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24.08.2026 · Fachbeitrag aus Erbfolgebesteuerung · Erbengemeinschaft

Rechtskosten im Zuge der Erbauseinandersetzung als Nachlassverbindlichkeiten

Entstehen Kosten der Rechtsberatung und -vertretung in unmittelbarem Zusammenhang mit einer Teilungsversteigerung zur Auseinandersetzung einer Erbengemeinschaft, sind diese als Kosten der Nachlassverteilung gemäß § 10 Abs. 5 Nr. 3 S. 1 ErbStG abziehbar. Dies gilt auch dann, wenn die Erbengemeinschaft bereits vor dem Auseinandersetzungsverlangen eines der Miterben zur Verwaltung des nachlasszugehörigen Vermögens übergegangen war – so der BFH mit Urteil vom 11.3.26 (II R 10/23).  > lesen

01.07.2026 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · EBM 2026

Vorhalte- bei Versorgungspauschale: So funktionieren die Nrn. 03043 bis 03048

Bei Abrechnung der neuen Versorgungspauschale nach EBM-Nr. 03100, die ab dem Quartal III/2026 zur Verfügung steht, kann bekanntlich weder im Quartal der Abrechnung der Nr. 03100 noch im Folgequartal die herkömmliche Versichertenpauschale nach Nr. 03000 berechnet werden. Folglich wird in diesen Quartalen auch die sogenannte Vorhaltepauschale nach der Nr. 03040 von der KV nicht zugesetzt, da diese als Zuschlag zur Versichertenpauschale nach Nr. 03000 konzipiert ist. Dafür kommen ab dem ...  > lesen

13.10.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · Verbilligte Vermietung

Steuerliche Fallstricke über § 21 EStG hinaus

Die verbilligte Vermietung hat nicht nur bei der Vermietung im Privatvermögen i. S. d. § 21 Abs. 2 EStG steuerliche Bedeutung. Sie kann ebenso bei der Vermietung von Betriebsvermögen sowie bei der Vermietung an eine Kapitalgesellschaft, an der der Vermieter beteiligt ist, zu nachteiligen steuerlichen Folgen führen – und dies teilweise ohne die gem. § 21 Abs. 2 EStG geltenden Grenzbetragsregelungen. Darüber hinaus kann die verbilligte Vermietung auch eine freigebige Zuwendung ...  > lesen

30.09.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Rechtsprechungsüberblick

Geklärte und weiterhin strittige Rechtsfragen zur Reinvestitionsrücklage nach § 6b EStG

§ 6b EStG zählt zu den bedeutendsten Gestaltungsinstrumenten des Ertragsteuerrechts. Die Vorschrift ermöglicht es, Veräußerungsgewinne aus bestimmten Anlagegütern zunächst steuerneutral zu behandeln und den Gewinn entweder auf ein begünstigtes Reinvestitionswirtschaftsgut zu übertragen oder für einen begrenzten Zeitraum in einer gewinnmindernden Rücklage zu erfassen. Die Besteuerung der stillen Reserven kann mit diesem „Steuerstundungsmodell“ auf einen späteren Zeitpunkt ... > lesen

30.09.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Betriebsausgaben

Aktueller „Dauerbrenner“ beim Profifußball: Steuerliche Einordnung von Handgeldern für die Unterzeichnung von..

Handgeldzahlungen an Lizenzspieler anlässlich der Unterzeichnung von Arbeitsverträgen sind mittlerweile gängige Praxis im Profifußball. Nachdem das FG München (17.4.23, 7 K 414/22) noch entschieden hatte, dass solche Handgelder als Betriebsausgaben sofort abzugsfähig und nicht als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) auf die Vertragslaufzeit zu verteilen sind, hat der BFH die Weichen für die künftige bilanzsteuerrechtliche Behandlung solcher Handgelder im Profifußball neu gestellt ...  > lesen

24.08.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Umsatzsteuer

Steuerfreiheit für ästhetische Operationen und Behandlungen

Der BFH hat bereits vor über zehn Jahren ausführlich zu der Frage Stellung genommen, wann ästhetische Operationen („Schönheitsoperationen“) und ästhetische Behandlungen umsatzsteuerfreie Heilbehandlungsleistungen sein können und welche Nachweise der Arzt zu erbringen hat, um die Steuerfreiheit zu erreichen. Im Jahre 2024 hat der BFH seine Auffassung weiter konkretisiert. Das BMF hat nun die Anwendung der Urteile verfügt und den UStAE geändert (BMF 21.5.26, III C 3 - S ...  > lesen

01.07.2026 · Fachbeitrag aus Erbrecht effektiv · Ausschlagung

Ausschlagung oder Annahme?
Diese Gefahren lauern bei der Entscheidung

Die wirksame Erbausschlagung führt zum rückwirkenden Wegfall der Erbenstellung (§ 1953 Abs. 1 BGB). Der ausgeschlagene Erbteil wächst den nächstberufenen Erben an (§ 1953 Abs. 2 BGB). Dabei kann die Ausschlagung unterschiedliche Motive haben:  > lesen

30.09.2026 · Fachbeitrag aus StiftungsBrief · Sozialversicherungspflicht

Stiftungsvermittelte Rechtsmacht des GmbH-Fremdgeschäftsführers ist möglich

Ein GmbH-Fremdgeschäftsführer kann trotz fehlender eigener Beteiligung selbstständig tätig sein, wenn ihm über seine Stellung als Alleinvorstand einer Stiftung, die alle Anteile an der GmbH hält, eine rechtlich gesicherte Herrschaftsposition vermittelt wird. Dies hat das SG Speyer entschieden und ein richtungsweisendes Urteil gefällt. SB ordnet das Urteil in die Rechtsprechung des BSG zur gesellschaftsrechtlich vermittelten Rechtsmacht ein und arbeitet die Besonderheiten ...  > lesen

21.09.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Selbstanzeigeberatung

Entsperrt die 140.000-EUR-Grenze den Sperrgrund des § 371 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 AO?

