26.09.2014 · Fachbeitrag aus AAZ · Krankenversichertenkarte
Die alte Krankenversichertenkarte wird zum 1. Januar 2015 durch die elektronische Gesundheitskarte (eGK) abgelöst. Darauf haben sich die Kassenärztlichen Bundesvereinigungen der Ärzte (KBV), der Zahnärzte (KZBV) und die Krankenkassen verständigt. Ab dem 1. Januar 2015 können die Versicherten – von wenigen Ausnahmen abgesehen – nur noch mit der eGK ihren Arzt, Zahnarzt oder Psychotherapeuten aufsuchen. Die wichtigsten Informationen für Ihre Praxis haben wir nachfolgend zusammengefasst.
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26.09.2014 · Fachbeitrag aus AAZ · Praxisfall
Manchmal können prothetische Behandlungen nicht abgeschlossen werden, etwa weil der Patient die Behandlung nicht fortführen will oder kann. Dann stellt sich die Frage, wie die bisher erbrachten Leistungen abgerechnet werden können.
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18.09.2014 · Nachricht aus AAZ · Außergewöhnliche Belastung
Die Vorauszahlung der Kosten einer Zahnbehandlung, die sich über Jahre erstreckt, ist als außergewöhnliche Belastung im Jahr der Zahlung abziehbar, wenn die Vorauszahlung wirtschaftlich sinnvoll ist. Das hat das Finanzgericht München klargestellt. Wirtschaftlich vernünftig ist sie, wenn sich das genaue Ausmaß der Behandlung noch nicht mit Sicherheit absehen lässt und dem Steuerzahler durch die Vorauszahlung eines Festpreises das Risiko genommen wird, dass die Behandlungskosten höher ...
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09.09.2014 · Nachricht aus AAZ · Aktuelle Rechtsprechung
Die Krankenkassen haben die Kosten einer Implantatversorgung auch dann nicht zu tragen, wenn der Versicherte wegen einer fortgeschrittenen Kieferatrophie auf andere Weise nicht mit Zahnersatz versorgt werden kann (Sozialgericht Stuttgart, Urteil vom 18. Februar 2014, S 16 KR 4073/10).
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08.09.2014 · Nachricht aus AAZ · Aktuelle Rechtsprechung
Eine gesetzlich versicherte Patientin litt an einer Allergie, unter anderem auf Quecksilber, so dass Amalgamfüllungen für sie nicht in Betracht kamen. Sie beantragte daher eine zahnärztliche Versorgung mit Einlagefüllungen (Goldinlays), die 3.100 Euro kosten sollten. Die Krankenkasse lehnte jedoch eine Kostenübernahme ab, weil Einlagefüllungen keine Vertragsleistung sind, und wollte nur die Kosten für Amalgamfüllungen (ca. 340 Euro) erstatten. Die Patientin klagte daraufhin vor den ...
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29.08.2014 · Fachbeitrag aus AAZ · Akuelle Rechtsprechung
Wer trägt die Kosten für Mängelgutachten, wenn die Mängel für die prothetischen Versorgungen unstreitig auf Fehler des Zahnarztes zurückgehen? Zu dieser Frage waren vier Revisionen beim Bundessozialgericht (Az. u.a. B 6 KA 39/13 R) anhängig. Durch einen Nichtannahme-Beschluss vom 13. August 2014 hat das BSG diese Frage entschieden: Demnach sind KZVen verpflichtet, in solchen Fällen den Zahnärzten die Kosten aufzuerlegen.
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