen, weil der Rentenversicherungsträger sie noch nicht elektronisch mitgeteilt hatte, stellt sich die Frage der Berichtigungsmöglichkeit. Das FG Münster hat nun entschieden, dass eine spätere steuererhöhende Korrektur nach § 129 AO nicht zulässig ist (FG Münster 19.10.17, 6 K 1358/16 E; EFG 18, 81, Rev. zugelassen).
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27.03.2018 · Fachbeitrag aus GStB · Betriebsveräußerung
Im Zuge der Übertragung von Betriebsvermögen auf die nächste Generation stehen meist die unentgeltliche Übertragung des Betriebs oder dessen Übertragung gegen Versorgungsleistungen im Fokus. In beiden Fällen gehen allerdings ertragsteuerlich grundsätzlich der Freibetrag nach § 16 Abs. 4 EStG sowie die ermäßigte Besteuerung nach § 34 Abs. 3 EStG „verloren“; es sei denn, man wählt bei Veräußerung des Betriebs gegen Versorgungsleistungen die sog. Sofortbesteuerung. Der folgende ...
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27.03.2018 · Fachbeitrag aus GStB · Umsatzsteuer
Immer wieder kommt es zwischen Finanzamt und Steuerpflichtigen zum Streit darüber, wie die Vorsteuer aus Anschaffungen für gemischt genutzte Gegenstände aufzuteilen ist. Fallen Aufwendungen für den Betrieb einer Fotovoltaikanlage an, geht es meist um erhebliche Vorsteuerbeträge, da die Installation solcher Anlagen oft mit umfangreichen Dachsanierungen verbunden ist. In einem solchen Fall hat der BFH nun generelle Grundsätze zur Vorsteueraufteilung festgelegt (BFH 3.8.17, V R 59/16, ...
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26.03.2018 · Nachricht aus GStB · Pensionsanspruch des Gesellschafter-Geschäftsführers
Die Beschäftigung eines GGf über die reguläre Pensionsgrenze hinaus birgt Konfliktpotenzial. Dies gilt insbesondere, wenn die Pensionszusage eine Deckelungsregelung in Form eines Prozentsatzes der aktiven Bezüge enthält und der Geschäftsführer zu reduziertem Gehalt in Teilzeit weiterarbeitet. Das Gericht hat für diese Konstellation jetzt klargestellt, dass der Pensionsanspruch jedenfalls dann nicht gemäß der in der Pensionszusage enthaltenen Obergrenze auf 75 % der reduzierten ...
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20.03.2018 · Fachbeitrag aus GStB · Modernisierung und Instandsetzung
Können einem Steuerpflichtigen für ein bei einer Altbausanierung aufgesetztes Penthouse erhöhte Abschreibungen nach § 7h EStG gewährt werden? Ist es zumindest zulässig, die Anschaffungskosten auf die neu erstellte Wohnung und auf die Sanierungsmaßnahmen am Gemeinschaftseigentum aufzuteilen? Immerhin geht es um erhöhte AfA von bis zu 9 % in den ersten 8 Jahren; also nicht gerade um „Peanuts“. Diese spannenden Fragen hat der BFH jetzt geklärt und dabei auch klargestellt, in welchem ...
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20.03.2018 · Nachricht aus GStB · Arbeitgeber
Die private Nutzung betrieblicher Telekommunikationsgeräte (z. B. PC, Tablet) durch den Arbeitnehmer ist lohnsteuerfrei. Dies gilt bei geleasten Geräten aber dann nicht, wenn sie nach den Grundsätzen zur Zurechnung von Leasinggegenständen nicht dem Arbeitgeber, sondern den Arbeitnehmern wirtschaftlich zuzurechnen sind (FG Sachsen 2.11.17, 8 K 870/17, Abruf-Nr. 199546 ).
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16.03.2018 · Nachricht aus GStB · Private Veräußerungsgeschäfte
Die Einlösung von Xetra-Gold Inhaberschuldverschreibungen, die dem Inhaber ein Recht auf die Auslieferung von Gold gewähren, unterliegt nicht der Einkommensteuer. Dies hat der BFH jetzt klargestellt (BFH 6.2.18, IX R 33/17).
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16.03.2018 · Nachricht aus GStB · Offenbare Unrichtigkeit
Gleicht das FA bei einer in Papierform abgegebenen Einkommensteuererklärung den vom Arbeitgeber elektronisch übermittelten Arbeitslohn nicht mit den Angaben des Steuerpflichtigen zu seinem Arbeitslohn in der Erklärung ab und werden die Einnahmen aus nichtselbständiger Arbeit im Einkommensteuerbescheid infolgedessen zu niedrig erfasst, kann das FA den Fehler nicht im Nachhinein berichtigen (BFH 16.1.18, VI R 41/16).
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13.03.2018 · Fachbeitrag aus GStB · Arbeitgeberleistungen
Mehr Netto vom Brutto ist der Wunsch aller Arbeitnehmer. Von daher suchen Arbeitgeber zunehmend nach Lösungen, um einen Teil des Arbeitslohns lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei oder zumindest pauschal versteuert auszahlen zu können. In der aktuellen Sonderausgabe „Mehr Netto vom Brutto – Mit steuerfreien Arbeitgeberleistungen beim Mitarbeiter punkten“ haben wir Ihnen bereits elf gängige Modelle aufgezeigt. Nachfolgend stellen wir Ihnen weitere „Benefits“ vor, an die man in der ...
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