13.12.2017 · Fachbeitrag aus CB · GehaltsStatistik
Die Grundvergütung der Chefärzte ist von 2016 auf 2017 um durchschnittlich 3,1 Prozent gestiegen, die der Ärzte insgesamt um 3,2 Prozent. Das durchschnittliche Jahresgesamtgehalt der Chefärzte lag im Jahr 2017 bei 288.000 Euro im Vergleich zu 285.000 Euro im Vorjahr. Diese Zahlen sind Ergebnisse des Kienbaum-Vergütungsreports 2017 „Ärzte, Führungskräfte und Spezialisten in Krankenhäusern“. Eingeflossen darin sind die Daten von 143 Krankenhäusern mit Vergütungsinformationen zu 651 ...
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05.12.2017 · Fachbeitrag aus CB · Telemedizin
Unter dem Namen DocDirekt wird ab Frühjahr 2018 in Stuttgart und im Landkreis Tuttlingen die erste telemedizinische Praxis ihre Arbeit aufnehmen. Patienten können sich im Notfall telefonisch von niedergelassenen Ärzten beraten lassen. Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) reagiert damit sowohl auf die steigende Zahl von Arztpraxen, die nicht nachbesetzt werden können als auch auf die zunehmende Zahl von Patienten, die die Notaufnahmen wegen banaler Beschwerden aufsuchen.
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05.12.2017 · Fachbeitrag aus CB · Arzthaftung
Da die intraoperativ entschiedene Operationserweiterung vorhersehbar gewesen sei, hätten die Ärzte im Vorhinein darüber aufklären müssen (Oberlandesgericht [OLG] Köln, Urteil vom 11.01.2017, Az. 5 U 46/16, Urteil unter www.dejure.org ). Mit dieser Begründung gab das OLG Köln einer Haftungsklage wegen eines Aufklärungsfehlers statt.
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01.12.2017 · Fachbeitrag aus CB · Krankenhausfinanzierung
Der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) haben für 2018 den Fallpauschalenkatalog (DRG-Katalog) für Krankenhäuser vereinbart. Zugleich haben sie sich über den pauschalierenden, tagesbezogenen Entgeltkatalog für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PEPP-Entgeltkatalog 2018) verständigt. Der PEPP-Katalog kann von den Krankenhäusern seit 2013 optional für die Abrechnung angewendet werden. Ab 2018 ...
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28.11.2017 · Fachbeitrag aus CB · Steuerung im Krankenhaus
Unter der abteilungsübergreifenden Fallabrechnung des G-DRG-Systems stellt insbesondere die Zuordnung eines Behandlungsfalls zu einer Klinik oder Fachabteilung ein Problem dar. Eine Fallzuordnung bedeutet nicht zwangsläufig, dass auch die Kosten und Erlöse des Patienten gleichermaßen zugeordnet werden. Dies ist aus klinischer Perspektive ein häufiges Missverständnis. Im Gegenteil, es kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein, eine differenzierte Zuordnung von Fällen, Kosten und ...
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28.11.2017 · Fachbeitrag aus CB · Buchempfehlung
Ärzte haben im klinischen Alltag immer häufiger mit ethischen Entscheidungskonflikten zu tun, für die es keine einfachen Lösungen gibt. Ein wesentlicher Grund dafür ist der wissenschaftliche Fortschritt, der die Möglichkeiten des ärztlichen Handelns zunehmend erweitert. Vieles, was früher als unverfügbar galt, ist heute zum Gegenstand menschlicher Entscheidungen und somit auch menschlicher Verantwortung geworden.
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28.11.2017 · Fachbeitrag aus CB · Notfallmedizin
Angesichts der dramatischen Belastung der Notaufnahmen (CB 07/2017, Seite 6) wird auch in der Fachpresse diskutiert, ob eine Telefontriage für Entlastung sorgen kann. Als Vorbild werden unsere Schweizer Nachbarn angeführt (online unter http://tinyurl.com/y95qho4z ). Die Medizinische Notrufzentrale Basel (MNZ) triagiert rund 80.000 Anrufe pro Jahr und entlastet dadurch Grundversorger und Notfallambulanzen. Ein wesentlicher Aspekt ist die medizinische Beratung in Bagatellfällen. Mit dem ...
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28.11.2017 · Fachbeitrag aus CB · Weiterbildung
Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung haben Anspruch auf ein Weiterbildungszeugnis – sowohl zum Ende der Aus- bzw. Weiterbildung als auch ggf. als Zwischenzeugnis. Das Weiterbildungszeugnis belegt, dass die Weiterbildung gemäß Weiterbildungsordnung (WO) absolviert wurde die im Zeugnis dargestellten Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten nachgewiesen sind. Das Zeugnis ist Grundlage der Zulassung zur Facharztprüfung und geht in die Prüfungsentscheidung ein. Der folgende Beitrag fasst ...
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21.11.2017 · Fachbeitrag aus CB · Alle Fachgebiete
Was schriftliche Äußerungen des Arztes angeht, unterscheidet die GOÄ zwischen „Bericht“ (Nr. 75), „Gutachten“ (Nr. 80) und „aufwendigem Gutachten“ (Nr. 85). In der Praxis ist manchmal strittig, welche schriftliche Äußerung welcher Ziffer zuzuordnen ist.
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20.11.2017 · Fachbeitrag aus CB · Orthopädie/Unfallchirurgie
Einige Kostenträger meinen, für die Untersuchung einer Schulter sei nur die Nr. 410 GOÄ berechenbar. Das ist falsch: Die Schulter ist bei den Sonografie-Ziffern der GOÄ nicht eigenständig angeführt, sodass deren sonografische Untersuchung auf Basis der Nrn. 410 und 420 abzurechnen ist: für das Schultergelenk (einschließlich ACG) die Nr. 410 GOÄ und für die Rotatorenmanschette dreimal die Nr. 420 GOÄ.
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