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22.10.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Gestaltungshinweis

Mit dem Beitragsvorauszahlungsmodell zur Kranken- und Pflegeversicherung Steuern senken

Steuern zu sparen, ist für viele Selbstständige und Freiberufler ein zentrales Anliegen. Ein Instrument bietet hier das Beitragsvorauszahlungsmodell für die Kranken- und Pflegeversicherung. Es ermöglicht, durch gezielte Vorauszahlungen nachhaltige steuerliche Vorteile zu sichern. Der Beitrag erläutert anhand eines Praxisbeispiels, wie sich durch geschickte Planung ein dauerhafter Steuervorteil erzielen lässt.  > lesen

18.09.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Musterfall

Einbringung in MVZ-GmbH mit Andienungsrecht

Zuweilen ist der Fall anzutreffen, dass eine Praxis oder ein Praxisanteil zunächst in ein MVZ in der Rechtsform der GmbH eingebracht werden und deren Mehrheitsgesellschafter(n) das Recht angedient wird, den Anteil später zu übernehmen. Zwischen der Vereinbarung und der tatsächlichen Übernahme können aber viele Jahre vergehen. Es stellt sich hier in steuerlicher Hinsicht die Frage, wann der Veräußerungsgewinn zu versteuern ist – bereits bei Einbringung mit Vereinbarung des ... > lesen

09.07.2026 · Nachricht aus Einspruch aktuell · Erbschaft- und Schenkungsteuer

Geldgeschenke als übliche Gelegenheitsgeschenke

Nach allgemeiner Verkehrsanschauung kann eine Geldschenkung zu Ostern i. H. v. 20.000 EUR nicht mehr als „üblich“ und damit nicht mehr als steuerfreies Ostergeschenk i. S. d. § 13 Abs. 1 Nr. 14 ErbStG angesehen werden (FG Rheinland-Pfalz 4.12.25, 4 K 1564/24; Rev. zugelassen, Einspruchsmuster ). > lesen

07.07.2026 · Nachricht aus Einspruch aktuell · Einkommensteuer

Besteuerung von Leibrenten aus Rentenversicherungen mit Kapitalwahlrecht

Nach einer Entscheidung des FG Niedersachsen (18.11.25, 7 K 165/24; Rev. BFH VIII R 1/26, Einspruchsmuster ) sind Rentenzahlungen, die auf privaten Rentenversicherungsverträgen mit Kapitalwahlrecht beruhen, nicht den Einkünften aus Kapitalvermögen i. S. d. § 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG 2004, sondern den sonstigen Einkünften gemäß § 22 Nr. 1 S. 3 a) bb) EStG zuzuordnen. > lesen

22.10.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Musterfall

Wegzugsbesteuerung und Gestaltungsmöglichkeiten am Beispiel einer Influencerin

Die zunehmende Internationalisierung wirtschaftlicher Tätigkeiten und der Trend zur ortsunabhängigen Arbeit führen vermehrt dazu, dass vermögende Privatpersonen – darunter auch Influencer – ihren Wohnsitz ins Ausland verlagern. Eine solche Verlagerung kann erhebliche steuerliche Konsequenzen nach sich ziehen, insbesondere durch das Auslösen der Wegzugsbesteuerung gemäß § 6 AStG. Ziel dieses Beitrags ist es, praxisnah die rechtlichen Grundlagen und steuerlichen ... > lesen

13.07.2026 · Nachricht aus Einspruch aktuell · Einkommensteuer

Grundstücksübertragung unter Anrechnung auf eine zukünftige Zugewinnausgleichsforderung als Anschaffung

Das FG Niedersachsen (16.3.26, 9 K 170/24; Rev. BFH IX R 4/26, Einspruchsmuster ) hat entschieden, dass die Grundsätze der BFH-Rechtsprechung zur Entgeltlichkeit der Übertragung von Grundbesitz im Rahmen des Zugewinnausgleichs (BFH 31.7.02, X R 48/99, DStR 03, 457; 15.2.77, VIII R 175/74, BStBl. II 77, 389) nicht nur bei Durchführung des Zugewinnausgleichs als Scheidungsfolge gelten, sondern auch bei einem vorzeitigen Zugewinnausgleich nach §§ 1385, 1386 BGB und selbst dann, wenn die ... > lesen

29.06.2026 · Fachbeitrag aus Arbeitsrecht aktiv · Kündigung

Kündigen nach bEM: ArbG muss „zielführende Behandlungsmaßnahmen“ real ermöglichen

Spricht der ArbG eine krankheitsbedingte Kündigung aus, bevor er dem ArbN die im bEM als zielführend erkannten Behandlungs- und Entlastungsmaßnahmen tatsächlich zugänglich gemacht und umgesetzt hat, fehlt es regelmäßig an der Verhältnismäßigkeit (§ 1 Abs. 2 S. 1 KSchG). Der ArbG muss substanziiert darlegen, dass trotz Umsetzung dieser Maßnahmen eine erhebliche künftige Belastung des Betriebs zu erwarten wäre.  > lesen

07.07.2026 · Fachbeitrag aus Arbeitsrecht aktiv · Verhaltensbedingte Kündigung

Traueransprache per WhatsApp-Video:
geschmackloser Scherz oder wichtiger Grund?

