08.08.2014 · Fachbeitrag aus AStW · Steuern kompakt – § 13 EStG
Unterlässt ein Steuerpflichtiger jahrelang pflichtwidrig die Abgabe von ESt-Erklärungen und damit die Angaben zu den von ihm erzielten Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft, so bedarf es für den Wegfall der Gewinnermittlung nach Durchschnittssätzen (§ 13 a EStG) keiner diesbezüglich an ihn gerichteten Mitteilung des Finanzamts. Vielmehr ist für die Finanzbehörde in einem solchen Fall die Möglichkeit einer Schätzung
(§ 162 AO) nach allgemeinen Grundsätzen ab dem Wirtschaftsjahr ...
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08.08.2014 · Fachbeitrag aus AStW · Steuern kompakt – UStG
Steuerbegünstigte Körperschaften dürfen ihre Leistungen im Bereich der sog. Vermögensverwaltung nach einem aktuellen Urteil des BFH nicht dem ermäßigten Steuersatz unterwerfen.
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08.08.2014 · Fachbeitrag aus AStW · Steuern kompakt – § 4 UStG
Gewährt ein Landwirt seinen Erntehelfern Unterkunft und Verpflegung, unterliegt dies der normalen Umsatzbesteuerung zum Regelsteuersatz von 19 Prozent (Unterkunft) und zum ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent (Verpflegung). Solche Leistungen sind weder von der Umsatzsteuer befreit, noch unterliegen sie der günstigen Besteuerung nach Durchschnittssätzen (Pauschalierung gemäß § 24 Umsatzsteuergesetz).
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08.08.2014 · Fachbeitrag aus AStW · Steuern im Blickpunkt –BMF-Schreiben
Wird ein betriebliches Fahrzeug privat genutzt, ist der auf die private Nutzung entfallende Anteil nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG je nach Vorliegen der Voraussetzungen nach der sog. Ein-Prozent-Methode, nach der Fahrtenbuchmethode oder im Schätzwege zu ermitteln. Wird das Fahrzeug für Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb (ab 1.1.2014: erster Tätigkeitsstätte) oder für Familienheimfahrten im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung genutzt (§ 4 Abs. 5 Nr. 6 u. 6a EStG), ist nur ein pauschaler ...
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08.08.2014 · Fachbeitrag aus AStW · Steuern im Blickpunkt – OFD Münster
Nach Auffassung der Finanzverwaltung (OFD Münster 4.9.06) ist die Nichtanwendung des § 8b Abs. 5 KStG auf der Ebene der Organgesellschaft auf der Ebene der Organträgerin, d.h. im Streitfall der Klägerin, nachzuholen und der hinzugerechnete Gewerbeertrag der Organgesellschaft bei der Ermittlung des Gesamtgewerbeertrags der Organträgerin entsprechend zu erhöhen.
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08.08.2014 · Fachbeitrag aus AStW · Steuern im Blickpunkt – Gesetzgebung
Am 11.7.2014 hat der Bundesrat dem schon am 3.7.2014 vom Deutschen Bundestag beschlossenen Gesetz zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften (dem sog. „Kroatiengesetzb “) zugestimmt. Damit konnte das Gesetzgebungsverfahren, wie geplant, noch vor der parlamentarischen Sommerpause abgeschlossen werden. Im Bereich der Umsatzsteuer hat der Gesetzgeber u.a. auf die aktuellen Entwicklungen hinsichtlich der ...
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08.08.2014 · Nachricht aus AStW · § 32b EStG
Gründungsaufwand für die im Ausland belegene feste Einrichtung eines Freiberuflers führt nicht zu einem Betriebsausgabenabzug bei der Ermittlung der Einkünfte aus der inländischen Tätigkeit. Dieser Aufwand ist durch die in Aussicht genommene Tätigkeit im Ausland veranlasst. Unterfällt jene Tätigkeit der abkommensrechtlichen Freistellung, betrifft dies den Gründungsaufwand (negative Einkünfte) auch dann, wenn die Errichtung der festen Einrichtung später scheitert. Sachverhalt ...
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07.08.2014 · Nachricht aus AStW · § 15 EStG
Der BFH hat aktuell entschieden, dass die korrespondierende Bilanzierung von Pensionsansprüchen eines Personengesellschafters in dessen Sonderbilanz und der Gesamthandsbilanz auch nach Ausscheiden des Gesellschafters fortzuführen ist, weil § 15 Abs. 1 Satz 2 EStG nach dem Ausscheiden geleistete Pensionszahlungen den während der Zugehörigkeit zur Gesellschaft bezogenen Sondervergütungen gleichstellt. Dies gilt auch für Kommanditisten, denen die Pensionszusage infolge eines gegenüber der ...
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06.08.2014 · Nachricht aus AStW · § 10 EStG
Begnügt sich ein Ehegatte mit der Zuwendung von laufenden Zahlungen unter Verzicht auf Pflichtteilsansprüche oder den Zugewinnausgleich, ist im Regelfall von einer Vermögensübergabe gegen Versorgungsleistungen auszugehen, sofern das den Erben überlassene Vermögen ausreichend ertragsfähig ist und die Parteien ihren Verpflichtungen nachkommen. Entscheidung Begründung
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