26.08.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Materialkunde
Der Zusatz von amorphem Kalziumphosphat (ACP) soll beim Bonding kieferorthopädischer Brackets und Bänder die Demineralisation unter und um die Klebestellen verringern. Beim Vergleich von konventionellem (Ketac-Cem®) mit ACP-angereichertem (Aegis-Ortho ®) Glasionomerzement fanden türkische Wissenschaftler keine signifikanten Unterschiede in der Haftkraft der untersuchten Materialien.
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26.08.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Produkttest
Die Zahnpastaspender X-Paste® (aus verchromtem Messing) und Push-Paste® (aus Kunststoff - auch mit Comicmotiven erhältlich) können mit nur einer Hand bedient werden und sind daher auch für Kinder und körperlich eingeschränkte Menschen geeignet.
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26.08.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Oralchirurgie
Zahnlücken nach Trauma oder bei Nichtanlagen können mittel- und langfristig schwierig zu versorgen sein. Voraussetzung für eine ästhetisch und funktionell optimale prothetische Versorgung ist in den meisten Fällen ein genügendes Knochenangebot.
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26.08.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Materialkunde
Milian untersuchte die koronale Dichtigkeit von Stiftzementierungen im mittleren und koronalen Kanalwandanteil. Dabei stand besonders im Vordergrund, ob es zu initialen Randspalten direkt nach der Befestigung kommt und ob durch das adhäsive Einsetzen von Wurzelkanalstiften eine höhere koronale Dichtigkeit ermöglicht wird als beim nicht-adhäsiven Einsetzen.
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26.08.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Implantologie
2 Gramm Amoxicillin oral, eine Stunde präoperativ verabreicht, verringert signifikant den Verlust von Zahnimplantaten, die unter gewöhnlichen Bedingungen eingebracht werden. In einer Metaanalyse wurden vier Studien eingeschlossen: drei davon verglichen 2 Gramm Amoxicillin prägoperativ gegenüber einem Placebo (927 Patienten) und die andere verglich 1 Gramm Amoxicillin präoperativ plus 4 mal 500 mg täglich über zwei Tage verabreicht gegenüber keiner Einnahme von Antibiotika (80 ...
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26.08.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Implantologie
Die Annahme, dass die nach innen gerichtete Verschiebung der Implantat-Abutment-Verbindung - das sogenannte Platform-switching - krestalen Knochen erhalten kann, basierte primär auf zufälligen Feststellungen statt auf wissenschaftlicher Evidenz. Eine Metaanalyse, in die zehn Studien mit 1.239 Implantaten einbezogen wurden, bestätigt nun diese Annahme. Beim Platform-switching sitzt das Abutment nicht auf der Außenkante des Implantats auf, sondern ist nach zentral versetzt. Als klinischer ...
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26.08.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Sowohl die klinischen als auch die mikrobiellen Befunde sprechen nach einer Studie der Universität Tokio für eine inverse Beziehung zwischen Parodontitis und Karies als den am häufigsten auftretenden oralen Erkrankungen. Um diese Hypothese zu bestätigen, wurden zusätzlich zu klinischen Parametern die Konzentrationen zweier für diese Erkrankungen typischer Bakterienspezies im Speichel von Probanden bestimmt.
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26.08.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde / Laserzahnheilkunde
Der Ultrakurzpulslaser erzeugt Laserimpulse im Bereich von Pikosekunden, dem billionsten Teil einer Sekunde. In dieser Zeit legt das Licht ca. 0,3 mm zurück. Wissenschaftler der Universität Bonn nutzten für Ablationsversuche an Dentin einen Nd:YAG-Laser mit einer Pulslänge von 8 ps (Pikosekunde = 10-12 Sekunden.). Die Durchschnittsleistung von 9 W bei einer Wellenlänge von 1.064 nm führte durch die Fokussierung auf einen Punkt von 25 µm Fläche zu einer rechnerischen Intensität von ...
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26.08.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Die Beimischung von Alkohol (Äthanol) verbessert die Wirksamkeit von Mundspüllösungen nicht signifikant, was die Plaquehemmung und/oder die Entzündung der Gingiva anbetrifft. Dies stellt die Rolle der Beimengung von Alkohol in der Zusammensetzung antiseptischer Mundspüllösungen grundsätzlich in Frage, so die Autoren.
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26.08.2010 · Fachbeitrag aus ZR · Allgemeine Zahnheilkunde
Atypische Odontalgie, anhaltender idiopathischer Gesichtsschmerz sowie idiopathisches Mund- und Zungenbrennen sind durch mehrere Gemeinsamkeiten gekennzeichnet: Sie weisen eine geringe Inzidenz und Prävalenz auf und ihre Pathogenese ist unbekannt - das heißt es handelt sich um Ausschlussdiagnosen. Die Therapie ist rein symptomatisch und die Prognose ist unsicher. Dabei kommt der Patientenaufklärung eine wichtige Rolle zu und irreversible Maßnahmen sind kontraindiziert.
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