26.07.2019 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Pflichtteilsrecht
Das OLG München hatte sich mit der Frage zu beschäftigen, ob einem Enkelkind wegen Schenkungen der Großmutter an seine vorverstorbene Mutter Pflichtteilsergänzungsansprüche zustehen können. Weiter ging es um die Frage, in welcher Form eine Anrechnungsbestimmung getroffen sein muss.
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26.07.2019 · Nachricht aus ErbBstg · Oberlandesgericht Brandenburg
Der Erblasser setzte seine beiden minderjährigen Töchter in einem handschriftlichen Testament zu seinen Erben ein. Mit Blick auf seine geschiedene Ehefrau verfügte er, diese solle nur den Minimalpflichtteil aus dem Nachlass und kein Wohnrecht erhalten. Er ordnete Testamentsvollstreckung an und ernannte seinen besten Freund, ersatzweise dessen Ehefrau. Beide lehnten allerdings nach dem Tod des Erblassers die Annahme des Amtes ab. Daraufhin ordnete das AG für die beiden Kinder eine ...
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26.07.2019 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Bewertung
Bei der Herleitung des Bodenwerts eines Grundstücks aus den (zonalen) Bodenrichtwerten des Gutachterausschusses kann nicht von dem Richtwert einer anderen Zone ausgegangen werden als derjenigen, in der das Grundstück liegt. Und: Die am 1.7.10 in Kraft getretene ImmoWertV gilt für alle nach ihrem Inkrafttreten erstellte Gutachten, nicht nur für Gutachten auf nach ihrem Inkrafttreten gelegene Bewertungsstichtage.
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26.07.2019 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Unternehmertestament
Die Regelungen in Gesellschaftsverträgen einerseits und letztwilligen Verfügungen andererseits müssen fein abgestimmt werden. Entsprechende Diskrepanzen können zu vermeidbaren Steuerlasten führen.
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26.07.2019 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Betriebsvermögen
Verpachtet eine gewerblich geprägte KG ein Fabrikationsgrundstück an eine andere gewerblich geprägte KG (mitunternehmerische Betriebsaufspaltung), zählt dasselbe bei der Verpächterin zum Verwaltungsvermögen, wenn die Betriebsaufspaltung nicht sowohl vor als auch nach der Anteilsübertragung besteht.
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25.07.2019 · Nachricht aus ErbBstg · Pressemitteilung Bundesfinanzhof
Kinder können eine von ihren Eltern bewohnte Immobilie steuerfrei erben, wenn sie die Selbstnutzung als Wohnung innerhalb von sechs Monaten nach dem Erbfall aufnehmen, wie der BFH mit Urteil vom 28.5.19 (II R 37/16, Abruf-Nr. 210073 ) entschieden hat. Ein erst späterer Einzug führt nur in besonders gelagerten Ausnahmefällen zum steuerfreien Erwerb als Familienheim.
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12.07.2019 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Nießbrauch
Überträgt der eine Ehegatte das ihm gehörende Grundstück auf die Kinder gegen Zurückbehaltung eines Nießbrauchs zu seinen Gunsten und zugunsten seiner Ehefrau, hat die Ehefrau hierdurch keine Schenkung erhalten, wenn sie nicht tatsächlich und rechtlich frei über die Erträge auf dem Mietkonto verfügen kann – so das FG Münster mit Urteil vom 14.2.19.
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12.07.2019 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Gesetzliche Erbfolge
Welche Nachweise sind erforderlich, wenn jemand sein Erbrecht aus einem nicht mehr vorhandenen Testament herleiten will, das er selbst vernichtet hat? Mit Beschluss vom 27.12.18 hat das OLG Frankfurt a. M. dazu Stellung genommen.
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11.07.2019 · Nachricht aus ErbBstg · Pressemitteilung Bundesfinanzhof
Verwertet der bei der Realteilung einer Sozietät ausscheidende Sozius den ihm im Rahmen der Realteilung zugewiesenen und zum gemeinen Wert entnommenen Mandantenstamm dadurch, dass er diesen in eine Nachfolgegesellschaft einlegt und anschließend auch aus dieser gegen Abfindung ausscheidet, liegt nach dem Urteil des BFH vom 15.1.19 (VIII R 24/15) kein tarifbegünstigter Aufgabegewinn vor. Denn es werden dann nicht bereits mit der Realteilung der Sozietät die wesentlichen vermögensmäßigen ...
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28.06.2019 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Vorweggenommene Erbfolge
Wird im Rahmen der vorweggenommenen Erbfolge eine mit Verbindlichkeiten belastete Immobilie unter Nießbrauchsvorbehalt übertragen, stellt sich die Frage, ob die Verbindlichkeiten mit übernommen werden sollen und worauf zu achten ist, wenn die Verbindlichkeiten entweder nicht übernommen oder doch übernommen werden sollen. Dabei ist auch an den Abzug der Schuldzinsen als Werbungskosten zu denken.
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