15.05.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 15 UStG
Widerspricht der Empfänger einer Gutschrift, verliert diese die Wirkung zum Vorsteuerabzug. Das gilt laut BFH auch dann, wenn die Rechnung den zivilrechtlichen Vereinbarungen entspricht und die Umsatzsteuer zutreffend ausweist, da der Widerspruch eine wirksame Willenserklärung ist. Nach § 14 Abs. 2 Satz 3 UStG verliert die Gutschrift die Wirkung einer Rechnung, sobald der Empfänger dieser widerspricht. Die Vorschrift stellt allein auf die Tatsache des Widerspruchs ab und nicht darauf, ob ...
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15.05.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 18 UStG
Nach Beendigung der umsatzsteuerlichen Organschaft wird die bisherige Organgesellschaft selbst Unternehmer. Das kann durch Wegfall der Voraussetzungen für eine Organschaft und nach dem Ausscheiden der Organgesellschaft aus dem Organ geschehen. In beiden Fällen wird es von der Verwaltung in allen offenen Fällen aus Vereinfachungsgründen nicht beanstandet, wenn auf die Steuer des Vorjahrs des bisherigen Organkreises abgestellt wird. Wünscht die bisherige Organgesellschaft einen davon ...
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15.05.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 13 ErbStG
Das geerbte Familienheim durch Ehe- und eingetragenen Lebenspartner sowie Kinder bleibt über § 13 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG steuerfrei, soweit der Erblasser darin bis zum Erbfall selbst gewohnt hat oder hieran aus zwingenden Gründen gehindert war. Der Erwerber muss jedoch das Haus unverzüglich zu eigenen Wohnzwecken beziehen. Beim Nachwuchs dürfen zudem die Flächen der Wohnung 200 m2 nicht übersteigen. Es kann keine Steuerbefreiung für den Erwerb eines Familienheims gewährt werden, das ...
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15.05.2013 · Fachbeitrag aus AStW · AO, EStG
Der Ablauf der Frist zur Feststellung von privaten Veräußerungsverlusten wird nicht automatisch gehemmt, nur weil sich die Verjährungsfrist für den Veranlagungszeitraum wegen Hinterziehung der auf Einkünfte aus Kapitalvermögen entfallenden Einkommensteuer verlängert. Das gilt immer dann, wenn die festzustellenden Besteuerungsgrundlagen in Hinsicht auf die Verluste aus privaten Veräußerungsgeschäften nicht die Voraussetzungen einer Steuerhinterziehung erfüllen. Der BFH stellt mit ...
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15.05.2013 · Fachbeitrag aus AStW · AO, EStG
Wer eine korrekte Steuererklärung abgegeben und durch einen Fehler des FA einen abweichenden Bescheid erhalten hat, begeht keine Steuerhinterziehung, wenn er dies in der Einkommensteuererklärung für ein Folgejahr zu seinen Gunsten in Anspruch nimmt. Dies hat der BFH hinsichtlich eines Verlustvortrags entschieden. Hatte das FA zuvor die erforderlichen Informationen durch die Steuererklärung erhalten, liegt keine Steuerhinterziehung durch Unterlassen vor. Ein Steuerpflichtiger ist nämlich ...
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15.05.2013 · Fachbeitrag aus AStW · Steuern kompakt – § 3 EStG
Die pauschale Lohnsteuer bemisst sich nach den gesamten Einnahmen einschließlich der nach § 3 Nr. 13 und 16 EStG steuerfreien Beträge. Abzüge für Werbungskosten, Sonderausgaben und Steuern sind nicht zulässig. Die pauschale Lohnsteuer beträgt 20 % der ab Juli 2013 zufließenden Einnahmen. Übernimmt der Arbeitgeber die Lohnsteuer, beträgt sie 25,35 % und reduziert sich aber auf 20,22 %, wenn der Arbeitgeber nur den Solidaritätszuschlag übernimmt.
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15.05.2013 · Fachbeitrag aus AStW · Steuern kompakt – § 6 EStG
Nach R 6.3 der ESt-Richtlinien 2012 sind in die Herstellungskosten auch Teile der angemessenen Kosten der allgemeinen Verwaltung, für soziale Einrichtungen des Betriebs, freiwillige soziale Leistungen und die betriebliche Altersversorgung einzubeziehen. Es wird von der Verwaltung nicht beanstandet, wenn bis zur Wirkung des damit verbundenen Erfüllungsaufwandes und spätestens bis zur Neufassung der Richtlinien bei der Ermittlung der Herstellungskosten noch nach R 6.3 Absatz 4 EStR 2008 ...
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15.05.2013 · Fachbeitrag aus AStW · Steuern kompakt – § 10 EStG
Seit 2006 sind Steuerberatungskosten nicht mehr als Sonderausgaben abziehbar. Der BFH hat mit mehreren Urteilen entschieden, dass die Nichtabziehbarkeit der Honorare als Sonderausgaben nicht gegen das GG verstößt. Da gegen keines dieser Urteile Verfassungsbeschwerde erhoben wurde, haben die hierzu eingelegten Einsprüche keinen Erfolg. Durch Allgemeinverfügung der Länder werden Einsprüche und Änderungsanträge zurückgewiesen, die am 25.3.2013 noch anhängig waren und keinen ...
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15.05.2013 · Fachbeitrag aus AStW · Steuern kompakt – § 10d EStG
Auch bei mehrjähriger Abwicklung einer Kapitalgesellschaft ist der Sockelbetrag beim Verlustvortrag von 1 Mio. EUR und ab 2013 3 Mio. EUR nach § 10d Abs. 2 EStG nur einmal im verlängerten Besteuerungs- und Insolvenz-Abwicklungszeitraum anzusetzen. Zwar kann die Mindestbesteuerung bei Insolvenz auf den Verlustausgleich übermäßig einwirken. Dies gilt allerdings nicht, wenn die Aussicht auf einen künftigen Verlustausgleich in den nachfolgenden VZ besteht. Da der nach § 11 KStG im Rahmen ...
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15.05.2013 · Fachbeitrag aus AStW · Steuern kompakt – § 13a EStG
Ein L&F-Betrieb darf den Gewinn nur dann nach Durchschnittssätzen gemäß § 13a Abs. 1 EStG ermitteln, wenn zu ihm selbst bewirtschaftete landwirtschaftliche Nutzflächen gehören. Beschränkt sich die Tätigkeit auf eine Sondernutzung wie den Weinbau, ist der Gewinn nach allgemeinen Grundsätzen zu ermitteln. Ist der Betrieb nicht zur Führung von Büchern verpflichtet, ergeben sich die Einkünfte im Wege der Einnahmen-Überschussrechnung.
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