13.08.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 17 EStG
Eine Anwartschaft auf eine Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft ist keine Beteiligung und deshalb bei der Bestimmung der Beteiligungshöhe nach § 17 EStG nicht zu berücksichtigen.
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13.08.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 19 EStG
Die Übernahme von Golfclubbeiträgen für einen angestellten Mehrheitsgesellschafter stellt keine verdeckte Gewinnausschüttung, sondern Arbeitslohn dar. Mit diesem Urteil verweist das FG Köln auf die neuere BFH-Rechtsprechung, wonach der Abzug von Erwerbsaufwand im Zusammenhang mit der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften nach § 17 EStG dann nicht nach § 3c Abs. 2 EStG begrenzt ist, wenn der Gesellschafter durch seine Beteiligung keine Einnahmen erzielt hat.
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13.08.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 19 EStG
Werden in der Freistellungsphase im Rahmen der Altersteilzeit nach dem sogenannten Blockmodell Einkünfte erzielt, sind das regelmäßig keine Versorgungsbezüge nach § 19 Abs. 2 EStG. Daher bleiben laut BFH weder der Versorgungsfreibetrag noch der Zuschlag hierauf steuerfrei.
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13.08.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 21 EStG
Fallen Maklerkosten im Zusammenhang mit dem Verkauf eines Hauses an, können diese Werbungskosten bei Vermietungseinkünften sein, die der Steuerpflichtige aus anderen Objekten erzielt. Diese für Vermieter positive Entscheidung des FG Münster dürfte auf breites Interesse stoßen und den Inhalt künftiger Vertragsregelungen beeinflussen. Eine solche Übertragung kommt nach Ansicht des FG dann in Betracht, wenn der Veräußerungserlös tatsächlich für die Finanzierung der Vermietungsobjekte ...
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13.08.2013 · Fachbeitrag aus AStW · §§ 19, 22 EStG
Der BFH hat sich in zwei Urteilen erneut mit der Besteuerung durch das Alterseinkünftegesetz beschäftigt und sieht – wie in seinen bisherigen Entscheidungen – keine Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der seit 2005 geltenden Regelungen. Das gilt sowohl hinsichtlich der Unterschiede zwischen Pensionären und Betriebsrentnern als auch zwischen Versorgungsempfängern nach § 19 EStG und Sozialversicherungsrentnern nach § 22 EStG.
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13.08.2013 · Fachbeitrag aus AStW · §§ 32, 33b EStG
Durch das Steuervereinfachungsgesetz 2011 waren die Voraussetzungen für die Übertragung der Freibeträge für Kinder sowie des Behinderten-Pauschbetrags mit Wirkung ab dem Veranlagungszeitraum 2012 geändert worden. Das BMF hat hierzu jetzt konkrete Ausführungen gemacht.
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13.08.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 33 EStG
Bei Heileurythmie als wissenschaftlich anerkannte Behandlungsmethode reicht zum Nachweis der Zwangsläufigkeit der Aufwendungen die vor den Behandlungen ausgestellte ärztliche Verordnung nach § 64 Abs. 1 Nr. 1 EStDV aus, so das FG Schleswig-Holstein in einer aktuellen Entscheidung. Diese Entscheidung beruht auf der Annahme, dass die Beurteilung, ob eine Behandlungsmethode auf einem nach medizinischen Erkenntnissen nachvollziehbaren Ansatz beruht, nicht aus schulmedizinischer Sicht, sondern ...
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13.08.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 14 KStG
Gewinnabführungsverträge sind nach objektiven Gesichtspunkten einheitlich aus sich heraus auszulegen, so die Auffassung des BFH. Der Grundsatz in § 133 BGB gilt in diesem Fall nicht. Zur Erläuterung: Die Regelung in § 133 BGB besagt, dass ohne Rücksicht auf einen abweichenden Wortlaut das von den Vertragschließenden tatsächlich Gemeinte als Inhalt des Vertrags gilt, wenn sich im Vertrag und in den allgemein zugänglichen Unterlagen kein eindeutiger Beleg für den dem Wortlaut ...
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13.08.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 2 UStG
Eine mehrwertsteuerpflichtige Entnahme von Gegenständen ist auch dann gegeben, wenn der Unternehmer seine wirtschaftliche Tätigkeit aufgibt. Dieser Grundsatz gilt ebenfalls bei gleichzeitiger Streichung des Steuerpflichtigen aus dem Unternehmer- oder Mehrwertsteuerregister nach nationalem Recht. Diese Entscheidung hat der EuGH in einem Fall aus Bulgarien und der Auslegung der Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie entschieden. Dort erfolgte die Registerstreichung wegen Nichtentrichtung geschuldeter ...
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13.08.2013 · Fachbeitrag aus AStW · § 6a UStG
Für die Inanspruchnahme des Vertrauensschutzes bei innergemeinschaftlichen Lieferungen muss der Lieferer in gutem Glauben handeln und alle Maßnahmen ergreifen, die vernünftigerweise verlangt werden können, um sicherzustellen, dass der von ihm getätigte Umsatz nicht zu seiner Beteiligung an einer Steuerhinterziehung führt. Vor diesem Hintergrund reicht es dem BFH nicht, wenn sich der Unternehmer mit der Bestätigung der USt-Identifikationsnummer begnügt. Vielmehr hätte er Kontakt mit dem ...
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