17.12.2024 · Nachricht aus UE · Gutachterkosten
Ein Gutachter fragt: Bei der Begutachtung eines Fahrzeugs in einer Werkstatt habe ich Fahrzeugteile demontiert und wieder anmontiert. Für einen Blick hinter die Kulissen und zur Wiederherstellung der Nutzbarkeit des Fahrzeugs bis zur Reparatur war diese Arbeit notwendig. Den Zeitaufwand habe ich dem Kunden mit einem moderaten Betrag weit unterhalb dessen, was die Werkstatt dafür berechnet hätte, belastet. Der Versicherer verweigert die Erstattung. Die Erfassung des Schadens sei vom ...
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16.12.2024 · Nachricht aus UE · Gutachterkosten
Zwei Versicherer geben nicht auf. Sie wollen erzwingen, dass Schadengutachter nach Zeitaufwand abrechnen statt pauschaliert nach Schadenhöhe. Das ist ein Kampf gegen Windmühlen, wie zwei Urteile vom AG Hamburg-Wandsbek und AG Wernigerode zeigen.
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16.12.2024 · Nachricht aus UE · Gutachterkosten
Auch bei ermittelten Reparaturkosten von knapp 250 Euro netto muss der Schädiger die Kosten für eine gutachterliche Ermittlung der Schadenhöhe erstatten. Allerdings darf der Geschädigte dann kein vollumfängliches Gutachten einholen. Ein „Kurzgutachten“ mit Kosten von 95,20 Euro geht aber in Ordnung, zumal ein Kostenvoranschlag einer Werkstatt bei einer fiktiven Abrechnung in der Regel auch nicht kostenlos ist (AG Bonn, Urteil vom 21.08.2024, Az. 107 C 105/24, Abruf-Nr. 245427 , ...
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13.12.2024 · Fachbeitrag aus UE · Fiktive Abrechnung
Die vielleicht letzte vom BGH noch nicht explizit geklärte Frage rund um die Abrechnung fiktiver Reparaturkosten beschäftigt einen anwaltlichen Leser: Wie wirkt sich ein noch nicht reparierter bereits vorhandener Schaden auf die Anwendung der Regeln des BGH „Preise der Marke am Ort“ oder „Verweisungsmöglichkeit auf eine andere Werkstatt“ bei der fiktiven Abrechnung aus?
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12.12.2024 · Nachricht aus UE · Ausfallschaden
Bei klassengleicher Anmietung eines Ersatzfahrzeugs ist grundsätzlich ein Eigenersparnisabzug vorzunehmen, weil die mit dem Mietwagen gefahrenen Kilometer dem eigenen Fahrzeug „auf dem Weg zur nächsten Inspektion“ und im Verschleiß insgesamt erspart bleiben. Doch hier nimmt nun auch das AG Bielefeld eine Einschränkung vor.
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11.12.2024 · Fachbeitrag aus UE · Subjektbezogener Schadenbegriff
In vielen Anwaltskanzleien sind die Spielregeln, die der BGH für die Anwendung des subjektbezogenen Schadenbegriffs in der Ausprägungsform des Werkstattrisikos aufgestellt hat, in den Rechtsstreitigkeiten vor Gericht vorbildlich umgesetzt: Soweit der Kläger die offenen Rechnungen noch nicht selbst gezahlt hat, wird Zahlung an den jeweiligen Rechnungssteller verlangt, Zug um Zug gegen die Vorteilsausgleichsabtretung. Doch in der vorgerichtlichen Abwicklung gibt es immer wieder ...
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11.12.2024 · Nachricht aus UE · Ausfallschaden
So ist es oft: Das Fahrzeug ist auf den einen Ehepartner zugelassen, genutzt wird es (auch) von dem anderen. Und der „falsche“ unterschreibt den Mietvertrag für das Ersatzfahrzeug oder den Auftrag für das Schadengutachten oder den für die Reparatur. Beim Abschleppauftrag wird besonders offensichtlich: Wie soll „der Eine“ unterschreiben, wenn nur „der Andere“ an der Unfallstelle ist? Dass das zumeist völlig unproblematisch ist, zeigt ein Urteil des AG Gifhorn.
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