07.12.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Eine Wertminderung bei Aktien ist voraussichtlich dauernd im Sinne des § 6 Abs. 1 Nr. 2 EStG und berechtigt zu einer Teilwert-AfA, wenn der Aktienkurs entweder zum Geschäftsjahresende einmalig um mehr als 20 % oder an zwei folgenden Bilanzstichtagen jeweils um mehr als 10 % unter den Kurs beim Kauf des Papiers gesunken ist. Zwar darf in der Bilanz nicht jede Wertveränderung sofort nachvollzogen werden, da bei Aktien ein Absinken des Börsenkurses innerhalb einer bestimmten Bandbreite noch ...
> lesen
07.12.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Der Übergang einzelner Wirtschaftsgüter auf eine beteiligungsidentische Schwester-Personengesellschaft muss nach einer Entscheidung des IV. Senats des BFH nicht zwangsläufig zur Aufdeckung der stillen Reserven führen (s. AStW 10, 517). Die Finanzverwaltung hält jedoch mit Verweis auf ein Urteil des I. Senats aus 2009 weiter daran fest, dass in diesem Fall eine Buchwertfortführung zwischen beteiligungsidentischen Schwestergesellschaften ausgeschlossen ist und die Übertragung eines ...
> lesen
07.12.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Werden bewegliche Wirtschaftsgüter oder Gebäude nach einer Verwendung zur Erzielung von Überschusseinkünften ins Betriebsvermögen eingelegt, ist eine vom Einlagewert nach § 6 Abs. 1 Nr. 5 EStG abweichende AfA-Bemessungsgrundlage zu ermitteln. Hierbei hatte sich der BFH zu einer von der Verwaltungsauffassung abweichenden Regelung entschieden, wodurch insgesamt kein AfA-Volumen verloren geht, aber auch keines doppelt berücksichtigt wird (s. AStW 10, 158). Deshalb sind die bisherigen ...
> lesen
07.12.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Die versäumte lineare AfA auf ein zunächst nicht als Betriebsvermögen erfasstes Wirtschaftsgut darf nach einer jetzt veröffentlichten Entscheidung des BFH nicht nachgeholt werden. Insoweit kann die Abschreibung nicht mehr rückwirkend auf den Einlagewert, sondern nur noch in Hinsicht auf den noch absetzungsfähigen Restbuchwert im ersten verfahrensrechtlich noch zugänglichen Veranlagungszeitraum berücksichtigt werden. Das bedeutet, dass das Abschreibungsvolumen für die Jahre verpufft, in ...
> lesen
07.12.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Seit 1999 sind unverzinsliche Darlehen in der Bilanz nach § 6 Abs. 1 Nr. 3 EStG abzuzinsen. Sofern es sich um Verbindlichkeiten handelt, die bereits in der Bilanz für 1998 enthalten waren, durfte eine gewinnmindernde Rücklage gebildet werden, die sich für jedes Jahr, das dem Erstjahr folgt, um ein Neuntel mindert. Wurde diese damals umstrittene Abzinsung unterlassen, ist dies im ersten noch offenen Veranlagungszeitraum im Wege der Bilanzberichtigung vorzunehmen. Der sich hieraus ergebende ...
> lesen
07.12.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Zu den Arbeitsmitteln können auch Zeitschriften und Bücher zählen, wenn die Literatur beispielsweise bei Lehrern überwiegend beruflich genutzt wird. Dabei ist die Eigenschaft eines Buchs als Arbeitsmittel nach Auffassung des BFH nicht ausschließlich danach zu bestimmen, in welchem Umfang der Inhalt und in welcher Häufigkeit dieser Eingang in den Unterricht findet. Auch die Verwendung der Literatur zur Unterrichtsvor- und -nachbereitung kann eine überwiegende berufliche Nutzung ...
> lesen
07.12.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Der Computer ist ein Arbeitsmittel, wenn die private Mitbenutzung 10 % nicht übersteigt. Anderenfalls sind die auf die jeweilige Nutzung entfallenden Aufwendungen im Wege der Schätzung aufzuteilen. Entsprechendes gilt für Peripheriegeräte. Dabei ist der Drucker nicht als unselbstständiger Bestandteil eines Wirtschaftsguts Computeranlage anzusehen, da er seine selbstständige Bewertbarkeit behält und als eigenständiges Wirtschaftsgut bei einer späteren Veräußerung greifbar ist. Der ...
> lesen
07.12.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Der BFH hat sich in zwei neueren Entscheidungen damit beschäftigt, wann und für welchen Zeitraum die Verpflegungspauschale im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung angesetzt werden kann.
> lesen
07.12.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Das BMF hat zur Anwendung des Teileinkünfteverfahrens nach § 3c Abs. 2 EStG bei Aufwendungen Stellung genommen, die durch die Überlassung von Wirtschaftsgütern bei einer Betriebsaufspaltung und be
i T
eilwertabschreibungen auf Gesellschafterdarlehen entstehen.
> lesen
07.12.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Das im Dezember verkündete Jahressteuergesetz 2010 enthält im Vergleich zum Regierungsentwurf noch wesentliche Ergänzungen, etwa beim häuslichen Arbeitszimmer, zu Erstattungszinsen, bei eingetragenen Lebenspartnerschaften, der Umsatzsteuer oder zur Abgeltungsteuer. Nachfolgend erhalten Sie die wichtigsten Eckpunkte für die Beraterpraxis im Vergleich zum Regierungsentwurf, die in den vorherigen Ausgaben noch nicht vorgestellt wurden.
> lesen