01.12.2003 · Fachbeitrag aus AAA · Umstrittene Urteile
Ihr Kassenhonorar wird Ihnen etwa sechs bis neun
Monate nach Ende des Abrechnungsquartals ausgezahlt. Schon mit die- sem
„Zahlungsziel“ müssen Sie Ihrem Schuldner -
Ihrer KV - faktisch einen nicht unerheblichen Kredit
einräumen. Einen Zinsanspruch haben Sie nicht. Dieses
Ärgernis hat das LSG Nordrhein- Westfahlen in einem Beschluss vom
Januar 2003 (Az: L 10 B 22/02 KA ER), dessen Gründe jetzt den Weg
in die Fachöffentlichkeit gefunden haben (Medizinrecht 2003, S.
598), auf eine ...
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01.12.2003 · Fachbeitrag aus AAA · Honoraranspruch
Am 31. Dezember 2003 verjähren
Honorarforderungen für privatärztliche Leistungen, die den
Patienten im Jahre 2001 in Rechnung gestellt wurden. Eigentlich gilt
für diese Forderungen mit In- Kraft- Treten der Schuldrechtsreform
am 1. Januar 2002 schon das neue Recht mit einer Verjährungsfrist
von drei Jahren, beginnend mit dem Ende des Jahres der
Rechnungsstellung. Zum Schutz des Schuldners - in diesem Fall des
Patienten - ist in Übergangsregelungen jedoch bestimmt, dass
bei vor dem ...
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01.11.2003 · Fachbeitrag aus AAA · Aktuelle Fallbeispiele
**) Die Organuntersuchung ist nach EBM mit der Ordinationsgebühr abgegolten und nicht gesondert berechnungsfähig.
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01.11.2003 · Fachbeitrag aus AAA · Praxisbudgets
Ein hausärztlich tätiger Internist hat
keinen Anspruch aus dem Gleichbehandlungsgebot des Artikels 3
Grundgesetz, dass die Fallpunktzahl für sein Praxisbudget bei
Rentnern dieselbe Höhe wie bei Ärzten für
Allgemeinmedizin erreicht. Aus dem weitgehend übereinstimmenden
Versorgungsauftrag von hausärztlich tätigen Internisten und
Allgemeinmedizinern ist diese Folgerung nicht abzuleiten. Dieses Urteil
fällte das Bundessozialgericht (BSG) am 24. September 2003 (Az: B
6 KA 37/02 R).
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01.11.2003 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
Frage: „Wir
legen bei unseren Patienten relativ häufig phlebologische
Funktionsverbände im Sinne der Leistung nach Nr. 205 an, so auch
bei Patienten mit Neigung zu Ödemen, zur Thromboseprophylaxe bei
vorübergehenden Immobilisationen usw. Jetzt hat uns die KV
mitgeteilt, dass der phlebologische Funktionsverband nach Nr. 205 EBM
nur berechnungsfähig sei, wenn ein phlebologisches Leiden wie zum
Beispiel ein Ul-cus cruris oder eine ausgeprägte Varikosis
vorliegen. Bei anderen ...
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01.11.2003 · Fachbeitrag aus AAA · Privatliquidation
Schlagzeilen der letzten Zeit wie „Regierung
hält GOÄ für reformbedürftig“ und
„Steht die alte GOÄ vor dem Abschuss?“ riefen zum Teil
den Eindruck hervor, dass nun doch bald eine neue GOÄ kommt oder
sogar die staatliche Preisregulierung durch die GOÄ bald
abgeschafft wird. Um Ihnen eine realistische Einschätzung zu
geben, hilft ein genauerer Blick auf die Quellentexte und die
dahinterstehenden Vorgänge.
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01.11.2003 · Fachbeitrag aus AAA · Arzneimittelverordnungen
In der Ausgabe Nr. 4 vom April 2003 von
„Abrechnung Aktuell“ haben wir eine Liste von Arzneimitteln
veröffentlicht, die - da nicht apothekenpflichtig -
nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnet werden
können. In einer weiteren Liste haben wir Medikamente benannt,
deren Verordnung auf Grund der Arzneimittel- Richtlinien zu
unterbleiben habe. Diese Mitteilung ist so nicht ganz zutreffend, da
die Arzneimittel- Richtlinien unter bestimmten Voraussetzungen ...
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01.11.2003 · Fachbeitrag aus AAA · Unfallversicherung
Um die Heilverfahrenskontrolle und die
Qualitätssicherung zu verbessern, sind jetzt etliche Vordrucke
für das Berichtswesen und die Gutachtertätigkeit
überarbeitet worden. Dazu zählt auch der für
Hausärzte relevante Vordruck F 1050 für die ärztliche
Unfallmeldung. Vorhandene Altbestände dieses geänderten
Vordrucks können aber über den 31. Dezember 2003 aufgebraucht
werden.
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01.11.2003 · Fachbeitrag aus AAA · Gesundheitsreform
Mit der Verabschiedung des GKV-
Modernisierungsgesetzes (GMG) durch den Bundesrat am 17. Oktober
ergeben sich ab 2004 auch Änderungen bei der
Wirtschaftlichkeitsprüfung. So wird der Komplex der Prüfungen
der Behandlungs- und Verordnungsweise insgesamt neu geordnet. Neu ist
unter anderem die Einbeziehung von Krankenkassen in die
Plausibilitätsprüfung sowie die Haftung der Vorstände
von Krankenkassenverbänden und KVen, wenn
Wirtschaftlichkeitsprüfungen nicht entsprechend den ...
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01.11.2003 · Fachbeitrag aus AAA · Gesundheitsreform
Seit der Verabschiedung im Bundesrat am 17.
Oktober 2004 steht endgültig fest: Zum 1. Januar 2004 tritt das
Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GMG) in
Kraft. Nachdem sich die Regierungsparteien und die Opposition bereits
vorab in den wesentlichen Punkten abgestimmt hatten, wurden auch die im
Bundesrat zustimmungspflichtigen Teile umgesetzt.
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