24.07.2024 · Nachricht aus UE · Ausfallschaden
Die Überlastung von Werkstätten ist derzeit ein sehr verbreitetes Problem. Auch dort macht sich der Fachkräftemangel bemerkbar. Eine ad hoc beginnende Unfallschadenreparatur ist eher die Regel als die Ausnahme. Einen solchen Fall hatte im Hinblick auf die Reparaturdauer das AG Rheinberg auf dem Tisch.
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23.07.2024 · Nachricht aus UE · Reparaturkosten
Ein sehr eigenwilliges Urteil zu den Probefahrtkosten kommt vom AG Zittau, Zweigstelle Löbau: Offenbar einem Bauchgefühl folgend, entscheidet das Gericht: Ein wirtschaftlich vernünftiger Geschädigter beauftrage keine Werkstatt, die die Probefahrtlosten gesondert berechnet. Wegen offenkundig unzulässiger Berechnung der Kosten (was in krassem Gegensatz zu der Passage im Urteil steht, wonach es der Werkstatt frei stehe, diese Position zu berechnen) müsse der Geschädigte die Rechnung ...
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23.07.2024 ·
Textbausteine aus UE · Kfz-Werkstätten · Schadenabwicklung
Das Urteil vom AG Zittau, Zweigstelle Löbau, wonach einerseits die Werkstatt die Probefahrtlosten gesondert berechnen dürfe, andererseits aber ein wirtschaftlich vernünftiger Geschädigter eine Werkstatt, die so vorgehen nicht beauftragen werde, überzeugt nicht. Mit dem folgenden Textbaustein stellen Sie das klar.
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23.07.2024 · Nachricht aus UE · Gutachterkosten
Im Verhältnis zwischen Geschädigtem und Versicherer hat sich die Diskussion um das Zeithonorar durch die Rechtsprechung des BGH zum Sachverständigenrisiko erledigt, so das AG Königstein im Taunus.
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22.07.2024 · Nachricht aus UE · Regress
Immer wieder versuchen verschiedene Versicherer, durch einen Regress beim Abschleppunternehmer die Abschleppkosten im Nachhinein zu drücken. Die immer wiederkehrende These: Der Abschleppunternehmer habe ein zu großes Abschleppfahrzeug eingesetzt, obwohl das abzuschleppende Fahrzeug nicht sehr schwer war. Oder es sei ein Abschleppwagen mit Ladekran verwendet und abgerechnet worden, der Kran sei aber gar nicht gebraucht worden. Schaut der Versicherer nur auf die Schadenbilder, kann das ...
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19.07.2024 · Nachricht aus UE · Subjektbezogener Schadenbegriff
Ein gutes Beispiel für eine sehr konsequente Umsetzung der BGH-Linie kommt vom AG Lindau. Mit den Nebenentscheidungen hat das Gericht elf Zeilen gebraucht, um den Versicherer in restliche Gutachtenkosten zu verurteilen.
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19.07.2024 · Nachricht aus UE · Ausfallschaden
Überfordert die Reparatur den Geschädigten finanziell, muss er nicht in Vorleistung treten. Voraussetzung ist, dass er den Versicherer insoweit gewarnt hat. Wird dann unverzüglich nach Bestätigung der Kostenübernahme durch den Versicherer mit der Reparatur begonnen, muss der Versicherer den erweiterten Ausfallschaden erstatten. Sind dann Teile nicht lieferbar, sodass sich die Fertigstellung der Reparatur verzögert, geht auch diese Erweiterung des Ausfallschadens – so das AG Zittau – ...
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17.07.2024 · Nachricht aus UE · Ausfallschaden
Der Schädiger ist verpflichtet, für den Tag der Begutachtung des verunfallten Fahrzeugs die Nutzungsausfallentschädigung zu zahlen. Das gilt selbst dann, wenn die tatsächliche Beeinträchtigung durch die Begutachtung gering ist. Denn eine freie Nutzung des Fahrzeugs ist am Tag der Begutachtung nicht bzw. nur mit Einschränkungen möglich gewesen, entschied das AG Peine. Und genauso sieht es das AG Braunschweig.
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17.07.2024 · Fachbeitrag aus UE · Gutachterkosten
Als Reaktion auf die Rechtsprechung des BGH zum „Sachverständigenrisiko“ (BGH, Urteil vom 12.03.2024, Az. VI ZR 280/22, Abruf-Nr. 240862 ) wird nun seitens eines Berufsverbands der Schadengutachter empfohlen, keine Abtretung des Erstattungsanspruchs des Geschädigten an den Sachverständigen mehr zu verwenden. Ein Berufsverband der Kfz-Betriebe hat das ja auch schon so empfohlen, da ist die Problemlage unter dem Stichwort „Werkstattrisiko“ dieselbe. Ein Leser, der Schadengutachter ...
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16.07.2024 · Nachricht aus UE · Gutachterkosten
Berechnet der Schadengutachter statt 0,70 Euro/km, wie es die BVSK-Honorarbefragung als üblich ausweist, 0,80 Euro/km, ist das angesichts der Preissteigerungen nicht zu beanstanden. In der BVSK-Befragung heißt es ja auch: „Infolge der besonderen Preissteigerungen in 2022 waren bei den Fahrtkosten zuletzt allerdings Anpassungen zu beobachten. Hier wird man die Entwicklungen der nächsten Monate genauer beobachten müssen.“ (AG Nördlingen, Urteil vom 24.06.2024, Az. 5 C 96/24, Abruf-Nr. ...
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