02.09.2011 · Fachbeitrag aus CB · Leserforum
Frage: „ Ich bin seit einiger Zeit Chefarzt einer internistischen Abteilung mit gastroenterologischem Schwerpunkt. In der Abteilung ist unter anderem ein älterer Oberarzt tätig. Hinsichtlich eines konkreten Krankheitsbildes bestehen verschiedene Therapieoptionen, von denen ich eine, der Oberarzt jedoch eine andere favorisiert. Ich möchte ein einheitliches Behandlungsschema für die Abteilung vorgeben. Kann ich dazu den Oberarzt anweisen, die von mir favorisierte Therapieoption zu ...
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30.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Arbeitsrecht
Ein Chefarzt, der während seiner Operationen wiederholt private Handy-Telefonate führte, hätte deswegen nicht fristlos ohne vorherige Abmahnung entlassen werden dürfen. So lautet ein Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Mainz vom 22. Februar 2011 (Az: 3 Sa 474/09, Abruf-Nr. 112322 ).
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30.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Arzthaftung
Im Klinikalltag bleibt es auf Grund der Arbeitsbelastung des Chefarztes häufig nicht aus, dass dieser die Aufklärung vor dem operativen Eingriff dem für die Station zuständigen Assistenz- oder Oberarzt überlässt. Inwieweit dies zulässig ist, welche haftungsrechtlichen Risiken für den Chefarzt bestehen und wie diesen begegnet werden kann, erläutert der nachfolgende Artikel.
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29.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Arbeitsrecht
Konfliktstoff bietet immer wieder die Frage, ob und inwieweit Chefärzte vom Krankenhausträger zur Teilnahme am Nachtdienst verpflichtet werden können. Jüngst fragte ein Chefarzt bei der Redaktion an, ob er eine entsprechende Anordnung der Geschäftsführung hinnehmen muss. Die „neuen“ Chefarzt-Verträge in seinem Haus würden jeweils den Passus enthalten, dass der Chefarzt erforderlichenfalls Nachtdienste übernehmen muss. Laut seinem „alten“ Arbeitsvertrag sei er aber nicht zu ...
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12.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Liquidationsrecht
Nach der Behandlung von Wahlleistungs- bzw. Privatpatienten im Krankenhaus hat der Klinikträger verschiedene Liquidationsmöglichkeiten: Entweder rechnet er die (wahl-)ärztlichen Leistungen selbst ab und beteiligt den Chefarzt gegebenenfalls prozentual (sogenannte „Beteiligungsvergütung“). Oder er räumt dem Chefarzt vertraglich ein persönliches Liquidationsrecht ein. Ob der Chefarzt von diesen Liquidationseinnahmen an die nachgeordneten ärztlichen Mitarbeiter eine Beteiligung ...
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10.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Familienrecht
Der Bundesgerichtshof ( BGH) hat mit Urteil vom 29. Juni 2011 (Az: XII ZR 157/09) entschieden, dass die nachträgliche Begrenzung und Befristung
eines alten Unterhaltstitels möglich ist. Ob der klagende Chefarzt von dieser für ihn positiven Entscheidung tatsächlich profitieren wird, muss nun die Vorinstanz klären, an die der BGH den Fall zurückverwiesen hat.
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09.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Arzthaftung
Wird einem Arzt ein Behandlungsfehler vorgeworfen, kommt im Arzthaftungsprozess der Frage der Beweislastverteilung für den Erfolg oder Misserfolg einer gegen den behandelnden Arzt erhobenen Klage entscheidende Bedeutung zu, da die Beweisführung im Zusammenhang mit medizinischen Sachverhalten in der Regel schwer ist. Aktuell hat der Bundesgerichtshof (BGH) mit Urteil vom 7. Juni 2011 (Az: VI ZR 87/10) weiter spezifiziert, unter welchen Umständen auch ein einfacher Behandlungsfehler zur Umkehr ...
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04.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Selbstmanagement
Erst die Visite auf der Station, anschließend in den OP, dann in die Besprechung mit dem Geschäftsführer, nachher die Privatsprechstunde, später noch das Gespräch mit dem OP-Manager und danach noch die E-Mails … . So oder ähnlich kurz getaktet l äuft der Arbeitsalltag vieler Chefärzte ab. Sie fühlen sich gehetzt und ständig in Eile – wie der berühmte Hamster im Rad kommen sie sich vor. Die eigene Situation wird als zunehmend fremdbestimmt und belastend erlebt. Es drängt sich die ...
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04.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Innere Medizin/Chirurgie/Röntgen
In GOÄ-Kommentaren (Brück, Hoffmann) findet man die Perkutane transhepatische Cholangiodrainage (PTCD) als „PTCh“ der Nr. 1851 (Perkutane Anlage einer Nierenfistel, 1.200 Punkte) analog zugeordnet. Dies kann sich nur auf den Fall beziehen, dass eine Cholangiodrainage rein ultraschallgesteuert durchgeführt wird.
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04.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Innere Medizin
Sonographische Untersuchungen des Dialyseshunts, die in einer Sitzung mit der Dialyse erfolgen, sind nicht eigenständig berechenbar. Wenn dies auch sachlich nicht einzusehen ist, steht dem doch die Anmerkung nach der Nr. 793 GOÄ (Betreuung bei Peritonealdialyse) entgegen, die sich auch auf die Dialyseleistungen nach den Nrn. 790 bis 792 bezieht. Demnach sind Leistungen des Abschnitts C, wenn sie in ursächlichem Zusammenhang mit der Dialyse erfolgen, nicht gesondert berechnungsfähig.
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