14.04.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 8 KStG
Die Ansicht des FA, dass einer GmbH nach Abzug der Geschäftsführervergütung mindestens ein Vorsteuergewinn in Höhe der gezahlten Geschäftsführervergütung verbleiben müsse und dass die darüber hinausgehenden Beträge als vGA zu qualifizieren seien, ist nach dem Urteil des FG Sachsen nicht haltbar.
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11.04.2014 · Fachbeitrag aus AStW · Top-Meldung des Monats
Aufgrund der Entscheidung des BVerfG vom 7. Mai 2013 wurde im vergangenen Jahr kurzfristig die steuerliche Gleichbehandlung von Lebenspartnern – jedoch nur für das EStG – umgesetzt. Im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens hatte die Bundesregierung aber schon angekündigt, einen etwaigen Bedarf an Folgeänderungen sorgfältig zu prüfen. Die entsprechenden Änderungen sind nun in einem Gesetzentwurf zusammengefasst. Die Regelungen wirken dauerhaft. Es kommt keine Befristung in Betracht.
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11.04.2014 · Fachbeitrag aus AStW · Einkommensteuer
Seit März 2014 versendet Nordrhein-Westfalen neu gestaltete Steuerbescheide. Daraus sollen die mehr als sechs Millionen Arbeitnehmer, Freiberufler und Selbstständigen in NRW für den Veranlagungszeitraum 2013 zusätzlich erfahren, mit wie viel Prozent das Bruttoeinkommen belastet ist. Darüber hinaus informiert der Bescheid darüber, welche Abzüge insgesamt anerkannt wurden. Damit klärt NRW als erstes Bundesland die Bürger über die tatsächliche Steuerquote auf und will aufzeigen, dass ...
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11.04.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 4 EStG
Grundsätzlich dürfen Geldbußen, Ordnungs- und Verwarnungsgelder, die von einem Gericht, einer Behörde oder von Organen der Europäischen Gemeinschaft festgesetzt werden nach § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 8 EStG nicht als Betriebsausgaben abgezogen werden. Lediglich der Teil der Geldbuße, der eine sogenannte „Gewinnabschöpfung“ (Abschöpfung des wirtschaftlichen Vorteils, der durch den Gesetzesverstoß erlangt wurde) darstellt, kann als Betriebsausgabe abgezogen werden. Somit kann nach Meinung ...
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11.04.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 4 EStG
Die Pkw-Überlassung ist zwar grundsätzlich auch bei einem Ehegatten-Arbeitsverhältnis anzuerkennen. Voraussetzung für die Anerkennung ist aber stets, dass die Bedingungen für die Kfz-Gestellung fremdüblich sind. Als problematisch sieht dies der BFH bei einer Überlassung ohne Nutzungsbeschränkung oder Kostenbeteiligung an.
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11.04.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 4 EStG
Wird eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach einer ansonsten privat genutzten Halle betrieben, können anteilige Gebäudekosten nicht als Betriebsausgaben des Betriebs der Stromerzeugung berücksichtigt werden. Laut BFH kommt insbesondere keine Aufteilung der Gebäudekosten nach dem Verhältnis der jeweils für die Nutzungsüberlassung der Immobilie und der Dachfläche tatsächlich erzielten oder erzielbaren Mieten in Betracht.
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11.04.2014 · Fachbeitrag aus AStW · §§ 4, 9 EStG
Das BVerfG hatte eine Verfassungsbeschwerde zur Höhe des pauschalen Kilometersatzes bei Dienstreisen mit dem eigenen Pkw nicht zur Entscheidung angenommen, wonach Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst in einigen Bundesländern einen steuerfreien Fahrtkostenersatz von 35 Cent pro Kilometer ausgezahlt bekommen. Arbeitnehmer außerhalb des öffentlichen Dienstes erhalten hingegen nur eine steuerfreie Erstattung von bis zu 30 Cent. Der BFH hat hierzu entschieden, dass diese gesetzliche ...
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11.04.2014 · Fachbeitrag aus AStW · §§ 4, 9 EStG
Der BFH definiert erneut den Erst- oder Haupthaushalt bei doppelter Haushaltsführung. Bei einem alleinstehenden Arbeitnehmer ist dabei entscheidend, dass er sich in dem Haushalt, im Wesentlichen nur unterbrochen durch die arbeits- und urlaubsbedingte Abwesenheit, aufhält.
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11.04.2014 · Fachbeitrag aus AStW · §§ 4, 9 EStG
Die Abzugsbeschränkung für ein häusliches Arbeitszimmer auf maximal 1.250 EUR oder der Nichtansatz der Aufwendungen für einen Telearbeitsplatz in der eigenen Wohnung kommt ausnahmsweise dann nicht in Betracht , wenn seine Einrichtung im betrieblichen Interesse des Arbeitgebers liegt oder der Arbeitnehmer aufgrund einer Vereinbarung mit dem Arbeitgeber mehrere Tagen in der Woche seine Arbeit am heimischen Telearbeitsplatz zu erbringen hat, so die Auffassung des BFH in einem aktuellen Urteil.
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