15.02.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Mit Investmentfonds lässt sich über Sparpläne oder Einmalzahlungen auf Dauer ein Vermögen aufbauen. Wird das Geld beim Eintritt in den Ruhestand benötigt, können die Aktienkurse aber gerade stark gefallen sein, sodass der Kapitalzufluss deutlich geringer ausfällt als kalkuliert. Das Risiko wollen Fondsgesellschaften umgehen, indem sie Zielsparpläne anbieten. Dabei folgen sie dem Grundsatz, dass Aktien auf lange Sicht den höchsten Wertzuwachs bieten, Anleihen oder Festgeld mit geringer ...
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15.02.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Für nachträgliche im Rahmen einer Betriebsprüfung festgestellte verdeckte Gewinnausschüttungen (vGA) kann es nicht zu einer Verwendung des steuerlichen Einlagekontos kommen, weil zum Zeitpunkt der Bekanntgabe des ersten Feststellungsbescheids i.S. des § 27 Abs. 2 KStG keine Steuerbescheinigung erteilt worden ist. Dies führt nach § 27 Abs. 5 S. 2 KStG selbst dann zu einer festgeschriebenen Einlagekontoverwendung von 0 EUR, wenn die Kapitalgesellschaft in ausreichendem Umfang über ...
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15.02.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Laut BFH (13.8.08, II R 7/07) ist Erwerbsgegenstand eines Übernahme- oder Kaufrechtsvermächtnisses die aufschiebend bedingte Forderung des Vermächtnisnehmers gegen den Beschwerten (§ 2174 BGB). Der BFH hat damit seine frühere Rechtsprechung (BFH 6.6.01, II R 76/99) aufgegeben, nach der Erwerbsgegenstand das zugewendete Erwerbsrecht als ein Gestaltungsrecht ist. Unverändert ist jedoch die Forderung aus einem Übernahme- oder Kaufrechtsvermächtnis nicht mit dem Steuerwert des Gegenstandes, ...
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15.02.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Laut BFH (6.9.07, V R 14/06) stellt eine Computeranalyse einen Teil der erbrachten Gesamtleistung und somit eine Nebenleistung zu einer nach § 4 Nr. 8a UStG steuerfreien Kreditvermittlung dar. Steuerfreie Vermittlungsleistungen können auch arbeitsteilig dadurch erbracht werden, dass ein Hauptvertreter mit dem Kreditgeber und ein Untervertreter mit dem Kreditnehmer verhandelt. Es muss kein unmittelbarer Kontakt zu beiden Parteien des zu vermittelnden Kreditvertrages bestehen.
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15.02.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Nach § 14 Abs. 1 ErbStG sind mehrere innerhalb von zehn Jahren von derselben Person anfallenden Vermögensvorteile bei der Besteuerung des Letzterwerbs unter Anrechnung der Steuer für den Vorerwerb zusammenzurechnen.
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15.02.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Für die umsatzsteuerliche Beurteilung von Zahlungen bei Beendigung eines Leasingvertrages kommt der zivilrechtlichen Einordnung der Zahlung als Schadenersatz lediglich Indizwirkung zu.
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15.02.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Bieten pauschalierende Land- und Forstwirte einen Urlaub auf dem Bauernhof an, ist zu beachten, dass diese Beherbergungsumsätze seit 2007 nicht der Durchschnittssatzbesteuerung nach § 24 UStG unterliegen. Vielmehr sind die allgemeinen Vorschriften des UStG anzuwenden.
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15.02.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Wenn das Entgelt für die Überlassung einer Wohnung zu Wohnzwecken weniger als 56 % der ortsüblichen Marktmiete beträgt, ist die Nutzungsüberlassung nach § 21 Abs. 2 EStG in einen entgeltlichen und einen unentgeltlichen Teil aufzuteilen. § 21 Abs. 2 EStG findet hingegen keine Anwendung, wenn eine Wohnung oder andere Räume zu anderen Zwecken als Wohnzwecken, z.B. gewerblichen Zwecken, vermietet werden.
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15.02.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Durch das Unternehmensteuerreformgesetz 2008 stellen die Gewerbesteuer und die darauf entfallenden Nebenleistungen für Erhebungszeiträume ab 2008 keine Betriebsausgaben mehr dar (§ 4 Abs. 5b EStG). Trotz dieses Abzugsverbots ist eine handelsrechtlich zu passivierende Gewerbesteuerrückstellung auch in der Steuerbilanz auszuweisen. Die Gewerbesteuer ist dabei mit dem Betrag anzusetzen, der sich ohne ihre Berücksichtigung als Betriebsausgabe ergibt (keine Anwendung der 5/6-Methode). Die sich ...
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15.02.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Durch das Gesetz zur Reform des Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts (ErbStRG 24.12.08, BGBl I 08, 3018) wurden die für die Steuerklassen II und III maßgebenden Steuersätze für Erwerbe, bei denen die Steuer nach dem 31.12.2008 entsteht bzw. entstanden ist, geändert. Durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz (22.12.09, BGBl I 09, 3950) haben sich die Steuersätze der Steuerklasse II erneut geändert (bis 2009: 30 % bzw. 50 %, ab 2010: Stufentarif zwischen 15 % und 43 %). Infolge der ...
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