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01.07.2025 · Nachricht aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · AStW-Podcast Episode 26

Phishingversuche, Aufbewahrungsfristen von Belegen, Mietpreisbremse, Anscheinsvollmacht, Verbandsgeldbuße u. v. m.

In der aktuellen Episode des AStW-Podcasts bietet Dietrich Loll zusammen mit Rechtsanwalt Steffen Pasler wieder einen umfassenden Überblick über die jüngsten Entwicklungen im Steuer- und Wirtschaftsrecht. Zunächst warnen sie vor aktuellen Phishingversuchen getarnt als Meldungen der apoBank und DGUV. Sie berichten u. a. über die geplante Verlängerung von Aufbewahrungsfristen zurück auf 10 Jahre, über den Gesetzesentwurf zur Änderung der Zuständigkeiten bei AGs und LGs und auf die ... > lesen

01.07.2025 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Der praktische Fall

Keine Sonderabschreibung nach § 7b Abs. 1 EStG für Ersatzneubauten

Mit dem Gesetz zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsneubaus (BGBl I 19, 1122) wollte der Gesetzgeber mit der neuen Sonderabschreibung nach § 7b EStG steuerliche Anreize für Investitionen im bezahlbaren Mietsegment schaffen. In seinem Urteil vom 12.9.24 (1 K 2206/21, Rev. BFH IX R 24/24) hat sich das FG Köln mit der Frage beschäftigt, ob der Abriss eines vermieteten Einfamilienhauses mit anschließendem Neubau eines Einfamilienhauses in den Anwendungsbereich des § 7b EStG fällt.  > lesen

01.07.2025 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Kapitalgesellschaften

Rettung vergessener Feststellungen des steuerlichen Einlagekontos

Der BFH hat mit seinem brandaktuellen Urteil vom 25.2.25 (VIII R 41/23, Abruf-Nr. 248226 ) eine interessante Möglichkeit geschaffen, Gesellschaftereinlagen, für die eine Feststellung eines steuerlichen Einlagekontos materiell unzutreffend unterblieben ist, nachträglich wieder in steuerliches Einlagekonto oder steuerlich vergleichbare Beträge (Stammkapital ohne Feststellung eines Sonderausweises i. S. d. § 28 KStG) überzuleiten. Wie Sie als Steuerberater diese ...  > lesen

26.06.2025 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Umsatzsteuer

Vorsteuerabzug aus Insolvenzverwalterleistungen bei Fortführung des Unternehmens

Im Insolvenzverfahren eines Schuldners, der seine unternehmerische (wirtschaftliche) Tätigkeit bereits vor der Insolvenzeröffnung eingestellt hat, ist es sachgerecht, über den Vorsteuerabzug aus der Leistung des Insolvenzverwalters auf der Grundlage der früheren Unternehmenstätigkeit zu entscheiden. Die Vorsteueraufteilung kann jedoch ausnahmsweise nach der Gesamttätigkeit des Insolvenzschuldners während seiner Verwaltungszeit nach Maßgabe seiner steuerpflichtigen, steuerfreien und ...  > lesen

01.07.2025 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Umsatzsteuer

Kein Vorsteuerabzug ohne wirtschaftliche Tätigkeit einer Holding

Die Berechtigung zum Vorsteuerabzug setzt eine wirtschaftliche Tätigkeit des Steuerpflichtigen voraus. Eine Holding übt keine wirtschaftliche Tätigkeit aus und ist nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt, wenn sie lediglich Gesellschaftsanteile erwirbt, hält und veräußert (sogenannte Finanzholding), da Erträge aus Beteiligungen nicht zu steuerbaren Ausgangsumsätzen führen (FG Münster 11.3.25, 15 K 133/22 U).  > lesen

01.07.2025 · Nachricht aus Gestaltende Steuerberatung · Organschaftsverhältnis

Beratungskosten anlässlich des Verkaufs einer Enkelgesellschaft auf Ebene der Konzernmutter sofort abziehbar

Nach einer Entscheidung des FG Düsseldorf (26.2.25, 7 K 1811/21 K; Rev. BFH I R 7/25) steht dem Abzug von Rechts- und Beratungskosten bei der Konzernmutter anlässlich der Veräußerung einer Enkel- durch die Tochtergesellschaft im Rahmen eines Organschaftsverhältnisses weder § 15 S. 1 Nr. 2 S. 1 KStG i. V. m. § 8b Abs. 2 oder Abs. 3 KStG noch die Figur des „abgekürzten Vertragsweges“ entgegen. Zudem liegt auch keine verdeckte Einlage vor.  > lesen

01.07.2025 · Nachricht aus Gestaltende Steuerberatung · Erbschaftsteuer

Keine Saldierung von Gesellschafterdarlehensforderungen mit der korrespondierenden Verbindlichkeit der Gesellschaft

Das FG Münster (25.2.25, 3 K 99/23 F; Rev. BFH II R 21/25) hat entschieden, dass bei der Bestimmung der gemeinen Werte der Finanzmittel i. S. d. § 13b Abs. 4 Nr. 5 S. 1 ErbStG im Sonder-BV der Erblasserin ausgewiesene Gesellschafterdarlehensforderungen grundsätzlich nicht nach § 13b Abs. 9 S. 3 ErbStG mit der korrespondierenden Verbindlichkeit der Gesellschaft saldiert werden können.  > lesen