16.11.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung stehen keine gesetzlichen Änderungen an. Daher ist primär auf die Einkünfteverlagerung hinzuweisen, also etwa auf die Zahlung anstehender Reparaturen noch im laufenden Jahr oder die Steuerung von Mietzuflüssen. Generell ist immer wieder neu zu entscheiden, ob Erhaltungsaufwendungen sofort oder zur längerfristigen Progressionsminderung gleichmäßig auf bis zu fünf Jahre verteilt werden.
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16.11.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Infolge der Abgeltungsteuer müssen die privaten Kapitalerträge in der Steuererklärung 2009 grundsätzlich nicht mehr angegeben werden. Insoweit entfällt auch das Ausfüllen der Anlagen KAP, SO und AUS. Neben dieser Arbeitserleichterung sinkt auch die Progression für das übrige Einkommen des Sparers. Dennoch gehören private Kapitalerträge in vielen Fällen weiterhin in die Veranlagung. Nachfolgend einige praxisrelevante Situationen, in denen Kapitalerträge zwingend anzugeben sind bzw.
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16.11.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Das BMF hat im Zuge der Abgeltungsteuer seine umfangreichen Anwendungserlasse zu Fonds und Lebensversicherungen aktualisiert. Nachfolgend die wichtigsten Aspekte für die Praxis.
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16.11.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Der BFH hat in einer aktuellen Entscheidung Abgrenzungskriterien zu der Frage aufgestellt, wann vom Arbeitgeber angemeldete Lohnsteuerbeträge beim Arbeitnehmer als Einnahme steuerlich zu erfassen sind:
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16.11.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Für Arbeitnehmer kann es vorteilhaft sein, berufsbezogene Ausgaben oder variable Gehaltsbestandteile in das Jahr 2009 vorzuziehen oder in das Jahr 2010 zu verlagern. Maßgebend ist grundsätzlich das Zu- und Abflussprinzip. Sofern die Werbungskosten unter dem Pauschbetrag von 920 EUR liegen, sollten sich Kosten geballt alle zwei Jahre auswirken. Das lässt sich durch den Zahlungsfluss für Bildungsmaßnahmen Fachliteratur, Arbeitsmittel und Büromaterial steuern. Zu beachten ist, dass für ...
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16.11.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ist am 29.5.2009 in Kraft getreten. Grundsätzlich gilt, dass die neuen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Geschäftsjahre ab dem 1.1.2010 verpflichtend anzuwenden sind. Für Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2008 beginnen, besteht ein Wahlrecht zur Anwendung der neuen Regelungen. Sofern von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht wird, ist zu beachten, dass die neuen Vorschriften in ihrer Gesamtheit anzuwenden sind, eine Teilumsetzung somit ...
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16.11.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Ein gewerblicher Grundstückshandel ist nicht allein deshalb anzunehmen, weil der Steuerpflichtige seine Tätigkeit gegenüber FA und Gemeinde selbst als gewerblich beurteilt. Entscheidend ist vielmehr, was sich aus den objektiven Kriterien ergibt. In einem kürzlich vom BFH entschiedenen Fall ging es um zwei vermietete Eigentumswohnungen, die kurzfristig wieder verkauft wurden. Der hieraus resultierende Verlust kann nach Meinung des BFH nicht im Rahmen der Einkünfte aus § 15 EStG geltend ...
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16.11.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Zur Bildung des Investitionsabzugsbetrags ist es notwendig, dass das Wirtschaftsgut nach dem Erwerb zu mindestens 90 % betrieblich genutzt wird. Diese Voraussetzung kann das FA nicht mit der Begründung verneinen, der bisherige Pkw eines Freiberuflers würde durch den Ansatz der Ein-Prozent-Regel in höherem Umfang privat gefahren. Nach Auffassung des Saarländischen FG reicht der glaubhafte Nachweis, dass der Selbstständige das noch anzuschaffende Kfz fast ausschließlich betrieblich nutzen ...
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16.11.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Nimmt der Arbeitnehmer am bereits existierenden Zweitwohnsitz eine Einsatzwechseltätigkeit auf, kann er die Verpflegungspauschale nicht mehr im Rahmen der berufsbedingten doppelten Haushaltsführung geltend machen. Diese gibt es nur für die ersten drei Monate nach Begründung der doppelten Haushaltsführung. Hatte der Steuerpflichtige die Zweitwohnung bereits in den Vorjahren genutzt, ist die Dreimonatsfrist bereits abgelaufen und beginnt nicht neu.
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16.11.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Der Gewinn aus einem privaten Veräußerungsgeschäft wird erst im Jahr des Zahlungseingangs besteuert. Maßgebend ist das Zuflussprinzip des § 11 EStG. Der Zeitpunkt, zu dem der obligatorische Kaufvertrag abgeschlossen wird, ist damit ohne Bedeutung. Nach einem neueren Urteil des FG Hamburg liegt bei der Überweisung auf ein Notaranderkonto noch kein Zufluss vor, wenn dieser das Geld erst im Folgejahr an den Verkäufer weiterleitet. Diese Einordnung hat für die Praxis deshalb Bedeutung, weil ...
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