Es ist eine erhebliche Pflichtverletzung mit erheblichem Potenzial zur Störung des Betriebsfriedens, wenn ein ArbN eine fingierte Traueransprache über den „Tod“ eines Kollegen im Arbeits-Outfit auf dem Arbeitsgelände filmt und in einer kleinen WhatsApp-Gruppe von ArbN verbreitet. Dieses einmalige Fehlverhalten reicht jedoch regelmäßig nicht für eine fristlose oder ordentliche Kündigung aus. Eine Abmahnung hat hierbei Vorrang.  > lesen

30.06.2026 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · Vertragsarztrecht

Zulassungsentzug auch bei Verstößen gegen organisatorische Abrechnungsvorgaben

Das Schleswig-Holsteinische Landessozialgericht (LSG) hat mit einer rechtskräftigen Entscheidung die Entziehung der vertragsärztlichen Zulassung einer Fachärztin für Allgemeinmedizin bestätigt. Die Besonderheit des Urteils liegt darin, dass es im zu entscheidenden Fall nicht um fehlerhaft abgerechnete Leistungen als solche ging, sondern um die wiederholte Missachtung organisatorischer Vorgaben der vertragsärztlichen Abrechnung. Das Gericht stellte in seinem Urteil klar, dass nicht nur die ...  > lesen

01.07.2026 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · EBM 2026

Wann kann Nr. 03100 abgerechnet werden und wann nicht?

Seit dem 01.07.2026 ist die neue Versorgungspauschale nach EBM-Nr. 03100 da. Hausarztpraxen sollten die Regelungen kennen und wissen, wer unter diese neue Variante der Chronikerpauschale fällt. Die Nr. 03100 ist als Halbjahrespauschale für chronisch kranke Patienten mit nur einer bestimmten Diagnose konzipiert und bringt daher ein paar Besonderheiten für die Abrechnung mit sich. Neben dem reinen Verständnis der neuen Versorgungspauschale ist es für die Abrechnungspraxis von Beginn an ...  > lesen

08.07.2026 · Fachbeitrag aus Arbeitsrecht aktiv · Krankheit

Nach Urlaub direkt krank?
Wann die AUB erschüttert sein kann

Der Beweiswert einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AUB) ist auch dann erschüttert, wenn der ArbN mehrere Jahre in Folge jeweils im Anschluss an seinen Jahresurlaub eine Woche lang – angeblich – arbeitsunfähig erkrankt und er zuvor versucht hat, die Verlängerung seines Urlaubs für den späteren Arbeitsunfähigkeitszeitraum zu erwirken. > lesen

22.10.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Vorsteuerabzug

Kommt Bewegung in die Rechtsprechung zum Vorsteuerabzug bei „Investitionsumsätzen“?

Wer eine Kapitalgesellschaft gründet, aber noch vor der notariellen Beurkundung des Gesellschaftsvertrags (= Phase der Vorgründungsgesellschaft) Eingangsleistungen bezieht, darf Vorsteuer mangels Unternehmereigenschaft grds. nicht als Vorsteuer abziehen. Andererseits steht der GmbH der Vorsteuerabzug nicht zu, da sie die Eingangsleistungen nicht selbst bezogen hat und üblicherweise auch keine auf ihrem Namen ausgestellte Rechnungen vorliegen – Ausnahme: „Investitionsumsätze“. 2022 hat ...  > lesen

11.03.2026 · Fachbeitrag aus Versicherung und Recht kompakt · Belehrung

Aktuelle Entscheidungen
zur Widerspruchsbelehrung

Erster Prüfungsschritt bei einem verfristeten Widerspruch ist es meist, die Widerspruchsbelehrung auf mögliche Fehler zu untersuchen. Stellt sich heraus, dass der VN nicht ordnungsgemäß belehrt wurde und die Widerrufsfrist daher nicht zu laufen begann, ist der Widerspruch somit nicht verfristet. Wir stellen Ihnen im Folgenden mehrere aktuelle Entscheidungen vor, in denen über einzelne Fragen zur Widerspruchsbelehrung entschieden wurde.  > lesen

13.08.2025 · Sonderausgaben aus VVP Versicherungsvermittlung professionell · Büro-Organisation · Steuern und Abgaben

Bilanz: Die 7 besten Rückstellungen für Vermittlerbetriebe

Steht der Jahresabschluss vor der Tür, stellt sich mit ihm die leidige Frage: Welche Rückstellungen sind zu bilden, um Gewinn und Steuerbelastung effektiv zu mindern? Mit der VVP-Sonderausgabel können Sie das Thema angehen und rechtzeitig vor dem Jahresabschluss alle offenen Fragen klären.  > lesen

28.04.2025 · Sonderausgaben aus VE Vollstreckung effektiv · Downloads · Pfändung

Vollstrecken trotz Insolvenz: So setzen Sie Forderungen konsequent durch

Immer mehr gerichtliche Insolvenzen bestimmen den Vollstreckungsalltag und torpedieren die Einzelzwangsvollstreckung. Dies hat für Gläubiger i. d. R. gravierende finanzielle Folgen, insbesondere, wenn keine geeigneten Maßnahmen zur Forderungssicherung getroffen wurden. Die Sonderausgabe zeigt, wie Sie trotz Insolvenz des Schuldners Forderungen Ihrer Gläubiger­mandanten durchsetzen können.  > lesen

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