11.12.2012 · Fachbeitrag aus AStW · § 21 EStG
Nach der neuen BFH-Rechtsprechung sind Schuldzinsen nicht nur für betrieblich begründete Verbindlichkeiten sondern auch beim Verkauf eines Gewerbebetriebs als nachträgliche Betriebsausgaben abziehbar, wenn und soweit der zugrunde liegende Kredit nicht durch eine mögliche Verwertung von Aktivvermögen beglichen werden kann. Das gilt jetzt auch bei der Veräußerung einer privaten Mietimmobilie, sofern der Verkaufserlös nicht zur Deckung des Darlehenssaldos ausreicht.
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11.12.2012 · Fachbeitrag aus AStW · §§ 24, 34 EStG
Sowohl das Hessische FG als auch der BFH haben aktuell zur Tarifbegünstigung bei Abfindungen als außerordentliche Einkünfte entschieden.
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11.12.2012 · Fachbeitrag aus AStW · § 7 GewStG
Die Gewerbesteuerpflicht beginnt erst dann, wenn der Betrieb alle Voraussetzungen eines Gewerbebetriebs erfüllt. Dies gilt für Personengesellschaften unabhängig von der Rechtsform ihrer Gesellschafter. Dies hat der BFH in einem aktuellen Urteil klargestellt. Zwar gehören nach § 7 Satz 2 GewStG Veräußerungsgewinne zum Gewerbeertrag, soweit sie auf nicht natürliche Personen als beteiligte Mitunternehmer entfallen. Daraus lässt sich nach Ansicht des BFH aber nicht ableiten, dass auch ...
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11.12.2012 · Fachbeitrag aus AStW · § 1 UStG
Das BMF hat den UStAE an die aktuelle Rechtsprechung angepasst. Stellung nimmt das BMF dabei, zum Vorliegen einer Geschäftsveräußerung im Ganzen und einer steuerbare Leistung eines Sponsors.
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11.12.2012 · Fachbeitrag aus AStW · § 3a UStG
Bietet ein Unternehmer über seine Internetseite Usern kostenpflichtige Bilder und Videos an, ist er auch dann umsatzsteuerlich der Leistende, wenn der Nutzer zum Bezug auf Internetseiten anderer Unternehmer weitergeleitet wird, ohne dass dies eindeutig kenntlich gemacht ist.
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11.12.2012 · Fachbeitrag aus AStW · § 4 UStG
Der Verkauf gebrauchter Geräte ist nach § 4 Nr. 28 UStG auch dann umsatzsteuerfrei, wenn diese zuvor nicht nach den Nummern 8 bis 27, sondern mit Blick auf Vorgaben des Unionsrechts steuerfrei verwendet wurden. Der BFH stellt klar, dass die Vorschrift nicht nur anwendbar ist, wenn eine Befreiungsvorschrift im UStG tatsächlich greift, vielmehr tritt der Ausschluss vom Vorsteuerabzug nach § 15 Abs. 2 UStG auch dann ein, wenn sich ein Unternehmer auf die Steuerfreiheit seiner Umsätze nach ...
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11.12.2012 · Fachbeitrag aus AStW · § 15 UStG
Bei gemischt genutzten Immobilien ist über § 15 Abs. 4 UStG seit 2004 die Vorsteuer nach der Nutzfläche aufzuteilen. Nach der Mehrwertsteuer-Richtlinie hingegen ist der Umsatzschlüssel die Regel. Der BFH hält das Verhältnis der Ausgangsumsätze für sachgerecht und hat daher die Frage dem EuGH vorgelegt, ob Deutschland das Flächenverhältnis vorschreiben darf. Der EuGH ist in seiner Antwort der Auffassung, die Sechste Richtlinie verbiete nicht, dass Mitgliedstaaten eine andere Aufteilung ...
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11.12.2012 · Fachbeitrag aus AStW · § 21 EStG
Tragen Eheleute Aufwendungen für eine Immobilie, die nur einem von beiden gehört, etwa durch ein zulasten beider aufgenommenes gesamtschuldnerisches Darlehen gemeinsam, sind die darauf beruhenden Zinsen in vollem Umfang als Werbungskosten abziehbar. Es spielt keine Rolle, aus wessen Mitteln die Zahlung im Einzelfall stammt. Hat dagegen der Nichteigentümer-Ehegatte allein einen Kredit aufgenommen, um das Mietgrundstück des anderen zu finanzieren, kann der Eigentümer die Zinsen nur dann ...
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11.12.2012 · Fachbeitrag aus AStW · § 32 EStG
Wird ein volljähriges Kind nach Ende der Berufsausbildung arbeitslos und teilt es dies im Rahmen des Antrags auf Bezug von Sozialleistungen der zuständigen Stelle mit, wird gleichzeitig eine Meldung als Arbeitsuchender angenommen. In diesem Fall wird es beim Kindergeld bis zum 21. Lebensjahr berücksichtigt. Die Meldung als Arbeitsuchender gemäß
§ 32 Abs. 4 EStG kann nämlich nicht nur bei einer Agentur für Arbeit, sondern auch bei einer nach dem SGB für Arbeitsuchende zuständigen ...
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11.12.2012 · Fachbeitrag aus AStW · § 50 EStDV
Bei Einzelspenden bis zu 200 EUR verlangt das FA keine offizielle Bescheinigung, als Nachweis reicht der Zahlungsbeleg. Wurde in Katastrophenfällen gespendet, gelten bei Überweisungen auf ein Sonderkonto vereinfachte Nachweisregeln. Kleinspenden bis 200 EUR dürfen in eine Sammelbestätigung als Gesamtsumme aller enthaltenen Zuwendungen durch spendensammelnde Organisationen aufgenommen werden. Sie gilt als vereinfachter Nachweis des § 50 Abs. 2 Nr. 2b EStDV. Mandatsträgerbeiträge sind ...
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