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29.10.2026 · Fachbeitrag aus Planungsbüro professionell · Bauen im Bestand

Bauen im Bestand ist riskant: Hinweispflichten erfüllen und Haftungsrisiko minimieren

Wer im Bestand plant, haftet für Risiken, auf die er den Bauherrn nicht hingewiesen hat. Und zwar selbst dann, wenn Gefahren bereits durch Gutachten und Behörden benannt waren. Entlastet sind Sie als Planer erst, wenn Sie auch auf das Restrisiko hinweisen. Zugleich bietet die HOAI zwei Wege, Ihnen diesbezüglichen Mehraufwand zu vergüten. Erfahren Sie deshalb, welche Hinweis- und Prüfpflichten Sie schon vor der ersten Leistungsphase treffen und wo die Grenzen Ihrer Haftung liegen.  > lesen

19.10.2026 · Fachbeitrag aus Mietrecht kompakt ·

Entziehung des Wohnungseigentums: Entscheidungen des BGH aus 2025 (Teil 1)

Verletzt ein Eigentümer seine Pflichten gegenüber einem anderen Wohnungseigentümer oder gegenüber der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer (GdWE), kann ihm gemäß § 17 WEG das Wohnungseigentum oder ein Bruchteil am Miteigentumsanteil (AG Kaufbeuren 27.6.24, 5 C 1012/23 WEG) entzogen werden. Neben der Generalklausel in § 17 Abs. 2 WEG und den nicht ausdrücklich geregelten Kardinalspflichten regelt § 14 WEG ausdrückliche Pflichten. Zu diesem Problemkreis hat der BGH aktuell ...  > lesen

29.09.2026 · Fachbeitrag aus Versicherungsvermittlung professionell · Mietwagen/Ausfallschaden/Abschleppkosten

Unfall kurz vor der mit dem Auto geplanten Urlaubsreise oder während der Reise

Unfall kurz vor der Urlaubsreise oder mitten im Urlaub? Wenn das Fahrzeug nach einem unverschuldeten Unfall nicht mehr fahrbereit ist, stellt sich schnell die Frage, wie es mit Mietwagen, Ausfallschaden und Abschleppkosten weitergeht. Die rechtlichen Besonderheiten zeigt dieser Beitrag anhand aktueller Rechtsprechung.  > lesen

29.10.2026 · Nachricht aus Mietrecht kompakt · Kündigung

Unerlaubte Untervermietung mit Gewinnerzielungsabsicht

Überlässt der Mieter Wohnraum einem Dritten ohne vorherige Erlaubnis des Vermieters, verletzt er seine mietvertraglichen Pflichten. Das gilt auch, wenn er einen Anspruch auf Erteilung der Erlaubnis hat. Der Mieter kann die Erlaubnis verlangen, einen Teil des Wohnraums einem Dritten zum Gebrauch zu überlassen, wenn nach Vertragsschluss ein berechtigtes Interesse entsteht. Die Absicht, durch die Untervermietung einen Gewinn zu erzielen, begründet für sich genommen kein berechtigtes ...  > lesen

29.10.2026 · Fachbeitrag aus Versicherungsvermittlung professionell · Haftung

LG Weiden: Kein Schadenersatz trotz Pflichtverletzung bei der Umdeckung

Bei der Umdeckung einer Wohngebäudeversicherung können falsche Angaben zu Vorschäden weitreichende Folgen haben. Handelt der Versicherungsmakler als Vertreter des Versicherungsnehmers (VN) und täuscht er den Versicherer arglistig über Vorschäden, wird dieses Verhalten dem VN zugerechnet. Eine Pflichtverletzung allein begründet jedoch noch keinen Schadenersatzanspruch gegen den Makler. Der VN muss zusätzlich nachweisen, dass die Pflichtverletzung den geltend gemachten Schaden verursacht ... > lesen

15.10.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Unternehmensnachfolge · Übertragung von Grundstücken und Unternehmensanteilen

Vor- und Nachteile von nachrangigen
Nießbrauchsrechten – Teil 1

In der Praxis erfreuen sich Übertragungen von Grundstücken und Unternehmensanteilen – z. B. von Eltern auf ihre Kinder – großer Beliebtheit. Zum einen wird aus steuerlichen Gründen dabei gerne ein Nießbrauch vereinbart, um die Bereicherung beim Erwerber und die damit einhergehende Belastung mit Erbschaft- oder Schenkungssteuer zu verringern. Zum anderen spielen aber auch Absicherungs- bzw. Versorgungsgedanken eine Rolle. Und nicht selten möchte der bisherige Eigentümer auch nicht ...  > lesen

29.10.2026 · Fachbeitrag aus Privatliquidation aktuell · KFO

So rechnen Sie die Eingliederung eines gedruckten Retainers ab

Zur langfristigen Sicherung und Stabilisierung der kieferorthopädischen Behandlungsergebnisse wird häufig ein Retainer eingegliedert. Dieser kann individuell hergestellt, gefräst oder gedruckt sein. Die Abrechnung für die Eingliederung eines festsitzenden Retainers ist nicht ganz einheitlich geregelt. Dieser Beitrag erklärt zunächst die verschiedenen Abrechnungsmöglichkeiten und veranschaulicht anschließend die Berechnung zur Planung, Herstellung, Anpassung und Eingliederung eines ...  > lesen

