10.03.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · § 23 EStG
Wird im Privatvermögen eine Eigentumswohnung veräußert, deren Anschaffung schon mehr als zehn Jahre zurückliegt, in der aber ein früher betrieblich genutztes, zum Betriebsvermögen gehörendes häusliches Arbeitszimmer erst vor weniger als zehn Jahren aus dem Betriebsvermögen ins Privatvermögen entnommen worden ist, so liegt im Hinblick auf dieses Arbeitszimmer und den anteilig dazu gehörenden Grund und Boden kein privates Veräußerungsgeschäft i. S. d. § 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 ...
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24.02.2026 · Fachbeitrag aus Erbfolgebesteuerung · Verträge mit Angehörigen
Unter Angehörigen und Partnern einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft kommt es in der Praxis häufig vor, dass Darlehen zinslos oder verbilligt gewährt werden. Hier prüft die Finanzverwaltung, insbesondere in Nordrhein-Westfalen, inwieweit der Zinsverzicht zu einer freigebigen Zuwendung i. S. d. § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG führt. In der Praxis kommt es häufig zu Streitigkeiten über die Höhe des Zinssatzes, der bei der Kapitalisierung des Zinsverzichts zugrunde zu legen ist. Der ...
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24.03.2026 · Fachbeitrag aus Erbfolgebesteuerung · Vermögensnachfolge
Der Nießbrauch zählt zu den vielseitigsten und zugleich wirkungsvollsten Gestaltungsinstrumenten in der Vermögens- und Unternehmensnachfolge. Durch die Aufspaltung von Einkünftezufluss und zivilrechtlichem Eigentum lassen sich Vermögenswerte gezielt übertragen, ohne die laufenden Erträge aus der Hand zu geben. Gerade diese Flexibilität eröffnet erhebliche Gestaltungsspielräume und ermöglicht damit eine differenzierte steuerliche Feinsteuerung. Der folgende Beitrag beschäftigt sich ...
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10.03.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · Neue Regeln für den Lebenszyklus von Verpackungen
Die neue Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle (Packaging and Packing Waste Regulation, kurz PPWR) gilt ab dem 12.8.26. Damit entstehen erstmals europaweit einheitliche Regeln für den gesamten Lebenszyklus von Verpackungen. Unternehmen stehen vor neuen Pflichten. Dieser Beitrag zeigt, wen die neue Verpackungsverordnung betrifft und worauf Unternehmen künftig achten müssen.
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13.04.2026 · Nachricht aus Praxis Freiberufler-Beratung · Veranstaltungshinweis
Seit dem 01.08.2025 sind auch (Zahn-)Ärzte, die KI-Systeme in ihrer Praxis verwenden, verpflichtet, ihr gesamtes Praxispersonal kontext- und risikoadäquat zum Thema KI zu schulen – so legt es Art. 4 der EU-Verordnung über Künstliche Intelligenz (KI-VO) fest. KI-Systeme in diesem Sinne sind z. B. Diagnosesysteme zur Unterstützung (zahn-)ärztlicher Entscheidungen oder Software zur Bearbeitung und Verbesserung von Dokumenten, aber auch Tools, die bei der Abrechnung helfen. Wer solche ...
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14.04.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · § 22 EStG
Nach den Beschlüssen des Bundesverfassungsgerichts vom 07.11.2023 (2 BvR 1140/21; 2 BvR 1143/1) ist das verfassungsrechtliche Verbot der Doppelbesteuerung von Renten nicht individuell, d. h. einzelfallbezogen, sondern nur strukturell, d. h. bezogen auf ganze Rentnergruppen bzw. -jahrgänge zu prüfen.
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24.03.2026 · Nachricht aus Praxis Steuerstrafrecht · FG Nürnberg
Das FG Nürnberg hat darüber entschieden, unter welchen Voraussetzungen die Vollziehung eines angefochtenen Verwaltungsakts auszusetzen ist (FG Nürnberg 24.6.25, 1 V 14/25, Abruf-Nr. 250399 ).
