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13.04.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Steuerhinterziehung

Kann die Steuerhinterziehung als uneigentliches Organisationsdelikt begangen werden?

Der Beitrag untersucht die Ausdehnung des „uneigentlichen Organisationsdelikts“ auf den Tatbestand der Steuerhinterziehung, basierend auf der Rechtsfigur zur Behandlung von Serienbetrug. Er zeigt deren Bedeutung bei arbeitsteilig organisierten Steuerstraftaten in Unternehmen.  > lesen

06.04.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Steuerverkürzung

Unterlassene GrESt-Anzeige des Kaufmanns ist nicht per se leichtfertige Steuerverkürzung

Bei verlängerter Festsetzungsverjährung wegen leichtfertiger Steuerverkürzung ist ein subjektiver Leichtfertigkeitsmaßstab anzulegen. Der Umstand, dass der Steuerpflichtige über eine bestimmte formale Ausbildung (Kaufmann) oder Stellung (GmbH-Geschäftsführer) verfügt, hat dabei zwar Indizwirkung, kann allein aber nicht eine Leichtfertigkeit nach § 169 Abs. 2 S. 2, Alt. 2, § 378 AO begründen. Das hat der BFH klargestellt.  > lesen

11.05.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Haftungsbescheid

Haftungsbescheid bei einer GmbH
in der Krise: Das ist zu beachten

Erzielt eine GmbH während der Amtszeit des Geschäftsführers keine Betriebseinnahmen mehr und weist die Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) hohe Verluste aus, kann nicht ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass sie fällige Abgabenverbindlichkeiten aus früheren Zeiträumen zeitnah hätte entrichten können. Das hat das FG Berlin-Brandenburg entschieden.  > lesen

20.04.2026 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · EBM

Terminvermittlung: Die Änderungen bei der Abrechnung von TSVG-Fällen seit dem 01.01.2023

Seit dem 01.01.2023 gibt es bei der Vermittlung von Facharztterminen durch Hausärzte höhere Zuschläge sowie – für den Facharzt – eine extrabudgetäre Vergütung der Leistungen. Wie in AAA Abrechnung aktuell bereits angekündigt (AAA 11/2022, Seite 2), hat der Erweiterte Bewertungsausschuss die Details zu den Änderungen der Vermittlungszuschläge beschlossen.  > lesen

20.05.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Der Steuerberater fragt, der Strafverteidiger antwortet

§153a StPO – auch der Steuerberater
sollte wesentliche Aspekte kennen

Im Jahr 2024 haben die Bußgeld- und Strafsachenstellen der FÄ (BuStra) insgesamt 50.018 Strafverfahren abgeschlossen (BMF-Monatsbericht November 2025 – Verfolgung von Steuerstraftaten und Steuerordnungswidrigkeiten im Jahr 2024). Darunter 10.333 Einstellungen basierend auf § 153a StPO. Es wurden Geldauflagen von 43,2 Mio. EUR verhängt, was in gut 20 % der Verfahren zutraf. Ein Steuerberater sollte Mandanten über Vor- und Nachteile dieser Lösung informieren können.  > lesen

20.05.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Zoll-Praxis

Vorzeitiges Entfernen von Ware
im Ausfuhrverfahren verstößt gegen § 19 AWG

Bei der Ausfuhr von Waren aus der Europäischen Union wird häufig unterschätzt, welche rechtlichen Folgen bereits einfache Verfahrensverstöße haben können. Ein aktueller Fall aus der Praxis zeigt, dass selbst organisatorische Fehler im Ausfuhrverfahren als Ordnungswidrigkeit nach dem Außenwirtschaftsgesetz geahndet werden können.  > lesen

13.04.2026 · Nachricht aus Praxis Steuerstrafrecht · Literaturtipps

Für Sie gelesen und für gut befunden!

