13.02.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Das BMF hat Anfang 2012 eine redaktionelle Zusammenfassung seiner vier vorherigen Schreiben zur Anwendung des Fünften Vermögensbildungsgesetzes ab 2009 vorgenommen und an die aktuelle Rechtslage angepasst. Darin sind folgende Änderungen enthalten:
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13.02.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Das BMF hat den Basiszins für das vereinfachte Ertragswertverfahren mit 2,44 % bekannt gegeben. Dieser Prozentsatz ist für die Wertermittlungen bei verschenktem oder vererbtem Betriebsvermögen im laufenden Jahr 2012 anzuwenden, während es bei unentgeltlichen Zuwendungen in 2011 mit 3,43 % noch mehr waren. Der Basiszins leitet sich aus der langfristig erzielbaren Rendite öffentlicher Anleihen ab und wird von der Deutschen Bundesbank anhand der Zinsstrukturdaten errechnet.
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13.02.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Viele Steuerpflichtige hatten im Hinblick auf ein beim BFH anhängiges Revisionsverfahren Einspruch gegen die Festsetzung von Nachzahlungs- und Erstattungszinsen eingelegt oder eine entsprechende Änderung der Zinsfestsetzung beantragt. Der BFH hat nun diese als unbegründet zurückgewiesen, weil die gesetzlichen Vorgaben nach §§ 233a und 238 AO mit dem Grundgesetz vereinbar sind und auch der BVerfG-Rechtsprechung entsprechen. Aus diesem Grund werden am 9.1.2012 anhängige Einsprüche gegen ...
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13.02.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Werden Anteile an einer GmbH & Co. KG veräußert und hat die KG damit zusammenhängende Beratungskosten, etwa für Anwalt, Notar oder eine Due-Diligence-Prüfung, so steht ihr hierfür kein Vorsteuerabzug zu. Das gilt selbst dann, wenn durch die Anteils übertragung eine geplante betriebliche Finanzierung sichergestellt werden soll und die KG nur steuerpflichtige Ausgangsumsätze erzielt hatte, der Verkauf jedoch vor allem im Interesse der bisherigen Gesellschafter erfolgt ist. Mit diesem ...
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13.02.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Verwendet ein Unternehmer private Gegenstände für sein Unternehmen, führen Aufwendungen für den unternehmerischen Gebrauch zum Vorsteuerabzug. Entscheidend ist der Zusammenhang mit den besteuerten Umsätzen, auch wenn der Gegenstand selbst Privatverm ögen bleibt. Wird vor diesem Hintergrund ein noch nicht erneuerungsbedürftiges, jedoch asbesthaltiges Dach allein deshalb erneuert, um darauf eine Fotovoltaikanlage zu installieren, so ist die Vorsteuer hieraus nach dem Urteil vom FG ...
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13.02.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Nach § 19 Abs. 1 UStG wird Umsatzsteuer nicht von Unternehmern erhoben, wenn der nach vereinnahmten Entgelten bemessene Bruttoumsatz im vorangegangenen Kalenderjahr 17.500 EUR nicht überstiegen hat und im laufenden Jahr 50.000 EUR voraussichtlich nicht übersteigen wird. Dabei ist die Privatnutzung eines Unternehmensgegenstandes nach Meinung des BFH kein Umsatz nach § 19 UStG, weil diese nur in Betracht kommt, wenn der Kleinunternehmer zum vollen oder teilweisen Vorsteuerabzug berechtigt war ...
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13.02.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Die nichtunternehmerische Nutzung von Telefon- und Faxanlagen unterliegt als unentgeltliche Wertabgaben der Umsatzsteuer. Lässt sich der Umfang der Privatgespräche nicht anhand von Aufzeichnungen ermitteln, kann das FA dies schätzen. In einem vom FG M ünchen rechtskräftig entschiedenen Fall waren dies 40 % der Gesamtkosten. Dabei hatte der Betriebsprüfer erhebliche Gebühren für Auslandsgespräche ermittelt. Da ausländische Geschäftskontakte fehlten, aber die Ehefrau mit den Kindern ...
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13.02.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Den endgültigen Umwandlungssteuer-Anwendungserlass 2011 im Umfang von 170 Seiten, datiert vom 11.11.2011, hat das BMF Anfang 2012 auf seinen Internetseiten veröffentlicht. Er enthält im Vergleich zum vorherigen Entwurfschreiben (s. AStW 10, 438) zu den Änderungen aufgrund des Ende 2006 in Kraft getretenen Gesetzes über steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften - kurz SEStEG - noch einige ...
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13.02.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Das BMF äußert sich ausführlich zum Vorsteuerabzug, nachdem der BFH in mehreren Urteilen zu Betriebsausflug, Grundstücksüberlassung an Gesellschafter-Geschäftsführer, Erschließungskosten, Beteiligungsverkauf sowie Marktplatzsanierung Einschränkungen beim Abzug gemacht hatte. Die Verwaltungsauffassung ist auf alle offenen Fälle anzuwenden und fließt in den UStAE ein. Konkretisiert wird insbesondere, dass zwischen Leistungen und geplanter wirtschaftlicher Tätigkeit ein direkter und ...
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13.02.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Vermögenswirksame Leistungen (VL) und Belegschaftsaktien sind laut BFH in die Einkommensberechnung für Kinder über 18 vor dem Jahr 2012 einzubeziehen. Zwar gilt das nach der Rechtsprechung des BVerfG nicht für Sozialversicherungsbeiträge, die weder dem Kind noch dessen Eltern zur Verfügung stehen. VL sind aber Bestandteil des Lohns, die der ausbildende Betrieb für den Arbeitnehmer anlegt. Diese Einkünfte stehen dem Kind nicht zur Verfügung, wenn es sich der Zahlung nicht entziehen ...
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