20.10.2026 · Urteilsbesprechung aus Mietrecht kompakt · Rechtsmittel

Beschwer des Mieters bei Abweisung einer Klage auf Belegeinsicht

Es ist allgemein üblich, dass in Wohnraummietverträgen vereinbart wird, dass der Mieter Betriebskosten trägt (§ 556 Abs. 1 S. 1 BGB) und darauf Vorauszahlungen leistet (§ 556 Abs. 2 S. 1 Alt. 2 BGB), über die der Vermieter jährlich abrechnen muss (§ 556 Abs. 3 S. 1 Hs. 1 BGB). Die vom Vermieter zu erteilende Abrechnung erstreckt sich auf die Vorlage von Belegen, soweit sie erteilt zu werden pflegen (§ 259 Abs. 1 BGB). Die Belegeinsicht soll dem Mieter nicht nur das ... > lesen

06.10.2026 · Urteilsbesprechung aus Mietrecht kompakt · Klauselkontrolle

Rechtsfolge bei Unwirksamkeit einer Wertsicherungsklausel im Gewerbemietvertrag

Der BGH hat bisher geklärt, dass formularvertragliche Indexierungsklauseln in langfristigen Gewerbemietverträgen nicht nur der Kontrolle nach dem Preisklauselgesetz (PrKG) unterliegen, sondern – darüber hinausgehend – auch der Inhaltskontrolle nach § 307 Abs. 1 BGB. Er musste nun die Frage beantworten, nach welchem Gesetz sich die Rechtsfolgen bestimmen, wenn die Klausel sowohl gegen das PrKG als auch gegen § 307 Abs. 1 BGB verstößt. Die Frage ist so interessant, weil § 8 PrKG ...  > lesen

27.10.2026 · Fachbeitrag aus Praxisführung professionell · Praxisstrategie

Vom Behandler zum Unternehmer (1):
Gefangen an der Behandlungsliege

In vielen kleinen Physiotherapiepraxen ist die Inhaberin oder der Inhaber zugleich fachlicher Kopf, wichtigste Bezugsperson für Patienten, Personalverantwortlicher und wirtschaftlicher Entscheider. Doch wer fast jede verfügbare Stunde behandelt, hält zwar den aktuellen Umsatz stabil, lässt aber zu wenig Raum für betriebswirtschaftliche Führung und strategische Entwicklung der Praxis. Zukunftsfähig wird die Praxis erst, wenn Management nicht mehr in den Abendstunden stattfindet, sondern ...  > lesen

29.10.2026 · Fachbeitrag aus Einspruch aktuell · Erledigte Verfahren

BFH-Leitsatzentscheidungen

Der BFH hat diese Woche seine Leitsatzentscheidungen bekannt gegeben. Hingewiesen sei vor allem auf die Herstellungskosten bei Aufwendungen auf den Grund und Boden. > lesen

29.10.2026 · Fachbeitrag aus Planungsbüro professionell · Honorargestaltung

Urteil zur Objektgliederung zeigt: Ohne vorsorgliche Regelung drohen Honorarverluste

Bei einem Bürohochhaus mit Nebengebäuden handelt es sich nur um ein Objekt. Das hat das OLG Köln zum Nachteil der Planer entschieden und damit dem wichtigen Honorarthema der „Objektgliederung“ neue Brisanz verliehen. Da die Rechtsprechung uneinheitlich ist, gilt es, aus dem neuen Urteil die richtigen Schlüsse zu ziehen und mit konkreten vertraglichen Regelungen einem Honorarproblem vorzubeugen. PBP klärt auf. > lesen

27.10.2026 · Nachricht aus Planungsbüro professionell · Vertragsrecht

Wann darf der Auftraggeber den Vertrag aus wichtigem Grund kündigen?

Nicht jede Vertragsverletzung rechtfertigt eine Kündigung aus wichtigem Grund. So stellen fehlende Planungsleistungen nur einen wichtigen Kündigungsgrund dar, wenn sie nach dem Vertrag und dem Stand des Bauvorhabens zum Zeitpunkt der Kündigung hätten vorliegen müssen und der Auftraggeber ihr Fehlen unter Fristsetzung gerügt hat (OLG Köln, Urteil vom 13.11.2024, Az. 11 U 158/10, Abruf-Nr. 256281 ; rechtskräftig durch Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde, BGH, Beschluss vom ...  > lesen

21.10.2026 · Nachricht aus Planungsbüro professionell · Honorarrecht

Gekündigter Planungsvertrag: Hält ein vom Planer gestellter Vertrag mit „60/40-Klausel“ der AGB-Prüfung stand?

Das OLG Köln hat sich mit der Frage befasst, inwieweit ein vom Planer gestellter Vertrag, der für den Fall der vorzeitigen Vertragsbeendigung (freie Kündigung) eine „60/40-Klausel“ enthält, der AGB-Prüfung standhält. Die salomonische Aussage lautet: „Jedenfalls kann sich aber der Kläger als Verwender gegenüber der Pauschale nicht seinerseits auf eine zu einem deutlich höheren Honorar führende Abrechnung berufen.“  > lesen

08.10.2026 · Nachricht aus Unfallregulierung effektiv · Gutachterkosten

AG Schwerin weist überraschend logisch die Kostenerstattung für gutachterliche Stellungnahme ab

Es ist der Alltag: Der Geschädigte legt dem Versicherer das Schadengutachten vor, der reagiert mit einem Prüfbericht. Nun muss der Schadengutachter noch mal ran und erläutert (bestenfalls) in einer Stellungnahme, warum sein Gutachten richtig und der Prüfbericht unzutreffend ist. Dafür berechnet er einen weiteren Betrag, dessen Erstattung bisher fast überall locker durchlief. Nun überrascht das AG Schwerin mit einer Abweisung dieses Anspruchs.  > lesen

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