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·Bauwirtschaft

Positive Entwicklung am Bauausbildungsmarkt, aber Ausbildungsstellen reichlich unbesetzt

Bild: © papan saenkutrueang

| Der Bauausbildungsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren deutlich besser entwickelt als der Branchendurchschnitt. Auch für das neue Ausbildungsjahr zeichnet sich ein erneuter deutlicher Anstieg der neuen Ausbildungsverhältnisse ab. Dennoch sind immer noch zahlreiche Ausbildungsstellen unbesetzt. |

 

Aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zeigen, dass seit Beginn des Ausbildungsjahres deutlich mehr Ausbildungsstellen in den Bauberufen gemeldet wurden als im Branchendurchschnitt. So nahm die Zahl der gemeldeten Stellen im Hochbau um 7,5 Prozent und im Tiefbau sogar um rund 8 Prozent zu, während deutschlandweit nur ein Anstieg der Ausbildungsstellen um rund 3,5 Prozent zu verzeichnen war. Das große Angebot an Ausbildungsstellen ist u. a. ein Erfolg der umlagefinanzierten Ausbildungsförderung, die alle Baubetriebe an der Finanzierung der Ausbildung beteiligt und somit Ausbildungsbetriebe kostenmäßig entlastet.

Baugewerbe profitiert von Migration

Erfreulicherweise hat die Zahl der besetzten Ausbildungsstellen bisher ähnlich stark zugenommen wie in den beiden Vorjahren, nach Zahlen der BA sind diese um rund 8,5 Prozent gestiegen. Dabei dürfte die Baubranche einmal mehr von der gestiegenen Zahl an Bewerbern aus den Flüchtlingsherkunftsländern profitiert haben. Nach Angaben der BA haben sich erneut mehr Geflüchtete um einen Ausbildungsplatz beworben; der Anstieg lag bei 3 Prozent.

 

  • Beitragspaket: Integration ausländigscher Arbeitskräfte
  • Broschüre der Bundesagentur für Arbeit zur Beschäftigung von Flüchtlingen → Abruf-Nr: 44837135
  • Broschüre der Bundesagentur für Arbeit zum Eingliederungszuschuss → Abruf-Nr: 44891852
  • Leitfaden für Unternehmer „Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Beschäftigung“, DIHK, Stand Februar 2017 → Abruf-Nr: 44867600
  • Arbeitsvertrag für Minijobber → Abruf-Nr: 44866959
 

Aufgrund des starken Fachkräftebedarfs der Branche und der dadurch bedingten hohen Zahl an Ausbildungsstellen bleiben allerdings auch relativ viele Ausbildungsstellen in der Bauwirtschaft unbesetzt. Im Juni waren dies immerhin mehr als 9.200 Plätze und damit mehr als 60 Prozent der insgesamt gemeldeten rund 15.000 Ausbildungsstellen im Hoch- und Tiefbau. Auf jeden bisher unversorgten Bewerber kommen damit mehr als zwei unbesetzte Ausbildungsstellen.

 

Auch in der Jobbörse von SOKA-BAU (www.bau-stellen.de) finden sich derzeit mehr als 1.600 offene Ausbildungsstellen. Ausbildungsbetriebe können ihre Ausbildungsstellen dort kostenlos inserieren. Unter www.bau-ausbildung.de können sich potentielle Auszubildende eine Übersicht über die Ausbildung in der Bauwirtschaft verschaffen.

 

Weitere Informationen zur Situation auf dem Bauausbildungs- und -arbeitsmarkt finden Sie auch in dem gerade erschienenen Ausbildungs- und Fachkräftereport der Bauwirtschaft.

 

Soka-Bau ist der gemeinsame Name für die Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft und die Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes AG. Beide sind gemeinsame Einrichtungen der Tarifvertragsparteien der Bauwirtschaft: Zentralverband des Deutschen Baugewerbes e. V., Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. und Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt.

 

Weiterführender Link

 

Quelle | ots / ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe

Quelle: ID 46044115