Damit Sie in der Informationsflut nicht untergehen, zeigt die folgende Übersicht, was wirklich lesenswert für Ihre Mandatsbearbeitung ist.  > lesen

06.04.2026 · Nachricht aus Praxis Steuerstrafrecht · LG Essen

Hinterziehung dadurch,
dass der Scheinsitz in eine „GewSt-Oase“ verlegt wird

Das LG Essen hat zwei Angeklagte wegen GewSt-Hinterziehung verurteilt, die ihren Betriebssitz zum Schein in eine sog. „Gewerbesteueroase“ verlegt hatten (28.5.24, 56 KLs-300 Js 238/21-20/22, Abruf-Nr. 250683 ).  > lesen

20.05.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Editorial

Gerechtigkeit wird durch den Zoll geschaffen!

Wenn’s um Geld geht … Dort, wo sonst der Name einer bekannten Gruppe von Anstalten des öffentlichen Rechts im Ohr erklingt, hören wir derzeit einen orchestrierten Angriff auf das, was dem Staat lieb und den Menschen teuer ist. Die Rede ist von der Vermögensabschöpfung, auch Einziehung genannt. Eine der vorgebrachten Ideen ist: Das bisherige Instrumentarium reiche nicht aus, eine Beweislastumkehr sei notwendig. Diese Idee wurde nun vom Land Berlin in einer Bundesratsinitiative ...  > lesen

13.04.2026 · Nachricht aus Praxis Steuerstrafrecht · EStV

Schweiz veröffentlicht drei FATCA-Gruppenersuchen der USA

Die Eidgenössische Steuerverwaltung (EStV) hat auf ihrer Homepage mehrere Eingangsanzeigen zu FATCA-Gruppenersuchen aus den USA veröffentlicht ( iww.de/s14488 ). > lesen

29.08.2025 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · Abgrenzung Kapitalverkehrs-bzw. Niederlassungsfreiheit

Erstattung von Kapitalertragsteuer an japanische Mutterkapitalgesellschaften

Der BFH hat dem EuGH verschiedene Fragen, die im Zusammenhang mit dem abgeltenden Einbehalt von Kapitalertragsteuer auf Dividenden an Drittstaatengesellschaften von Belang sind, zur Vorabentscheidung vorgelegt. Unter anderem geht es darum, ob der abgeltende Einbehalt deutscher Kapitalertragsteuer auf Dividenden an eine Drittstaaten-Mutter auch dann „stehen bleiben“ darf, wenn im Ansässigkeitsstaat wegen dortiger Steuerbefreiung keine Anrechnung mehr greift – und ist hierfür die ... > lesen

28.05.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Aufdeckung stiller Reserven

BFH bestätigt passive Entstrickung bei DBA-Änderungen

In einem bemerkenswerten Urteil (BFH 19.11.25, I R 41/22, DStR 26, 775) hat sich der Erste Senat des BFH erstmals dezidiert mit der passiven Entstrickung im Betriebsvermögen befasst. Im Falle einer Beschränkung des deutschen Besteuerungsrechts aufgrund einer Änderung des DBA begründete der BFH seine Auslegung des § 4 Abs. 1 S. 3 EStG mit einer Klarheit, die in dieser Deutlichkeit zwar erhofft, aber nicht unbedingt zu erwarten war. Angesichts zahlreicher geplanter DBA-Änderungen ist die ... > lesen

01.06.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Lohn- und Umsatzsteuer-Selbstanzeigen

§ 371 Abs. 2a AO: Das sind Lösungsansätze für praktische Anwendungsprobleme

§ 371 Abs. 2a AO enthält im Kontext strafbefreiender Selbstanzeigen besondere Regelungen für Umsatzsteuervoranmeldungen und Lohnsteueranmeldungen. Die Spezialnorm im Gesamtgefüge des § 371 AO wirft immer wieder spannende dogmatische und praktisch relevante Fragen auf. In diesem Beitrag sollen praktische Anwendungsfragen erörtert werden. > lesen