09.08.2016 · Fachbeitrag aus ZP · Praxisbewertung (Teil 2)
Die Frage nach einem fairen Preis für die Zahnarztpraxis bringt immer auch die Frage nach der richtigen Bewertungsmethode mit sich. Sachverständige greifen meist auf ein Verfahren zurück, bei dem künftige Erträge im Mittelpunkt stehen. Als Goldstandard hat sich da inzwischen das „modifizierte Ertragswertverfahren“ etabliert.
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09.08.2016 · Fachbeitrag aus ZP · Finanzplanung/Altersvorsorge
Statistisch gesehen verdienen Zahnärzte in ihren letzten zehn Berufsjahren deutlich weniger als in ihren „besten Jahren“ zwischen 35 und 55. Dieser Schluss ist u. a. aus der jüngsten KZBV-Kostenstruktur-Statistik aus 2015 mit Daten aus dem Jahr 2013 zu ziehen. In der persönlichen Finanzplanung und Altersvorsorge wird dieser Aspekt jedoch allzu häufig nicht berücksichtigt.
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09.08.2016 · Fachbeitrag aus ZP · Aktuelle Rechtsprechung
Das Sozialgericht (SG) München hat entschieden, dass die Beschäftigung eines Vorbereitungsassistenten neben der Anstellung zweier Zahnärzte nicht zulässig ist. Der Widerruf einer bereits ausgesprochenen Genehmigung eines Vorbereitungsassistenten nach der Anstellung zweier Zahnärzte sei rechtmäßig und nicht zu beanstanden (SG München, Urteil vom 15.1.2016, Az. S 20 KA 5004/14, Abruf-Nr. 187784 ).
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09.08.2016 · Fachbeitrag aus ZP · Arbeitszimmer
Seit einigen Jahren ist das häusliche Arbeitszimmer für niedergelassene Zahnärzte in der Regel steuerlich nicht mehr abziehbar. Nun gibt es einen Silberstreif am Horizont: Das Finanzgericht (FG) des Landes Sachsen-Anhalt entschied mit Urteil vom 1. März 2016 zugunsten eines in eigener Praxis tätigen Logopäden, dass er die Arbeitszimmerkosten abziehen darf (Az. 4 K 362/15, Abruf-Nr. 186720 ). Das Revisionsverfahren ist inzwischen beim Bundesfinanzhof (BFH) anhängig, sodass auch Zahnärzte ...
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05.08.2016 · Fachbeitrag aus ZP · Arbeitsrecht
Wer Elternzeit für den Zeitraum bis zum vollendeten dritten Lebensjahr des Kindes beanspruchen will, muss diese nach § 16 Abs. 1 Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) spätestens sieben Wochen vor Beginn der Elternzeit schriftlich beim Arbeitgeber beantragen und erklären, für welche Zeiten innerhalb von zwei Jahren Elternzeit genommen werden soll. Ein Telefax ist nicht ausreichend, die gesetzlich vorgeschriebene Schriftform für ein Elternzeitverlangen zu wahren. Es führt zur ...
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02.08.2016 · Nachricht aus ZP · Einkommensteuer
Haben neben Eheleuten und eingetragenen Lebenspartnerschaften auch Paare, die sich in einer „Lebensabschnittspartnerschaft“ befinden, Anspruch auf den Splittingtarif? Diese Frage muss der BFH beantworten. Das Finanzgericht (FG) Münster meint zwar „Nein“. Das betroffene – in wilder Ehe zusammenlebende Paar – wehrt sich dagegen mit einer Nichtzulassungsbeschwerde beim BFH.
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19.07.2016 · Nachricht aus ZP · Erbschaftsteuer
Der Bundesrat hat am 8. Juli beschlossen, dass sich der Vermittlungsausschuss mit dem Gesetz zur Reform der Erbschaftsteuer befassen und es grundlegend überarbeiten soll. Damit kann der Gesetzgeber die Forderung des BVerfG, das Gesetz bis zum 30. Juni neu zu regeln, nicht in die Tat umsetzen. Betriebsvermögen, das nach dem 1. Juli 2016 vererbt oder verschenkt wird, wird trotzdem nach den (geltenden) Verschonungsregeln besteuert, die das BVerfG als verfassungswidrig gebrandmarkt hat.
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13.07.2016 · Fachbeitrag aus ZP · Arzthaftung
Die Lokalanästhesie ist in der Zahnarztpraxis ein vollkommen alltäglicher Vorgang. Das Oberlandesgericht (OLG) Hamm hat nun in einem aktuellen Urteil vom 19. April 2016 (Az. 26 U 199/15, Abruf-Nr. 186967 ) die Aufklärungspflicht in Bezug auf die verschiedenen Anästhesiealternativen verschärft. Es verurteilte einen Zahnarzt zur Zahlung von 4.000 Euro Schmerzensgeld, weil er einen Patienten zur Neuverplombung zweier Zähne mit einer Leitungsanästhesie betäubt hatte, ohne zuvor über die ...
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13.07.2016 · Fachbeitrag aus ZP · Kooperationen
Das am 4. Juni 2016 in Kraft getretene Antikorruptionsgesetz (siehe auch Beitrag in ZP 06/2016, Seite 1) hat spätestens mit seinem Inkrafttreten die Ärzte- und Zahnärzteschaft sensibilisiert für die Frage: Inwieweit sind Einnahmen aus Quellen zulässig, die zwar im Zusammenhang mit der (zahn-)ärztlichen Berufsausübung stehen, die dieser jedoch nicht unmittelbar zuzuordnen sind – etwa aus zahnärztlichen Labors?
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