18.02.2013 · Nachricht aus AStW · ErbStG
Das Wahlrecht auf rückwirkende Anwendung des ErbStG 2009 auf Erwerbe von Todes wegen, für die die Steuer nach dem 31.12.2006 und vor dem 1.1.2009 entstanden ist, konnte bis zur Unanfechtbarkeit der Steuerfestsetzung, längstens bis einschließlich 30.6.2009 ausgeübt werden. Diese kurze sechsmonatige Übergangsfrist und die Befristung des Antrags sollten damals sicherstellen, dass aus Gründen der Rechtssicherheit zeitnah nach Inkrafttreten der Erbschaftsteuerreform feststeht, welche ...
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15.02.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 236 AO
Nach § 236 AO entsteht ein Anspruch auf Prozesszinsen, wenn aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung die festgesetzte Steuer gemindert wird. Das gilt auch, wenn es durch das Urteil zur Aufhebung oder zum erstmaligen Erlass eines Verwaltungsakts kommt und dies zu einer Erstattung führt. Der BFH hat nun zu zwei völlig unterschiedlichen Sachverhalten einen Anspruch auf diese Zinsen abgelehnt.
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15.02.2013 · Fachbeitrag aus AStW · Steuern kompakt – §§ 4, 9 EStG
Die Pauschalbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen und Übernachtungskosten bei beruflich oder betrieblich veranlassten Auslandsreisen wurden für Reisetage ab 2013 neu festgesetzt. Sie gelten auch für Geschäftsreisen und die doppelte Haushaltsführung im Ausland. Änderungen haben sich diesmal in vielen häufig besuchten Ländern und
Städten ergeben. Die Pauschbeträge für Übernachtungskosten sind allerdings bereits seit 2008 nur noch in den Fällen des steuerfreien ...
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15.02.2013 · Fachbeitrag aus AStW · Steuern kompakt – § 175 AO
Die Inanspruchnahme erhöhter Absetzungen für nachträgliche Herstellungsarbeiten nach § 3 InvZulG ist ein rückwirkendes Ereignis. In diesem Fall ist die Änderung ab dem Zeitpunkt möglich, in dem das FA den Bescheid bekannt gegeben hat, der die erhöhte AfA erstmals berücksichtigt. Durch die bloße Antragstellung ist noch nicht darüber entschieden, ob überhaupt ein Anspruch darauf besteht.
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15.02.2013 · Fachbeitrag aus AStW · Top-Meldung des Monats
Kleinstbetriebe in der Rechtsform einer Kapital- oder einer Personenhandelsgesellschaft ohne voll haftende natürliche Personen wie die normale GmbH oder die GmbH & Co. KG können erstmals für den Abschlussstichtag 31.12.2012 weniger umfangreiche Vorgaben für die Rechnungslegung nutzen. Grundlage dieser Rechnungslegungserleichterungen ist das Kleinstkapitalgesellschaften-Bilanzrechtsänderungsgesetz, das noch am 28.12.2012 in Kraft trat. Bei Unternehmen mit geringen Umsätzen und ...
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15.02.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 3 EStG
Über das Jahressteuergesetz 2010 wurden die Aufwandsentschädigungen ehrenamtlicher Betreuer nach § 1835a BGB ab 2011 auf die Steuerfreiheit des § 3 Nr. 26b EStG von derzeit noch 2.100 EUR begrenzt. Der BFH hat nun klargestellt, dass die Zahlungen nur für die Jahre davor unbegrenzt steuerfrei gewesen sind. Basis ist § 3 Nr. 12 EStG, wonach Bezüge aus einer Bundes- oder Landeskasse steuerfrei sind, wenn sie in einem Gesetz oder auf einer Ermächtigung beruhen.
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15.02.2013 · Fachbeitrag aus AStW · §§ 4, 9 EStG
Mit dem Steuervereinfachungsgesetz 2011 vom 1.11.2011 haben sich Änderungen zu den Entfernungspauschalen ergeben. Das BMF-Schreiben vom 31.8.2009 ist damit überholt. Nachfolgend erfahren Sie, welche Änderungen Sie kennen müssen.
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15.02.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 6 EStG
Der Wert für die Nutzungsentnahme eines Fahrzeugs aus dem Betriebsvermögen und der Betrag der nicht abziehbaren Betriebsausgaben wird nach der Billigkeitsregelung der Finanzverwaltung durch die „Gesamtkosten des Kraftfahrzeugs” begrenzt. Solche „Gesamtkosten” des Kfz sind bei entgeltlicher Überlassung durch einen Gesellschafter an die Gesellschaft nur deren Aufwendungen für das Fahrzeug, nicht aber die Aufwendungen des Gesellschafters.
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15.02.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 6 EStG
Eine Teilwertminderung, die auf der Unverzinslichkeit einer im Anlagevermögen gehaltenen Forderung beruht, ist keine voraussichtlich dauernde Wertminderung und rechtfertigt deshalb keine Teilwertabschreibung, so der BFH in einer aktuellen Entscheidung.
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15.02.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 7g EStG
Eine verbindliche Bestellung der wesentlichen Betriebsgrundlagen eines neu gegründeten Betriebs ist entgegen der Verwaltungsauffassung keine zwingende Nachweisvoraussetzung für den Investitionsabzugsbetrag. Der Gründer hat die Möglichkeit, die nötige Prüfung auch durch andere Indizien nachzuweisen. Damit hatte der BFH die Nachweispflichten für einen Investitionsabzugsbetrag jüngst erleichtert (s. AStW 12, 712). Jetzt hat der BFH diese Auffassung insoweit konkretisiert, dass auch die ...
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