14.07.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Durch das Gesetz zur Anhebung der Tagessätze bei Geldstrafen können Gerichte einen Tagessatz in Höhe von bis zu 30.000 EUR verhängen. Seit dem Jahr 1975 galt ein Höchstsatz von 5.000 EUR. Die Neuregelung tritt am Tag nach der Gesetzesverkündung in Kraft und betrifft auch Geldstrafen wegen Steuerhinterziehung. Diese Anhebung resultiert vor allem daraus, dass es immer mehr Personen gibt, deren Einkommen deutlich über der geltenden Tagessatzhöchstgrenze von 5.000 EUR lag. Nach Erhebungen ...
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14.07.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Das am 29.5.2009 in Kraft getretene Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ist verbindlich für alle ab dem 1.1.2010 beginnende Wirtschaftsjahre anzuwenden. Von dieser allgemeinen Anwendungsregel gibt es jedoch drei Ausnahmen, wodurch die Neuregelungen bereits früher anwendbar sind:
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14.07.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Wird durch einen Betrieb die Möglichkeit eröffnet, ohnehin anfallende Kosten für den Unterhalt einer Immobilie in den einkommensteuerlichen Bereich zu verlagern, ist das ein starkes Indiz für die Betriebsfortführung aus steuerirrelevanten Motiven. Da die Verluste durch die Anschaffung und Unterhaltung der Immobilie ohnehin entstehen würden, handelt es sich nicht um wirtschaftlich belastende Verluste. Die Verrechnung gewerblicher Verluste als wirtschaftlicher Vorteil stellt dann ein ...
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14.07.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Die Schenkung einer zunächst wertlosen Forderung mit einer Besserungsabrede wird ausgeführt, sobald die Zahlung durch den Schuldner wieder möglich ist. Dabei spielt es nach einem aktuellen Urteil des BFH keine Rolle, dass die zivilrechtliche Einordnung einer solchen Besserungsabrede umstritten ist. Eine solche Forderung lebt steuerlich wieder auf, wenn sie in wirtschaftlich besseren Zeiten werthaltig wird. Diese aufschiebend bedingte Forderung ist gemäß § 12 Abs. 1 ErbStG mit Eintritt der ...
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14.07.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Nach § 14c UStG schuldet ein Unternehmer die in einer Endrechnung versehentlich zu hoch ausgewiesene Umsatzsteuer. Fällt der Fehler später auf, kommt es zu einer Berichtigung der Rechnung unter Anrechnung der in den vorherigen Abschlagsrechnungen ausgewiesenen Umsatzsteuer. Die umsatzsteuerliche Korrektur gemäß § 17 Abs. 1 UStG erfolgt aber erst in dem Monat, in dem die berichtigte Rechnung erteilt wird. Sofern der Fehler nicht sofort erkannt wurde, führt dies in der Praxis zu einer ...
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14.07.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Für die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach § 110 AO muss der Betroffene ohne Verschulden daran gehindert sein, eine gesetzliche Frist einzuhalten. Zwei aktuelle FG-Urteile beschäftigen sich mit den Voraussetzungen.
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14.07.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Muss der Verkäufer eines Gebäudes aufgrund einer abgegebenen Mietgarantie später an den Käufer einen Geldbetrag zahlen, so ist diese Zahlung umsatzsteuerlich als echter Schadenersatz zu bewerten. Daher mindert der Betrag nach einem aktuellen Urteil des FG Schleswig-Holstein nicht die Bemessungsgrundlage für die Lieferung des Gebäudes nach § 17 Abs. 1 UStG. Hierzu muss nämlich die zunächst ausgemachte Bemessungsgrundlage durch eine nachträgliche Vereinbarung mit umsatzsteuerrechtlicher ...
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14.07.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Wer seiner Verpflichtung zur Abgabe einer Steuererklärung nicht oder nicht fristgemäß nachkommt, kann nach § 152 AO mit einem Verspätungszuschlag belegt werden, sofern das Versäumnis nicht entschuldbar ist. Zwar gibt es nach den allgemeinen Ländererlassen eine Verlängerung der Fristen zur Abgabe von Steuererklärungen, sofern sie von Steuerberatern oder Lohnsteuerhilfevereinen erstellt werden. Auf das Beraterprivileg können sich Angehörige der steuerberatenden Berufe für ihre eigenen ...
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14.07.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Zur Anwendung der Differenzbesteuerung nach § 25a UStG muss es sich bei der Lieferung an den Wiederverkäufer um eine Lieferung gegen Entgelt handeln. Daher differenziert der BFH in einem aktuellen Urteil bei Lieferungen eines Gesellschafters an seine Gesellschaft danach, ob hierdurch Gesellschaftsrechte gewährt werden oder eine unentgeltliche verdeckte Einlage vorliegt. Im Urteilsfall handelte eine GbR mit Antiquitäten und dabei auch mit Gegenständen, die ihre Gesellschafter ohne ...
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