01.03.2004 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
Frage: "Immer wieder kommt es - insbesondere im kassenärztlichen Notdienst - vor, dass ich von Patienten zu einem Hausbesuch bestellt werde, den Patienten aber nicht antreffe, etwa weil dieser sich inzwischen in anderweitige ärztliche Behandlung oder auch in ein Krankenhaus begeben hat. Nach den EBM-Regularien kann ich dennoch meinen Besuch (Nr. 25 oder 26 EBM) abrechnen und ebenfalls das zutreffende Wegegeld, allerdings nicht die Konsultationsgebühr Nr. 2 bzw. die Ordinationsgebühr Nr. 1.
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01.03.2004 · Fachbeitrag aus AAA · Wirtschaftlichkeitsprüfung
Der Vollzug eines Honorarrückforderungsbescheides kann mit einer gerichtlichen Anordnung auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung aufgeschoben werden. Voraussetzung ist allerdings, dass die Erfolgsaussichten für die Klage gegen den Bescheid "hinreichend sicher" sind. Diese neue Rechtsprechung des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen (Az: L 10 B 22/02 KA ER) müssen Sie kennen, um Liquiditätsengpässe zu vermeiden.
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01.03.2004 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
Frage: "Gelegentlich kommt es vor, dass ich Routinebesuche nach 20 Uhr durchführen muss. Meist handelt es sich dabei um Patienten, die später am Abend noch einer Behandlung bedürfen, so zum Beispiel einer Injektion oder Infusion zur Schmerzbehandlung für die Nacht, zur Fortführung einer ambulanten Chemotherapie usw. Bei diesen Besuchen habe ich zusätzlich die Unzeitengebühr Nr. 5 berechnet. Diese ist mir von der KV mit der Begründung gestrichen worden, dass es sich dabei um ...
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01.03.2004 · Fachbeitrag aus AAA · Verordnung
In der Januar-Ausgabe von "Abrechnung aktuell" haben wir eine Auflistung der 50 häufigsten Verordnungen nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel veröffentlicht. Diese Auflistung bedarf inzwischen einer Ergänzung, da der Gemeinsame Bundesausschuss zwischenzeitig eine Liste von nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln erstellt hat, die bei bestimmten schwerwiegenden Erkrankungen weiter zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnet werden können, obwohl sie nicht ...
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01.03.2004 · Fachbeitrag aus AAA · Speziallabor
Ein Dauerbrenner ist seit der "neuen" GOÄ von 1996 die Abrechnung des Speziallabors. Viele Kollegen wollen es nicht wahrhaben, dass die Abrechnung des Speziallabors nach der neuen GOÄ - wie auch nach EBM - nur noch dem Arzt möglich ist, der diese Leistungen auch selbst durchgeführt hat. Es genügt nicht, Mitglied einer Laborgemeinschaft zu sein und gelegentlich im Labor aufzutauchen. Insbesondere Beihilfestellen und Staatsanwaltschaften tun sich in letzter Zeit damit hervor, tatsächlichen ...
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01.03.2004 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
Frage: "Häufig schaffe ich die geplanten Hausbesuche nicht in den sprechstundenfreien Mittagsstunden oder es werden noch während der Nachmittagssprechstunde Hausbesuche angefordert. Dies hat dann regelmäßig zur Folge, dass sich meine abendlichen Besuchstouren bis nach 20 Uhr hinziehen. Den Regelungen im EBM kann ich nicht entnehmen, ob ich auch für diese Routinebesuche nach 20 Uhr die höhere Nacht-Wegepauschale berechnen kann. Was gilt?"
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01.03.2004 · Fachbeitrag aus AAA · Wirtschaftlichkeitsprüfung
Das Bundessozialgericht (BSG) hatte am 16. Juli 2003 in mehreren Urteilen über die Voraussetzungen für einen statistischen Einzelleistungsvergleich entschieden (siehe auch Ausgabe 8/2003, S. 10). Im Wesentlichen ging es um dabei zwei Kernfragen:
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01.03.2004 · Fachbeitrag aus AAA · Fortbildung
In Ausgabe 11/ 2003 haben wir über die gesetzlich festgeschriebene Verpflichtung zur Fortbildung für Vertragsärzte kurz berichtet. Inzwischen zeichnen sich erste Konkretisierungen ab.
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01.03.2004 · Fachbeitrag aus AAA · Bundesmantelvertrag
In der Ausgabe Nr. 2/2004 von "Abrechnung aktuell" haben wir im Leserforum Fragen zu den Änderungen des Bundesmantelvertrags beantwortet, die zum einen die Einschränkungen bei Überweisungen von Hausarzt zu Hausarzt und zum anderen die Änderungen bei Überweisungen an Radiologen betrafen. Die Einschränkungen bei Überweisungen waren im Deutschen Ärzteblatt Nr. 48 vom 28. November 2003 amtlich bekannt gegeben worden und lösten massive Proteste der betroffenen Berufsverbände aus.
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01.03.2004 · Fachbeitrag aus AAA · Privatliquidation
Die Umsatzsteuer war für niedergelassene Ärzte lange Zeit kein Thema, denn laut § 4 Nr. 14 Umsatzsteuergesetz sind die Umsätze aus der Tätigkeit als Arzt umsatzsteuerbefreit. Da die ärztliche Tätigkeit Aufgaben im Interesse der Allgemeinheit erfüllt, wurde dies so ausgelegt, dass Umsätze aus ärztlicher Tätigkeit generell von der Umsatzsteuer befreit sind. Dies änderte sich jedoch schlagartig im September 2000: Da nämlich stellte der Europäische Gerichtshof (EuGH) fest, dass ...
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