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10.03.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · Einkommensteuer
Wird ein Tiny Haus vermietet, stellt sich in der Praxis die Frage, welche Nutzungsdauer bzw. welcher Abschreibungssatz für solche Mobilheime zugrunde gelegt werden kann. Antwort der Finanzverwaltung: Es kommt darauf an.
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24.02.2026 · Nachricht aus Erbfolgebesteuerung · Zwangsgeld
Im Streitfall hatte der Erbe den Notar mit der Erstellung eines Nachlassverzeichnisses beauftragt, die Sache aber danach „schleifen lassen“ und sich nicht weiter gekümmert. Nachdem das Nachlassverzeichnis auch nach geraumer Zeit nicht vorgelegt worden war, wurde gegen den Erben auf Antrag eines Gläubigers ein Zwangsgeld verhängt. Und das zu Recht, wie das OLG Brandenburg (27.10.25, 3 W 80/25, Abruf-Nr. 252266 ) klargestellt hat.
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09.04.2026 · Nachricht aus Praxis Freiberufler-Beratung · Investitionsabzugsbetrag
Der BFH (1.10.25, X R 16/23, X R 17/23) stellt klar, dass für die Gewinngrenze von 200.000 EUR beim Investitionsabzugsbetrag (IAB) nach § 7g EStG der steuerliche Gewinn i. S. d. § 2 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 EStG maßgeblich ist. Dazu gehören auch außerbilanzielle Korrekturen, insbesondere die Hinzurechnung der Gewerbesteuer nach § 4 Abs. 5b EStG.
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10.03.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · § 9 EStG
Entsendet der Arbeitgeber einen Arbeitnehmer für einen befristeten Zeitraum von nicht mehr als 48 Monaten an seine inländische Betriebsstätte, ohne hierzu einen lokalen Arbeitsvertrag abzuschließen, begründet der Arbeitnehmer an dieser betrieblichen Einrichtung für die Dauer der Entsendung keine erste Tätigkeitsstätte.
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10.03.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · Umsatzsteuer
Mit Schreiben vom 29.12.2025 hat das BMF die Vordruckmuster für die Umsatzsteuererklärung 2024 eingeführt.
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14.04.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · Unternehmensrechtsrahmen
Ein Meilenstein zur Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit soll die Etablierung eines „28. Regimes“ sein, eines einheitlichen europäischen Unternehmensrechtsrahmens, in Ergänzung zu den 27 bestehenden in den Mitgliedstaaten sowie zu den über 60 einzelstaatlichen Gesellschaftsformen. Innerhalb des europäischen Binnenmarkts sollen insbesondere innovative Unternehmen und Start-ups in grenzüberschreitenden Tätigkeiten gefördert werden.
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07.04.2026 · Nachricht aus Praxis Freiberufler-Beratung · Rentner
Ehepartner sind nicht familienversichert, wenn beispielsweise der Ehemann seine Rente lediglich für wenige Monate als Teilrente in Anspruch nimmt und dadurch in dieser Zeit die Einkommensgrenze für die Familienversicherung unterschreitet (BSG 22.1.26, B 6a/12 KR 14/24 R).
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14.04.2026 · Nachricht aus Praxis Freiberufler-Beratung · Sozialversicherung
Wer in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versichert ist, zahlt seine Beiträge auf die beitragspflichtigen Einnahmen, zu denen bei Arbeitnehmern natürlich das Arbeitsentgelt zählt. Das BSG hat diesbezüglich entschieden, dass ein freiwilliges Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung auch dann Beiträge auf sein Arbeitsentgelt zahlen muss, wenn ihm dieses wegen der Insolvenz seines Arbeitgebers gar nicht zugeflossen ist (BSG 10.12.25, B 6a/12 KR 1/24 R).
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