15.02.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 7g EStG
Eine verbindliche Bestellung der wesentlichen Betriebsgrundlagen eines neu gegründeten Betriebs ist entgegen der Verwaltungsauffassung keine zwingende Nachweisvoraussetzung für den Investitionsabzugsbetrag. Der Gründer hat die Möglichkeit, die nötige Prüfung auch durch andere Indizien nachzuweisen. Damit hatte der BFH die Nachweispflichten für einen Investitionsabzugsbetrag jüngst erleichtert (s. AStW 12, 712). Jetzt hat der BFH diese Auffassung insoweit konkretisiert, dass auch die ...
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15.02.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 9 EStG
Wird der Steuerpflichtige für einen längeren Zeitraum befristet an einen Standort abgeordnet oder versetzt, ist dieser Standort eine regelmäßige Arbeitsstätte. Das hat nach dem Urteil des FG Niedersachsen zur Folge, dass Fahrten zwischen der Wohnung und dieser Arbeitsstelle nur begrenzt als Werbungskosten abgezogen werden können. Die Entscheidung erfolgte auf Basis der neueren BFH-Rechtsprechung. Hiernach ist eine regelmäßige Arbeitsstätte nur der ortsgebundene Mittelpunkt der ...
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15.02.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 15a EStG
Ein Wechsel von der Vollhafterstellung zum Kommanditisten kann nicht zur Nachversteuerung führen. Nach § 15a Abs. 3 wird Kommanditisten der Betrag der Haftungsminderung als Gewinn zugerechnet, der im laufenden und den zehn früheren Wirtschaftsjahren als Verlust ausgleichs- oder abzugsfähig war. Dieser hinzugerechnete Betrag mindert spätere Gewinne aus der KG-Beteiligung wieder.
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15.02.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 16 EStG
Das FG Köln hat sich unter Verweis auf die BFH-Rechtsprechung zu den Voraussetzungen einer Betriebsveräußerung im Ganzen nach § 16 Abs. 1 Nr. 1 EStG geäußert. Erfolgt die Betriebsveräußerung im Ganzen im Alter ab 55 Jahren oder im Fall einer Berufsunfähigkeit, so gewährt der Gesetzgeber neben einem Freibetrag die ermäßigte Besteuerung nach
§ 34 EStG. Voraussetzung ist allerdings, dass das wirtschaftliche Eigentum aller wesentlichen Betriebsgrundlagen in einem einheitlichen Vorgang ...
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15.02.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 17 EStG
Wer zu mindestens einem Prozent am Kapital einer Gesellschaft beteiligt ist, ist nach § 17 EStG wesentlich beteiligt und muss daher Steuern zahlen, wenn er seine Aktien gewinnbringend veräußert. Diese Beteiligungsgrenze des § 17 EStG ist nach Ansicht des BFH verfassungsgemäß und verstößt nicht gegen Art. 3 Abs. 1 GG.
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15.02.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 18 EStG
Fehlt die Gewinnerzielungsabsicht, kann auch im Fall einer Rechtsanwaltskanzlei, in der neben dem Inhaber noch angestellte Rechtsanwälte beschäftigt sind, der Abzug von Verlusten gefährdet sein. Das gilt nach einem aktuellen Urteil des FG Münster insbesondere bei Freiberuflern, bei denen statt eines Gewinnstrebens persönliche Beweggründe wie die Verlustverrechnung für die Fortführung bestimmend sind, indem hohe andere positive Einkünfte etwa aus Kapital- oder Grundvermögen vorliegen.
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15.02.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 19 EStG
Tritt ein Arbeitgeber Ansprüche aus einer von ihm abgeschlossenen Rückdeckungsversicherung an den Arbeitnehmer ab und leistet er im Anschluss hieran weiter Beiträge an den Versicherer, sind diese als Arbeitslohn einzuordnen.
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15.02.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 21 EStG
Das FG München hat entschieden, dass die Vermietung eines Wohnhauses an eine Filmproduktionsgesellschaft für einen Tag nicht als gewerblich einzuordnen sei. Bei einer tageweisen Vermietung liege ein Ausnahmefall vor, in dem nach dem Regelungszweck des § 21 Abs. 1 Nr. 1 EStG nicht schon grundsätzlich und typisierend Einnahmenerzielungsabsicht angenommen werden kann.
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15.02.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 21 EStG
Gibt ein Hotelpächter an einen vermögensverwaltenden geschlossenen Immobilienfonds neben der Miete Gutscheine für die Gesellschafter aus, handelt es sich bei den Anlegern um Mieteinnahmen. Die sind nach dem Urteil des BFH erst bei Inanspruchnahme mit dem Nominalwert zu erfassen. Werden die Gutscheine vorher verkauft, so sind diese mit dem tatsächlich erzielten Veräußerungspreis anzusetzen. Dabei gilt das Zuflussprinzip des § 11 EStG. Der Zufluss liegt vor, wenn der Steuerpflichtige ...
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15.02.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 23 EStG
Die Nutzung einer fakultativen Rückerwerbsoption setzt eine neue Spekulationsfrist in Lauf, so der Leitsatz eines aktuellen Urteils des FG Münster.
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