15.05.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 3 EStG
Zahlt der Arbeitgeber steuerfreie Leistungen für den Ehegatten seines Arbeitnehmers, steht dem Partner nur der ermäßigte Höchstbetrag nach § 10 Abs. 4 EStG zu. Dies gilt entsprechend für beihilfeberechtigte Gatten eines Beamten. Ein aktuelles BFH-Urteil bezieht sich auf Vorsorgeaufwendungen, die pro Jahr bis zu 2.800 EUR abgezogen werden können. Der Höchstbetrag von 1.900 EUR kommt zum Ansatz, wenn eine Person Anspruch auf Erstattung oder Übernahme von Krankheitskosten hat oder ihr ...
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15.05.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 4 EStG
Die Anerkennung eines Arbeitsverhältnisses zwischen Eheleuten setzt voraus, dass die Leistung entweder durch festgelegte Arbeitszeiten geregelt oder durch entsprechende Stundenaufzeichnungen nachgewiesen wird.
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15.05.2013 · Fachbeitrag aus AStW · §§ 4, 9 EStG
Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer sowie die Kosten der Ausstattung können grundsätzlich nur dann voll als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abgezogen werden, wenn es den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet. Vor diesem Hintergrund hat der BFH entschieden, dass die berufliche Nutzung der zweiten Wohnung im Obergeschoss eines ausschließlich von einem Selbstständigen und seiner Familie genutzten Zweifamilienhauses unter die ...
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15.05.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 6 EStG
Trägt ein Partner Kosten zur Herstellung eines im Eigentum seines Ehegatten stehenden Gebäudes und nutzt er die Immobilie zur Erzielung von betrieblichen Einkünften, sind seine Aufwendungen zu aktivieren und abzuschreiben. Bei Nutzungsende ergibt sich daraus keine Auswirkung auf den Gewinn. Ein noch nicht abgeschriebener Restbetrag wird erfolgsneutral ausgebucht. Der BFH wendet hierbei das Nettoprinzip an, das den Abzug der zur Einkunftserzielung getätigten Aufwendungen auch dann gebietet, ...
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15.05.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 17 EStG
Wird eine an einer Kapitalgesellschaft beteiligte Person vom Gläubiger der Gesellschaft aus einer eigenkapitalersetzenden Bürgschaft in Anspruch genommen und begleicht diese die Schulden vereinbarungsgemäß in Raten, entstehen nachträgliche Anschaffungskosten. Als Anschaffungskosten zählt nach Ansicht des BFH aber nur der Tilgungs- und nicht der Zinsanteil. Insoweit ist der Nennbetrag aus der abgezinsten Bürgschaftsverpflichtung als nachträgliche Anschaffungskosten zu berücksichtigen.
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15.05.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 21 EStG
Für Vermieter stellt sich oftmals die Frage, unter welchen Voraussetzungen Aufwendungen für langjährig leerstehende Wohnimmobilien als vorab entstandene Werbungskosten bei den Mieteinkünften abziehbar sind. In vier nahezu inhaltsgleichen Urteilen hatte der BFH jüngst wichtige Grundsätze präzisiert (s. AStW 13, 248). Nun hat der BFH in weiteren Entscheidungen herausgestellt, unter welchen Voraussetzungen Abzugspotenzial bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung besteht. Dabei ...
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15.05.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 21 EStG
Der BFH hatte jüngst zu Schuldzinsen für ein Darlehen, das zur Kaufpreisfinanzierung einer vermieteten Immobilie aufgenommen wurde, im Rahmen des Verkaufs von privaten GmbH-Anteilen nach § 17 EStG entschieden. Danach können die Schuldzinsen auch dann noch als nachträgliche Werbungskosten zu § 21 EStG abgezogen werden, wenn das Gebäude veräußert wird. Voraussetzung ist, dass der dabei erzielte Erlös nicht zur vollständigen Tilgung dieses Kredits ausreichte. Die neue und günstige ...
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15.05.2013 · Fachbeitrag aus AStW · Top-Meldung des Monats
Die Richter des Großen Senats des BFH haben den subjektiven Fehlerbegriff, der bisher in bilanziellen Rechtsfragen galt, aufgegeben. Die Finanzämter sind nun nicht länger an rechtliche Beurteilungen von Steuerbilanzen gebunden, wenn diese zwar aus Sicht des Kaufmanns vertretbar, objektiv jedoch fehlerhaft sind.
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15.05.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 33 EStG
Nach einem aktuellen Urteil des FG Düsseldorf kann die Scheidung in vollem Umfang nach § 33 EStG geltend gemacht werden. Das betrifft auch Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Versorgungs- und Zugewinnausgleich sowie dem Unterhalt. Damit stellt sich das FG Düsseldorf gegen den BMF-Nichtanwendungserlass, in dem die Finanzverwaltung keinen völligen Abzug der Zivilprozesskosten zulässt, sondern lediglich die Kosten der Ehescheidung und des Versorgungsausgleichs akzeptiert.
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15.05.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 33 EStG
Maßnahmen zur Heilung einer Krankheit oder deren Linderung werden ohne Prüfung der Aufwendungen dem Grunde und der Höhe nach typisierend als außergewöhnliche Belastungen nach § 33 EStG berücksichtigt. Behandlungen aus kosmetischen Erwägungen ohne medizinische Notwendigkeit und therapeutisches Ziel fallen nicht unter Heilbehandlungen und Krankheitskosten. Sie gehören damit zur Lebensführung nach § 12 Nr. 1 EStG. Ist nicht eindeutig erkennbar, ob die Behandlung der Heilung oder ...
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