Der BGH hat entschieden, dass in den Fällen des § 180 Abs. 1 S. 1 Nr. 2a AO eine Steuerhinterziehung im besonders schweren Fall i. S. d. § 370 Abs. 3 S. 2 Nr. 1 Alt. 2 AO vorliegt, wenn die einer Personenmehrheit zuzurechnenden Einkünfte zugunsten der Feststellungsbeteiligten um mindestens 140.000 EUR abweichend von den tatsächlich erzielten Einkünften festgestellt sind (14.10.25, 1 StR 445/24, juris). Fraglich ist, wie sich diese Wertgrenze auf den Selbstanzeige-Sperrgrund des ... > lesen

02.04.2025 · Fachbeitrag aus Erbfolgebesteuerung · Erbschaftsteuer

Steuerstundung für Wohnimmobilien – seit dem 1.1.25 lukrativer denn je

Normalerweise ist die Erbschaftsteuer binnen eines Monats nach Bekanntgabe des Steuerbescheids fällig. Doch es gibt Ausnahmen. Eine davon enthält § 28 Abs. 3 ErbStG. Danach kann die auf Wohnimmobilien entfallende Steuer auf Antrag bis zu zehn Jahre gestundet werden, soweit die Steuer nur durch Verkauf der Immobilie aufzubringen ist. Weil der Anwendungsbereich der Steuerstundung ab dem 1.1.25 erheblich erweitert und verbessert wurde, ergibt sich für ErbBstg der Anlass, die Regelungen für ...  > lesen

01.07.2026 · Urteilsbesprechung aus Erbrecht effektiv · Erbbaurecht

Ersetzung der Zustimmung zur Veräußerung eines Erbbaurechts

Das OLG München hat sich mit der Ersetzung der Zustimmung des Grundstückseigentümers zur Veräußerung eines Erbbaurechts befasst, weil er die Zustimmung nur gegen Erstattung seiner Anwaltskosten erteilen wollte.  > lesen

30.09.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Umsatzsteuer

Geschäftsveräußerung im Ganzen: Risiken und Gestaltungsansätze für die Praxis

Ob eine Transaktion als Geschäftsveräußerung im Ganzen (GiG) zu qualifizieren ist, hat häufig erhebliche finanzielle Bedeutung. Die Folgen einer Fehlbeurteilung reichen von USt-Nachforderungen über Liquiditätsbelastungen bis hin zu unerwarteten Vorsteuerberichtigungen. Besondere Bedeutung hat die GiG bei Unternehmensverkäufen, Umstrukturierungen, Asset Deals, Grundstückstransaktionen, Betreiberstrukturen und konzerninternen Neuordnungen. Der BFH hat die Anforderungen zuletzt weiter ...  > lesen

24.08.2026 · Fachbeitrag aus Erbfolgebesteuerung · Umsatzsteuer

Schenkung von Kommanditanteilen: Vorsteuern aus Steuerberatungskosten abziehbar?

Steuerberatungskosten, die im Zusammenhang mit einer schenkweisen Übertragung von Kommanditanteilen angefallen sind, berechtigen die Gesellschaft nicht zum Vorsteuerabzug – so lautet ein aktuelles Urteil des FG Baden-Württemberg vom 11.3.26, gegen das aber bereits die Revision vorliegt (14 K 1829/23, nrkr.).  > lesen

30.09.2026 · Fachbeitrag aus Zahnarztpraxis professionell · Arbeitgeberleistungen

Gehaltsgespräche: Nettolohnoptimierung durch steuerfreie und andere Benefits

Steht eine Gehaltserhöhung an, denken Arbeitgeber und Arbeitnehmer häufig zuerst an eine Erhöhung des Bruttolohns. Steuerlich ist das jedoch oft die teuerste Lösung. Denn von zusätzlichen 100 Euro Bruttolohn kommt beim Arbeitnehmer regelmäßig nur etwa die Hälfte an, während den Arbeitgeber sogar Mehrkosten von über 120 Euro treffen. Deutlich wirtschaftlicher ist es häufig, die Vergütung durch steuerfreie oder pauschal besteuerte Benefits zu gestalten.  > lesen

14.10.2026 · Fachbeitrag aus Betriebswirtschaft im Blickpunkt · Doppeldruck auf den Mittelstand

Zwischen KI-Pflicht und ESG-Druck:
Wie Steuerberater KMU zukunftsfest machen

Viele KMU stehen vor ihrer vielleicht größten Bewährungsprobe: Sie müssen gleichzeitig digitaler und nachhaltiger werden. Genau hier wird KI zum strategischen Hebel – und der Steuerberater zum entscheidenden Sparringspartner. Während große Konzerne KI bereits systematisch einsetzen, droht im Mittelstand wertvolle Zeit verloren zu gehen. Der Druck wächst. Für die Beratungspraxis bedeutet das: Wer KI nur als Technikthema betrachtet, greift zu kurz. Richtig eingesetzt, steigert KI nicht ...  > lesen

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