11.09.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Der BFH hat sich aktuell zu Abgrenzungsfragen geäußert, wann der Hofladen eines Landwirts als selbstständiger Gewerbebetrieb zu beurteilen ist, wenn über diese Verkaufsstelle auch Fremdprodukte abgesetzt werden. Dabei bleibt es bei dem Grundsatz eines landwirtschaftlichen Betriebs, wenn über den auf dem Hof befindlichen Laden oder einem räumlich getrennten Handelsgeschäft ausschließlich eigenproduzierte Erzeugnisse vertrieben werden. Das gilt unabhängig davon, ob es sich um ...
> lesen
11.09.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Überlassen Automobilhersteller oder Kfz-Händler ihren Mitarbeitern verbilligt einen Wagen, kann ihrer Zuzahlung der günstige Angebots-preis auf dem freien Markt gegenübergestellt werden. Nach Ansicht des BFH ist der in den unverbindlichen Preisempfehlungen angegebene Verkaufspreis nicht dazu geeignet, den vom Arbeitnehmer zu versteuernden geldwerten Vorteil zu bestimmen. Vielmehr gelten als Endpreis im Sinne von § 8 Abs. 3 EStG 96 % des Betrags, den der Händler seinen Kunden ohnehin ...
> lesen
11.09.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Nur ein Wertverlust, der mindestens während der halben Rest- nutzungsdauer des Wirtschaftsgutes andauert, ermöglicht bei abnutzbaren Wirtschaftsgütern eine Teilwertabschreibung. Das gilt nach einem aktuellen Urteil des BFH auch dann, wenn der Gegenstand vor Ablauf seiner betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer veräußert werden soll. Der niedrigere Teilwert lässt sich über § 6 Abs. 1 Nr. 1 S. 2 EStG nur ansetzen, wenn dieser zum Bilanzstichtag aufgrund einer voraussichtlich dauernden ...
> lesen
11.09.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Der für die Aufnahme eines langjährigen Kapitalmarktdarlehens erhaltene Zinszuschuss ist in der Bilanz passiv abzugrenzen. Der einmal gebildete Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) wird dann anschließend ratierlich über die gesamte Kreditlaufzeit aufgelöst. Kommt es zwischenzeitlich zu Sondertilgungen, muss die Auflösung zusätzlich im Verhältnis des Tilgungsbetrags zum Gesamtdarlehen erfolgen. In einem aktuellen Urteil beantwortet der BFH die Frage zum steuerlichen Ansatz von ...
> lesen
11.09.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit- oder Betriebsstätte gilt rückwirkend der Rechtsstand 2006, sodass Aufwendungen für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel ebenfalls wieder abziehbar sind, soweit sie über dem Betrag liegen, der als Entfernungspauschale absetzbar ist. Sofern der einzelne Fahrschein oder das Monatsticket teurer als der Betrag aus der entsprechend berechneten Pauschale ist, zählt der übersteigende Differenzbetrag zusätzlich als Werbungskosten oder ...
> lesen
11.09.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Die von einem Kfz-Händler übernommene Verpflichtung, verkaufte Fahrzeuge nach Ablauf der Leasing-, Miet- oder Mindestvertragslaufzeit zu einem verbindlich festgelegten Preis zurückkaufen zu müssen, ist nach Ansicht des BFH als Verbindlichkeit zu passivieren (s. AStW 08, 306). Mit einem aktuellen BMF-Schreiben wendet die Finanzverwaltung das Urteil allerdings nicht an, da es sich lediglich um einen drohenden Verlust aus einzelnen Rücknahmegeschäften handelt und es für eine daneben zu ...
> lesen
11.09.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Ab 2010 sind Beiträge für eine existenznotwendige Krankenversorgung als Sonderausgaben in voller Höhe abzugsfähig. Die hierzu veröffentlichte Ermittlungsverordnung der Bundesregierung bestimmt den Teil der begünstigten Prämien. Sofern nur Leistungen auf dem Niveau der gesetzlichen Krankenversicherung erfolgen, ist keine tarifbezogene Beitragsaufteilung erforderlich und die geleisteten Beiträge sind in voller Höhe abziehbar.
> lesen
11.09.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Erstattet eine Praxis- oder Betriebsausfallversicherung die fortlaufenden betrieblichen Kosten im Falle einer Erkrankung des Freiberuflers oder Einzelunternehmers, handelt es sich um privat veranlasste Leistungen. Daher kann die Police nach Einschätzung des BFH auch nicht dem gewillkürten Betriebsvermögen zugeordnet werden. Somit sind die Leistungen nicht als Betriebseinnahmen zu versteuern und im Gegenzug die zuvor bezahlten Versicherungsbeiträge nicht als Betriebsausgaben abziehbar.
> lesen
11.09.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Wird eine doppelte Haushaltsführung neu begründet, gibt es drei Monate lang die Verpflegungspauschale. Die ist nach einem Urteil des FG Köln auch dann zu gewähren, wenn die doppelte Haushaltsführung längere Zeit unterbrochen worden ist, wieder am selben Ort begründet wird und der Berufstätige wusste, dass er wieder im selben Tätigkeitsort eingesetzt wird. Das gilt zumindest dann, wenn es wirtschaftlich sinnvoll war, die vorherige doppelte Haushaltsführung zu beenden. Dann beginnt die ...
> lesen
14.08.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
> lesen