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22.05.2026 · Nachricht aus Praxis Freiberufler-Beratung · Praxis-/Firmen-Pkw

Versteuerung des Privatanteils trotz Nutzungsverbots

Überlässt eine Kapitalgesellschaft ihrem (alleinigen) Gesellschafter-Geschäftsführer ein betriebliches Fahrzeug zur Nutzung, spricht der Beweis des ersten Anscheins dafür, dass das Fahrzeug von dem Gesellschafter-Geschäftsführer tatsächlich auch für private Fahrten genutzt wird. Dies gilt – für die Körperschaftsteuer und die Frage einer verdeckten Gewinnausschüttung – auch bei einem Privatnutzungsverbot. Sofern ein solches Privatnutzungsverbot lohnsteuerlich beachtet wird, gilt ... > lesen

28.04.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Investmentsteuergesetz

Die neue Wegzugsbesteuerung für (Spezial-)Investmentanteile im Privatvermögen

Seit 2025 greift die Wegzugsbesteuerung auch bei ETFs im Privatvermögen. Erfahren Sie alles zu Schwellenwerten, Liquiditätsrisiken und Stundung. > lesen

24.06.2026 · Fachbeitrag aus Erbfolgebesteuerung · Vertragsübernahme

Zuwendung einer Kapitallebensversicherung unter Nießbrauchsvorbehalt

Die unentgeltliche Übertragung eines Kapitallebensversicherungsvertrags (Vertragsübernahme) unterliegt im Zeitpunkt der Übertragung des Vertrags der Schenkungsteuer und ist mit dem Rückkaufswert zu bewerten. Hat sich der Schenker den Nießbrauch an der Rückkaufsleistung vorbehalten, entsteht dieser Nießbrauch erst mit Kündigung des Kapitallebensversicherungsvertrags. Soweit zum Bewertungsstichtag keine Kündigung erfolgt ist, handelt es sich bei dem Nießbrauch um eine bedingte Last, die ...  > lesen

01.07.2026 · Fachbeitrag aus Unfallregulierung effektiv · Regress/Hinweispflicht

AG Köln zu Anforderungen an Aufklärungspflicht im Rahmen einer Preisvereinbarung

Bei Werkstätten und bei Gutachtern, die den Grundsatz „Preisvereinbarung geht vor Üblichkeit“ verstanden haben und deshalb die Preisbestandteile vereinbaren, stößt der Versicherer im Regress auf den Einwand: Der Preis sei vereinbart. Deshalb könne der Kunde nichts zurückfordern, der Versicherer aus abgetretenem Recht des Kunden folglich auch nicht. Der Einwand greift allerdings nicht, wenn der Leistungserbringer bezüglich seiner Preise eine Aufklärungspflicht gehabt hätte. Dafür, ...  > lesen

16.05.2026 · Fachbeitrag aus Vollstreckung effektiv · Pfändungsfreigrenzen

Erhöhung der Pfändungsfreibeträge zum 1.7.26: Das sind die Auswirkungen

Zum 1.7.26 werden durch die Pfändungsfreigrenzenbekanntmachung (BGBl. I Nr. 80 v. 19.3.26) die Pfändungsfreigrenzen erneut deutlich angehoben. Die Erhöhung wirkt sich wie folgt aus:  > lesen

29.06.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Telemedizin

Arzt 2.0 – Was bedeutet das für die Heilberufeberatung von morgen?

Über Jahrzehnte stand in der Beratung das Modell der klassischen Vor-Ort-Praxis im Fokus. Die Kernfrage der Mandanten an die Berater drehte sich primär um die steuerliche Optimierung etablierter Strukturen. Heute erleben wir in der Beratungspraxis einen unumkehrbaren Paradigmenwechsel: Die neue Generation von Medizinerinnen und Medizinern kommt mit technologiegetriebenen Konzepten. Sie beschäftigt die Frage, wie sie ein skalierbares, digitales Gesundheitsbusiness so gestalten, dass es ... > lesen

26.05.2026 · Nachricht aus Praxis Freiberufler-Beratung · Vorweggenommene Erbfolge

Verzicht auf Pflichtteil bei Abfindung in Raten

Die ratenweise Erfüllung einer Abfindung für einen lebzeitigen Pflichtteilsverzicht fällt nicht unter die Einkommensteuer (BFH 20.1.26, VIII R 6/23). > lesen

21.03.2025 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · Umgang mit „No-Shows“

Zeit ist Geld – Rechtliches zum Thema Ausfallgebühr

Abnehmende Termintreue – das ist nicht nur ein gefühltes Phänomen, sondern ein Dauerthema. Die Quote der „No-Shows“, also der Ausfallzeiten durch Nichterscheinen, ist erfahrungsgemäß bei denjenigen Facharztgruppen besonders hoch, für die keine Überweisung erforderlich ist: Hausärzte oder Kinder- und Jugendärzte. Immer wieder wie Forderung nach Maßnahmen laut, z. B. der Einführung einer Gebühr bei Nichterscheien Es braucht Strategien, um die No-Show-Rate so gering wie möglich ... > lesen

