04.02.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Einkommensteuer
Verzichtet ein Kind gegenüber seinen Eltern auf künftige Pflichtteilsansprüche und erhält es dafür einen fälligen Zahlungsanspruch, so führt die Verzinsung dieses Zahlungsanspruchs zu steuerpflichtigen Kapitalerträgen i. S. d. § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG.
> lesen
29.01.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Vermögensnachfolge
Lebensversicherungsverträge mit Einmalzahlungen sind ein von der Versicherungswirtschaft gern angebotenes Modell, das auch zur Gestaltung der Vermögensnachfolge eingesetzt werden kann. Gehen solche Verträge auf den Erben über, ist nicht nur der Zeitpunkt der Besteuerung fraglich, sondern auch die Bewertung des erworbenen Anspruchs. Nachdem bereits das FG Münster (13.9.18, 3 K 2766/16 Erb) für den Fall der schenkweisen Übertragung einer Rentenversicherung nicht den Vorstellungen des ...
> lesen
29.01.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Verjährung
Der BGH hat mit seinem Urteil vom 13.11.19 entschieden, dass auch im Falle einer postmortalen Vaterschaftsfeststellung der einem Abkömmling gegen den Beschenkten zustehende Pflichtteilsergänzungsanspruch vom Eintritt des Erbfalls an in drei Jahren verj ährt.
> lesen
29.01.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Erbschaftsteuer
Gehört ein Familienheim zum Nachlass, so ist der Erwerb durch den überlebenden Ehegatten oder Lebenspartner gemäß § 13 Abs. 1 Nr. 4b ErbStG umfassend begünstigt. Die Steuerbefreiung greift beim Erwerb des Eigentums oder Miteigentums an einem selbstgenutzten und im Inland, in einem Mitgliedstaat der EU oder einem EWR-Staat belegenen bebauten Grundstück. Neben dem Erbanfall ist auch der Erwerb durch Vermächtnis begünstigt (§ 3 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG). Der Erwerb durch Kinder und Kinder ...
> lesen
29.01.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Testament
Das OLG München hatte sich in seinem Beschluss vom 31.10.19 mit der Frage zu beschäftigen, welche Anforderungen an den Nachweis einer Testamentsvernichtung – und damit einhergehend an den Widerruf durch Vernichtung – zu stellen sind, wenn das Testament im Original nicht mehr auffindbar ist.
> lesen
29.01.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Erbschaftsteuerrichtlinien 2019
Neben den für Unternehmen bedeutsamen Neuerungen zur Erbschaftsteuer sind mit den ErbStR 2019 auch Änderungen erfolgt, die auch andere Erwerber betreffen. Der Fokus des Beitrags wird dabei auf die wesentlichen Neuerungen gegenüber den ErbStR 2011 gelegt. Zudem wird auf einige im Gesetzgebungsverfahren zum JStG 2019 vom Bundesrat vorgeschlagene, aber vom Finanzausschuss vorerst nicht übernommene Änderungen eingegangen. Denn hier zeichnen sich womöglich schon die nächsten Änderungen ab, ...
> lesen
28.01.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Werbungskosten
Die gerichtlichen und außergerichtlichen Abwehrkosten zur Abwendung des Widerrufs einer Schenkung sind mangels Bezugs zur Einkünfteerzielung weder als vergebliche nachträgliche Anschaffungskosten noch als Sonderwerbungskosten bei den Vermietungseinkünften abziehbar. Gleiches gilt für die Kosten wegen eines mit einem anderen Miteigentümer geführten Streits über die Verteilung von Mieteinnahmen, da diese nur die Verwendung der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung betreffen.
> lesen
28.01.2020 · Nachricht aus ErbBstg · Erbschaftsteuer
Die nach italienischem Recht notwendige Annahme einer Erbschaft stellt keine aufschiebende Bedingung für die nach deutschem Recht entstehende Steuer auf den Erwerb von Todes wegen dar (FG Hessen 22.8.19, 10 K 1539/17, Abruf-Nr. 213793 , Rev. BFH: II R 39/19).
> lesen
28.01.2020 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Familienheim
Bezieht der Erbe das geerbte Familienheim aufgrund umfangreicher Sanierungs- und Renovierungsarbeiten erst nach einem Zeitraum von drei Jahren, ist der Erwerb des Familienheims nicht steuerfrei.
> lesen
21.01.2020 · Nachricht aus ErbBstg · Erbscheinverfahren
Nachdem zahlreiche Verwandte die Erbschaft nach dem Erblasser ausgeschlagen hatten, beantragte A erfolgreich einen Erbschein. In der Folgezeit forderte das Nachlassgericht den A mehrfach erfolglos auf, Angaben zum Geschäftswert zu machen. Schließlich erging im Wege der freien Schätzung ein Geschäftswertbeschluss. Der Verfahrenswert wurde auf „satte“ 3 Mio. EUR festgesetzt. Gegen den Beschluss legte der A – allerdings verfristet – Beschwerde ein. Die Begründung: Der Nachlass bestehe ...
> lesen