30.06.2022 · Nachricht aus UE · Restwert
In der Ausgabe 6/2022 der UE haben wir umfangreich über das neu aufgeworfene Thema informiert, wann ein Unfallwagen Abfall im abfallrechtlichen Sinne sein kann und deshalb nicht mehr als normale Handelsware gilt, sondern nur an abfallrechtlich zu deren Annahme berechtigte Unternehmen weitergegeben werden darf. Dazu hat UE mannigfaltige Reaktionen erhalten.
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30.06.2022 · Nachricht aus UE · Wertminderung
In der heiß umstrittenen Frage, ob der zum Vorsteuerabzug berechtigte Geschädigte bei der Wertminderung einen Abzug in Höhe der Mehrwertsteuer (MwSt) hinnehmen muss, sind weiterhin neue Entscheidungen zur Kenntnis zu nehmen. Es fehlt dringend höchstrichterliche Rechtsprechung dazu, die es jedoch vielleicht bald geben wird.
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30.06.2022 · Nachricht aus UE · Fiktive Abrechnung
Ein gutes Beispiel dafür, dass es sich lohnt, bei einer lange dauernden Regulierung bei einer fiktiven Abrechnung am Ende noch einmal zu schauen, ob die maßgebliche Werkstatt inzwischen die Preise erhöht hat: In einem vom LG Karlsruhe entschiedenen Fall lagen zwischen Unfall und Urteil etwas mehr als zwei Jahre. Der Versicherer konnte den Geschädigten auf eine andere Werkstatt verweisen, weil dessen Fahrzeug älter als drei Jahre und nicht scheckheftgepflegt war.
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29.06.2022 · Nachricht aus UE · Gutachtenkosten
Ein auf die Prüfung von Gutachtenkosten spezialisierter Prüfdienstleister stellt in den Prüfberichten immer wieder die These auf, aus diesem oder jenem Grund dürfe der Schadengutachter im geprüften Fall nicht pauschal anhand der Schadenhöhe abrechnen. Stattdessen dürfe er nur nach Zeitaufwand abrechnen. Das widerspricht deutlich der BGH-Linie im Urteil vom 04.04.2006 (Az. X ZR 122/05, Abruf-Nr. 061058 ). Dennoch verwundert es nicht, dass sich nun auch die Gerichte damit beschäftigen ...
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29.06.2022 ·
Textbausteine aus UE · Kfz-Werkstätten · Schadenabwicklung
Immer wieder verweigern Versicherer die Erstattung der Kosten für das Auslesen des Fehlerspeichers. Warum das nicht der Rechtslage entspricht, und zwar weder bei Haftpflicht- noch bei Kaskoschäden, legen Sie mit dem folgenden Textbaustein dar.
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29.06.2022 · Fachbeitrag aus UE · Mietwagenkosten
Seit es das Neun-Euro-Ticket für den innerdeutschen Nahverkehr gibt, ahnt man bereits, was Versicherer demnächst in Rechtsstreitigkeiten um die Mietwagennutzung vortragen werden: Ein Tag im Nahverkehr koste aktuell etwa 30 Cent pro Tag. Deshalb müsse die 20 km pro Tag-Faustregel für die Mietwagennutzung in Richtung einer höheren Schwelle überdacht werden. Denn das Zweihundertfache von 30 Cent für einen Mietwagen auszugeben, mit dem nur wenig gefahren wird, sei doch völlig ...
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28.06.2022 · Nachricht aus UE · Mietwagenkosten
Liegt zwischen der Reparaturwerkstatt und dem Vermietungsbüro des Autovermieters ein Fußweg von etwa 550 Metern, ist dem Geschädigten zuzumuten, das Mietfahrzeug dort zu holen. Kosten für eine Zustellung des Fahrzeugs durch den Autovermieter zur Werkstatt sind dann nicht erforderlich im Sinne des Schadenersatzrechts, entschied das AG Salzgitter.
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28.06.2022 · Nachricht aus UE · Ausfallschaden
Nimmt der Geschädigte nur für Ausschnitte des Ausfallzeitraums einen Mietwagen und beansprucht er für den weiteren Zeitraum des Ausfalls seines Fahrzeugs Nutzungsausfallentschädigung, liegt darin ein völlig legitimes Verhalten. Zwar könne der Geschädigte nicht Mietwagenkosten und abstrakten Nutzungsausfall für denselben Zeitraum geltend machen. Eine Differenzierung nach unterschiedlichen Zeiträumen sei indes vollkommen unbedenklich, so das LG Karlsruhe (Urteil vom 30.05.2022, Az. 10 O ...
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28.06.2022 · Fachbeitrag aus UE · Kasko
Ein Vorgang, den es immer wieder gibt, ist Anlass der Leserfrage eines Schadengutachters. Es geht – wie so oft – um den Restwert des verunfallten Fahrzeugs und die Frage, welches Restwertgebot gilt, wenn der Kasko-Versicherer das eigene Gutachten in Frage stellt.
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23.06.2022 · Nachricht aus UE · Ausfallschaden
Es kommt nicht darauf an, ob die Mietwagenkosten den Wiederbeschaffungsaufwand (WBW minus Restwert, hier 600 Euro) um ein Vielfaches (hier das Zehnfache) übersteigen, wenn der Geschädigte nachweislich ohne die Schadenersatzleistung keinen Ersatz beschaffen kann und der Schädiger insoweit gewarnt ist. Zu diesem Schluss gelangt das LG Aschaffenburg.
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