11.02.2011 · Fachbeitrag aus AStW ·
Über das Jahressteuergesetz 2010 kam es in § 52a Abs. 10 S. 7 EStG zu einer Klarstellung der Verwaltungsauffassung, dass die erhaltenen Stückzinsen auch dann der Abgeltungsteuer unterliegen, wenn die verkaufte Anleihe noch unter den Bestandsschutz fällt. Anders als bis 2008 handelt es sich nicht um laufende Kapitaleinnahmen, sondern insoweit um Veräußerungsgewinne nach § 20 Abs. 2 S. 1 Nr. 7 EStG. Da die Kreditinstitute in diesen Fällen in 2009 und 2010 keinen Steuereinbehalt ...
> lesen
11.02.2011 · Fachbeitrag aus AStW ·
Ein Geschäftsführer erlangt dadurch einen lohnsteuerlichen Vorteil, dass er an einer Auslandsincentivereise teilgenommen hat, wenn die Programmpunkte durch den Besuch touristischer Ziele auf eine private Veranlassung hindeuten. Aufgrund der neuen Aufteilungsgrundsätze bei gemischten Aufwendungen hält es der BFH für sachgerecht, wenn in einem solchen Fall ein betrieblicher Anteil der Reise in Höhe von einem Fünftel berücksichtigt wird und 80 % der Lohnsteuer unterliegen. Im zugrunde ...
> lesen
11.02.2011 · Fachbeitrag aus AStW ·
Werden Renten und dauernde Lasten in sachlichem Zusammenhang mit der Übertragung von Vermögen im Wege der vorweggenommenen Erbfolge zugesagt, stellen diese weder Veräußerungsentgelt noch Anschaffungskosten dar, sondern sind den Sonderausgaben und wiederkehrenden Bezügen zuzuordnen. Ein Vertrag kann der Besteuerung zugrunde gelegt werden, wenn als Mindestvoraussetzungen Umfang des übertragenen Vermögens, Art und Höhe der Versorgungsleistung sowie Art und Weise der Zahlung klar und ...
> lesen
11.02.2011 · Fachbeitrag aus AStW ·
Bei unterschiedlicher Gebäudenutzung hat eine getrennte Qualifizierung der Aufwendungen als Anschaffungskosten oder Erhaltungsaufwendungen zu erfolgen. Das erfolgt nach einem neueren Urteil des BFH für jede Nutzungseinheit eines Gebäudes, also etwa für Wohn-, Büro- und Betriebsräume. Bei gebrauchten Immobilien sind Modernisierungsaufwendungen an vorhandenen und funktionierenden Installationen nur dann als Anschaffungskosten zu behandeln, wenn sie den Ausstattungsstandard in mindestens ...
> lesen
11.02.2011 · Fachbeitrag aus AStW ·
Wird ein Betrieb oder Mitunternehmeranteil in eine GmbH als Sacheinlage eingebracht, gilt als Veräußerungspreis der Wert, mit dem die Kapitalgesellschaft das eingebrachte Betriebsvermögen ansetzt. Darauf ist die Tarifermäßigung nach § 34 EStG anzuwenden. Dies gilt nach einem Urteil des BFH aber nicht, wenn es sich um einen gewerblichen Grundstückshandel handelt und die Sacheinlage aus einem zum Umlaufvermögen gehörenden Grundstück besteht. In diesem Fall handelt es sich um laufenden ...
> lesen
11.02.2011 · Fachbeitrag aus AStW ·
Die OFD Münster erläutert die verschiedenen Möglichkeiten zur steuerlichen Behandlung von zeitlich befristet entsandten Arbeitnehmern:
> lesen
11.02.2011 · Fachbeitrag aus AStW ·
Überschreiten Aufwendungen des Arbeitsgebers anlässlich von üblichen Betriebsveranstaltungen die Freigrenze von 110 EUR, liegt in vollem Umfang steuerpflichtiger Arbeitslohn vor. Das Hessische FG hält diese Regelung aus Gründen der Steuergerechtigkeit zur Wahrung einer einheitlichen Rechtsanwendung für gerechtfertigt und sieht auch keinen Zwang, den Betrag anzuheben.
> lesen
11.02.2011 · Fachbeitrag aus AStW ·
Der Bescheid des Landesdenkmalamtes ist zwar grundsätzlich für die erhöhte AfA sowie den Abzug als Sonderausgaben ein Grundlagenbescheid. Wird die Bescheinigung aber erst nach Eintritt der Bestandskraft des Einkommensteuerbescheids nachgereicht, muss dieser nur dann geändert werden, wenn der Grundlagenbescheid umfassend die Voraussetzungen für die Änderung schafft. Muss das FA hingegen noch weitere Ermittlungen vornehmen, ist es aufgrund eines unvollständigen Grundlagenbescheids nicht ...
> lesen
11.02.2011 · Fachbeitrag aus AStW ·
Die Senatsverwaltung Berlin gibt ergänzend zum BMF-Schreiben (s. AStW 11, 81) praxisrelevante Hinweise zur Neuregelung rückwirkend ab 2007, wonach Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer als Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten abziehbar sind, wenn für die betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Die Gesetzesänderung durchbricht nicht die Bestandskraft, sodass eine nachträgliche Berücksichtigung von Aufwendungen ausscheidet, soweit ...
> lesen
11.02.2011 · Fachbeitrag aus AStW ·
Das BMF hat sich aktuell zu den Voraussetzungen für die steuerrechtliche Anerkennung von Darlehensverträgen geäußert. Das betrifft in allen offenen Fällen Vereinbarungen zwischen Verwandten oder zwischen einer Personengesellschaft und Angehörigen der die Gesellschaft beherrschenden Beteiligten. Das praxisrelevante Schreiben beinhaltet auch den Verweis auf zahlreiche BFH-Urteile, die eingearbeitet worden sind. Generelle Voraussetzung für die steuerrechtliche Anerkennung ist, dass der ...
> lesen