14.07.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 20 EStG
Nach Einführung der Abgeltungsteuer ist zwischen Kapitalerträgen, die dem besonderen Steuersatz nach § 32d Abs. 1 EStG unterliegen und Kapitalerträgen, die tariflich besteuert werden (§ 32d Abs. 2 EStG) zu unterscheiden. Das FG Rheinland-Pfalz hat nun entschieden, dass eine Verrechnung von negativen Kapitalerträgen, die der Besteuerung nach § 32d Abs. 1 EStG unterliegen, mit positiven Kapitalerträgen, die gemäß § 32d Abs. 2 EStG tariflich besteuert werden, nicht möglich ist.
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14.07.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 21 EStG
Im Streitfall vor dem BFH ging es um die Frage, ob bei einem sowohl zu Wohnzwecken als auch zu gewerblichen Zwecken vermieteten Objekt, das veräußert wird, ein weiterer, nachträglicher Werbungskostenabzug von Finanzierungskosten möglich ist, wenn der Steuerpflichtige zuvor die Absicht der Einkünfteerzielung aufgegeben hat.
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14.07.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 21 EStG
Die zeitlich begrenzte Überlassung von Grundstücken zur Hebung der darin ruhenden Bodenschätze (sog. Ausbeuteverträge) stellen grundsätzlich Pachtverträge dar und führen zu Einkünften aus Vermietung und Verpachtung (§ 21 EStG). Nur in besonderen Ausnahmefällen können Ausbeuteverträge als Veräußerungsvorgänge angesehen werden, z.B. wenn es sich um einen zeitlich begrenzten Abbau und die Lieferung einer festbegrenzten Menge an Bodensubstanz handelt. Steuerlich ist entscheidend, ob ...
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14.07.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 32 EStG
Eine unschädliche Erwerbstätigkeit liegt (gem. § 32 Abs. 4 Sätze 2 und 3 EStG in der ab 2012 geltenden Fassung) nur vor, wenn diese bis zu 20 Stunden regelmäßiger wöchentlicher Arbeitszeit umfasst, ein Ausbildungsdienstverhältnis oder ein geringf ügiges Beschäftigungsverhältnis (i.S. der §§ 8 und 8a SGB IV) vorliegen. Der BFH hatte sich nun in einem Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren mit der Frage zu befassen, wie der Begriff „geringfügiges Beschäftigungsverhältnis“ ...
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14.07.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 32d EStG
Mit der Neuordnung der Besteuerung von Kapitalerträgen durch das Unternehmenssteuerreformgesetz 2008 hat der Gesetzgeber gem. § 32 d Abs. 1 EStG einen gesonderten Steuertarif von 25 % für Einkünfte aus Kapitalvermögen eingeführt. Da aus Sicht des Gesetzgebers jedoch die Gefahr besteht, dass die Steuersatzspreizung ausgenutzt wird, ohne dem Sinn und Zweck der Einführung des abgeltenden Steuersatzes zu entsprechen, wurden in § 32 d Abs. 2 EStG im Rahmen einer typisierenden ...
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14.07.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 33 EStG
Krankheitskosten erwachsen dem Steuerpflichtigen regelmäßig zwangsläufig im Sinne von § 33 EStG ohne Rücksicht auf die Art und die Ursache der Erkrankung. Sie können daher nach § 33 EStG als außergewöhnliche Belastungen abgezogen werden. Voraussetzung ist, dass es sich um Aufwendungen handelt, die zum Zwecke der Heilung einer Krankheit (z.B. Medikamente, Operation) oder mit dem Ziel getätigt werden, die Krankheit erträglich zu machen (z.B. bei Anschaffung eines Rollstuhls).
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14.07.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 34 EStG
Nach § 34 Abs. 2 Nr. 4 EStG können Vergütungen für mehrjährige Tätigkeiten als außerordentliche Einkünfte begünstigt (§ 34 Abs. 1 EStG) besteuert werden.
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14.07.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 35a EStG
Die tarifliche Einkommensteuer ermäßigt sich nach § 35a Abs. 2 Satz 1 EStG auf Antrag um 20 %, höchstens 4.000 EUR (im Streitjahr 2008: höchstens 600 EUR), der Aufwendungen des Steuerpflichtigen für die Inanspruchnahme von haushaltsnahen Dienstleistungen, die in einem in der Europäischen Union oder dem Europäischen Wirtschaftsraum liegenden Haushalt des Steuerpflichtigen erbracht werden. Im Streitfall ging es nun um die Frage, ob Kosten der Schneeräumung auf öffentlichen Gehwegen ...
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14.07.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 35 EStG
Der BFH hatte nun darüber zu befinden, ob und in welchem Umfang auch die auf das öffentliche Straßenland vor dem Grundstück entfallenden Aufwendungen für den Anschluss eines Grundstücks an zentrale Anlagen der Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung durch den zuständigen Zweckverband als steuerbegünstigte Handwerkerleistungen zu berücksichtigen sind.
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14.07.2014 · Fachbeitrag aus AStW · § 63 EStG
Ein Anspruch auf Kindergeld für ein Kind, das das 18. Lebensjahr vollendet hat, besteht u.a. dann, wenn dieses wegen körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung außerstande ist, sich selbst zu unterhalten und die Behinderung vor Vollendung des 25. Lebensjahrs – bei Eintritt der Behinderung vor dem 1.1. 2007 des 27. Lebensjahrs (§ 52 Abs. 40 Satz 8 EStG) – eingetreten ist (§ 63 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 EStG).
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