11.12.2012 · Fachbeitrag aus AStW · § 5 EStG
Gibt ein Friseur an seine Kunden Weihnachtsgeschenke in Form von Gutscheinen für Preisermäßigungen auf Dienstleistungen im Folgejahr aus, so sind im Ausgabejahr weder Verbindlichkeiten noch Rückstellungen zu bilanzieren.
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11.12.2012 · Fachbeitrag aus AStW · § 6 EStG
Eine Rückstellung für hinterzogene Mehrsteuern kann erst zu dem Bilanzstichtag gebildet werden, zu dem der Steuerpflichtige mit der Aufdeckung der Steuerhinterziehung rechnen musste.
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11.12.2012 · Fachbeitrag aus AStW · § 6 EStG
Der Gesellschafter einer Personengesellschaft kann seinen Mitunternehmeranteil steuerneutral zum Buchwert auf sein Kind übertragen, obwohl er ein von der Gesellschaft genutztes Grundstück zeitgleich und ebenfalls steuerneutral an eine weitere Personengesellschaft überträgt. Die Begünstigung scheidet entgegen der Verwaltungsauffassung aus 2005 nicht aus, weil ein Betriebsgrundstück im Sonderbetriebsvermögen vorher oder zeitgleich zum Buchwert nach § 6 Abs. 5 EStG übertragen wurde.
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11.12.2012 · Fachbeitrag aus AStW · § 6 EStG
Das Finanzgericht Düsseldorf hat entschieden, dass die Sperrfristregelung des § 6 Abs. 5 Satz 4 EStG auch für eine Einmann-GmbH & Co. KG gilt.
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11.12.2012 · Fachbeitrag aus AStW · § 7g EStG
Der BFH hat sich in zwei Beschlüssen zum gewinnmindernden Investitionsabzugsbetrag geäußert. Dabei ging es um die Frage, inwieweit der gebildete Betrag rückgängig zu machen ist oder geändert werden muss. Beide Sachverhalte sind für die Praxis bedeutsam.
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11.12.2012 · Fachbeitrag aus AStW · § 8 EStG
Preisnachlässe im normalen Geschäftsverkehr können auch Arbeitnehmern eingeräumt werden. Diese Rabatte stellen nach Auffassung des BFH keinen Vorteil für deren Beschäftigung dar und gehören deshalb nicht zum steuerpflichtigen Arbeitslohn. Lohn kann allerdings dann vorliegen, wenn der Arbeitgeberrabatt über den üblichen Nachlass hinausgeht.
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11.12.2012 · Fachbeitrag aus AStW · § 9 EStG
Der BFH hatte unter Änderung seiner bisherigen Rechtsprechung jüngst in erheblicher Weise zugunsten der Steuerpflichtigen zur Besteuerung von Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte entschieden. Danach gilt, dass ein Arbeitnehmer nicht mehr als eine regelmäßige Arbeitsstätte haben und der ortsgebundene Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit nur an einem Ort liegen kann. Nur insoweit kann er sich auf die immer gleichen Wege einstellen und so auf eine Minderung der Wegekosten hinwirken.
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11.12.2012 · Fachbeitrag aus AStW · § 9 EStG
Aufwendungen für einen 3-wöchigen Italienisch-Kurs in Rom stellen keine Werbungskosten dar, so das Urteil des FG Köln. Dabei ist nach Auffassung des Gerichts zu berücksichtigen, dass ein Abzug von Kursmaterial und der Reise- und Übernachtungskosten nicht in Betracht kommt, wenn es hinsichtlich der zugrunde liegenden Fortbildungsmaßnahme schon an der beruflichen Veranlassung fehlt und keine doppelmotivierten und aufzuteilenden Kosten vorliegen.
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11.12.2012 · Fachbeitrag aus AStW · § 15 EStG
Auch wenn der Steuerpflichtige selbst keine einzige Immobilie veräußert, kann er allein durch die Zurechnung der Grundstücksverkäufe von Personengesellschaften, Gemeinschaften oder geschlossenen Immobilienfonds zum gewerblichen Grundstückshändler werden, so der BFH in einem aktuellen Urteil.
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11.12.2012 · Fachbeitrag aus AStW · §§ 20, 23 EStG
Verfallen Derivate wie Optionsscheine und Zertifikate oder Kauf- und Verkaufsoptionen wertlos, bleiben Anleger nicht nur auf ihrem Totalverlust sitzen, sie müssen auch noch die Gewinne versteuern. Der BFH hat nunmehr hierzu seine Auffassung geändert und lässt die Berücksichtigung wertlos gewordener Optionen als Werbungskosten zu. Berücksichtigt werden die gezahlten Optionsprämien bei einem Termingeschäft und der Kaufpreis von Zertifikaten oder Optionsscheinen. Begründet wird diese ...
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