12.11.2019 · Fachbeitrag aus AStW · Einkommensteuer
Immer häufiger beantragen Steuerzahler aufgrund von Naturkatastrophen, Diebstahlsdelikten oder politischer Verfolgung in ihren Steuererklärungen eine außergewöhnliche Belastung für die Wiederbeschaffung existenziell notwendiger Gegenstände. Eine aktuelle interne Verfügung der Finanzverwaltung beleuchtet die Steuerspielregeln zu dieser Thematik. Um welche es sich handelt, haben wir für Sie nachfolgend zusammengefasst.
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12.11.2019 · Fachbeitrag aus AStW · Berufsrecht
Das FG Niedersachsen hatte die Chance, eine wichtige berufsrechtliche Entscheidung zu treffen. Es sollte im Rahmen einer Feststellungsklage entscheiden, ob ein gemeinnütziger Verein, unentgeltlich Hilfe in Steuersachen durch Studierende unter Anleitung von Rechtsanwälten leisten darf. Leider hat es die Klage mangels Feststellungsinteresses abgewiesen.
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12.11.2019 · Fachbeitrag aus AStW · Gewerbesteuer
Zum Thema „erweiterte Grundstückskürzung“ nach § 9 Nr. 1 Satz 2 ff GewStG ergehen immer mehr klarstellende Urteile, die Sie für Ihre Mandanten beachten müssen. Nach dem Update zur erweiterten Grundstückskürzung in der Juli-Ausgabe (AStW 7/2019, Seite 551) beleuchten wir im Folgenden die neuesten Urteile zu dieser brisanten Thematik.
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12.11.2019 · Fachbeitrag aus AStW · Außergewöhnliche Belastung
Lebt ein Steuerzahler krankheits- oder pflegebedingt in einem Pflegeheim und es besteht kein eigener Haushalt mehr, zieht das Finanzamt bei der Ermittlung der außergewöhnlichen Belastung eine Haushaltsersparnis ab. Bei Ehegatten sorgt ein Urteil des BFH aus dem Jahr 2017 für erhebliche Irritationen. Ein interner Leitfaden aus der Finanzverwaltung macht jedoch Hoffnung, dass sich diese Irritationen zumindest teilweise zugunsten von Ehegatten aufgelöst haben.
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12.11.2019 · Fachbeitrag aus AStW · Umsatzsteuer
Hessen setzt sich dafür ein, dass Kommunen mehr Zeit bekommen, um ihre Fragen zur neuen Umsatzsteuer zu klären. Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer erklärte dazu Folgendes: „Die Neuregelung in § 2b des Umsatzsteuergesetzes wirft viele Fragen in unseren Städten, Gemeinden und Landkreisen auf. Deshalb befürwortet Hessen grundsätzlich die Verlängerung der Übergangsfrist bis zum 31.12.2022, damit den Kommunen die Aufarbeitung und rechtssichere Beurteilung der betroffenen ...
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12.11.2019 · Fachbeitrag aus AStW · Einkommensteuer
Nachbarschaftliche Pflegetätigkeiten können der Privatsphäre zuzuordnen sein, sodass eine erst acht Jahre nach Beginn der Hilfeleistungen gezahlte „Vergütung“ als Schenkung gewertet werden kann, sofern private Motive wie langjährige Nachbarschaft und Freundschaft für das Verhalten des Steuerpflichtigen entscheidend sind.
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12.11.2019 · Fachbeitrag aus AStW · Einkommensteuer
Eine „Nutzung zu eigenen Wohnzwecken“ liegt nicht vor, wenn der Steuerpflichtige die einem Angehörigen überlassene Wohnung zeitweilig für wenige Nächte im Jahr als Zufluchtsmöglichkeit mit nutzt. Und: Eine unter Zwang erfolgte Gebäudeveräußerung liegt nicht vor, wenn das Bauamt zwar ein Rückbaugebot beabsichtigte, dessen Erlass jedoch noch nicht unmittelbar bevorstand.
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12.11.2019 · Fachbeitrag aus AStW · § 4 EStG
Die Regelung, dass dem Gewerbetreibenden bei getätigten Überentnahmen nicht abziehbare Schuldzinsen typisiert mit 6 % der Überentnahme berechnet werden, ist nach Auffassung des FG Düsseldorf verfassungsgemäß. Dem Nachteil der verhältnismäßig hohen Verzinsung steht nach Auffassung des FG der Vorteil der Gleichbehandlung von Einlagen und Gewinnen bei der Ermittlung der Überentnahmen gegenüber und der Steuerpflichtige kann ein Schuldzinsenabzugsverbot durch Gestaltungen vermeiden.
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12.11.2019 · Fachbeitrag aus AStW · § 6 EStG
Der BFH sieht die Verpflichtung, unverzinsliche Betriebsschulden mit 5,5 % abzuzinsen, für Wirtschaftsjahre bis einschließlich 2010 als verfassungsgemäß an. Eine nachträglich vereinbarte Verzinsung ist steuerlich nicht anzuerkennen.
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12.11.2019 · Fachbeitrag aus AStW · § 7 EStG
Werden Anschaffungskosten für ein Wirtschaftsgut in einem Veranlagungszeitraum in voller Höhe als Werbungskosten steuerlich berücksichtigt, obwohl sie nur im Wege der AfA hätten geltend gemacht werden dürfen, scheidet ein Werbungskostenabzug von Abschreibungsbeträgen in den Folgejahren aus.
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