08.07.2026 · Nachricht aus Verkehrsrecht aktuell · Änderungen im StVG zum 1.7.26

Punktehandel, digitaler Führerschein und verlängerte Verjährungsfristen

Durch das „Fünfte Gesetz zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes und anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften“ vom 12.5.26 (BGBl. I 2026, Nr. 142) ist erneut das StVG geändert worden. Die Änderungen gehen zurück auf einen Gesetzentwurf der Bundesregierung vom 7.1.26 (BT-Drs. 21/3505), zu dem der Bundesrat Stellung genommen (vgl. BT-Drs. 21/3505, S. 54) und die Bundesregierung eine Gegenäußerung (BT-Drs. 21/3505, S. 67) abgegeben hat. In dem schließlich verabschiedeten ...  > lesen

15.07.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Unternehmensnachfolge · Familienstiftung

Steuerfalle Familienstiftung: Wann und wie der Fiskus bei Destinatären steuerlich zugreift

Laufend werden neue Familienstiftungen errichtet – vor allem zur Regelung der Vermögensnachfolge und zur Minimierung erbrechtlicher Risiken. Aber auch steuerliche Privilegien stehen häufig im Vordergrund. Weil Familienstiftungen daneben typischerweise den Stifter und dessen Angehörige finanziell unterstützen, stellt sich in der Praxis eine ganz entscheidende Frage: Wann und wie unterliegen Leistungen der Stiftung an die Destinatäre der Besteuerung?  > lesen

24.06.2026 · Fachbeitrag aus Erbfolgebesteuerung · Vermögensnachfolge

Chancen und „Stolpersteine“ bei der unentgeltlichen Übertragung von Personengesellschaftsanteilen – Teil 2

Im ersten Teil dieser kleinen Beitragsserie (ErbBstg 26, 160 ff.) hatten wir bereits klargestellt, dass eine erfolgreiche Nachfolgeplanung regelmäßig eine interdisziplinäre Beratung erfordert. Nur durch die enge Verzahnung von gesellschaftsrechtlicher und erbschaftsteuerlicher Expertise lassen sich hier tragfähige Lösungen entwickeln. In Teil 2 stehen nun ertragsteuerliche Fallstricke und wichtige Gestaltungsaspekte in diesem Bereich besonders im Fokus. Neben der Bedeutung des ...  > lesen

24.06.2026 · Fachbeitrag aus Verkehrsrecht aktuell · Aktuelle Gesetzgebung

Die „Förderung der Reparatur“-Richtlinie und ihre Auswirkungen auf den Autokauf

Zum 1.8.26 wird das BGB im kaufrechtlichen Teil abermals geändert. Wieder ist die Ursache der in Brüssel überdeutlich betonte Verbraucherschutz. Auslöser ist die „Förderung der Reparatur“-Richtlinie 2024/1799. In deren Gefolge wurde auch die Warenkaufrichtlinie geändert. Das wiederum führt zu einer Änderung im BGB. Da ist das Gesetzgebungsverfahren aber noch nicht in trockenen Tüchern. Minimale Änderungen kann es noch geben. > lesen

24.06.2026 · Fachbeitrag aus Erbfolgebesteuerung · Der praktische Fall

Günstige Aufteilung des Betriebsvermögens bei Personengesellschaften optimal gestalten

§ 97 Abs. 1a BewG enthält Vorgaben zur Ermittlung des gemeinen Werts eines Anteils am Betriebsvermögen einer Personengesellschaft. Danach wird der gemeine Wert des Gesamthandsvermögens durch Vorwegzurechnung der Kapitalkonten, Verteilung des restlichen Betriebsvermögens nach dem maßgebenden Gewinnverteilungsschlüssel und Zurechnung der aktiven Wirtschaftsgüter und Schulden des SBV ermittelt. Was hier im Detail zu beachten ist, wird nachfolgend unter Berücksichtigung der ...  > lesen

24.06.2026 · Fachbeitrag aus RVG professionell · PKH/VKH

Gerichtskosten: Streitgenosse ohne PKH
haftet gegenüber dem mit PKH nur beschränkt

Vielfach tritt in der anwaltlichen Praxis ein häufig unterschätztes Kostenrisiko auf: Bei Streitgenossenschaften mit unterschiedlicher wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit erhält nur einer PKH/VKH. Die Landeskasse nimmt dann den vermögenden Streitgenossen wegen der gesamten Gerichtskosten in Anspruch. Bei Gesamtschuldverhältnissen löst eine vollständige Inanspruchnahme des zahlungsfähigen Streitgenossen regelmäßig Ausgleichsansprüche nach § 426 BGB aus. Damit würde die ... > lesen

24.06.2026 · Fachbeitrag aus Erbfolgebesteuerung · Gestaltungsmissbrauch

Grundstücksverkauf, Nutzungsrechte & Co.: Wann bei Verträgen mit nahen Angehörigen die Falle des § 42 AO zuschnappt

Verträge zwischen nahen Angehörigen unterliegen naturgemäß einer besonders kritischen Überprüfung durch die Finanzverwaltung, da es bei den Vertragsparteien i. d. R. an einem Interessenwiderstreit fehlt. Dies betrifft nicht nur die Frage, ob die getroffenen Vereinbarungen einem Fremdvergleich standhalten, sondern auch, ob ihrer steuerlichen Anerkennung eventuell ein Gestaltungsmissbrauch entgegensteht. Nachfolgend wird ein kompakter Überblick gegeben, wie sich die Finanzrichter zum ...  > lesen

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