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01.11.2006 | Hygiene in der Zahnarztpraxis

Was ist bei der Aufbereitung von Hand- und Winkelstücken zu beachten?

Speziell die Aufbereitung von Hand- und Winkelstücken wird in der letzten Zeit kontrovers diskutiert. Die Fragen, die häufig an die Redaktion gestellt werden, sind: Wie müssen Hand- und Winkelstücke aufbereitet werden? Ist die Aufbereitung im Hygienecenter ausreichend? Müssen Hand- und Winkelstücke wirklich nach jedem Patienten aufbereitet werden? Weil hier teilweise widersprechende Informationen kursieren und in den Praxen daher häufig eine Verunsicherung herrscht, befassen wir uns noch einmal mit diesem Thema (siehe dazu auch „Praxisteam professionell“ Nr. 1/November 2005, S. 1 ff., Nr. 2/Dezember 2005, S. 5 ff., und Nr. 3/2006, S. 1 ff.).  

Besondere Sorgfalt erforderlich

Nach dem Einsatz am Patienten sind Hand- und Winkelstücke außen und innen als mikrobiell kontaminiert anzusehen. Daher besteht die Gefahr, dass durch sie infektiöses Material von einem Patienten auf den nächsten übertragen wird (Kreuzkontamination).  

 

Die Aufbereitung der Übertragungsinstrumente bedarf auf Grund ihres komplexen Aufbaus besonderer Sorgfalt. Eine ausreichende Sicherheit, dass in das Innere der Instrumente gelangte Keime als Ursache von Infektionen ausscheiden, gibt nur die sorgfältige Reinigung und Desinfektion der Außen- und Innenflächen – und zwar nach jedem Patienten. Dabei ist thermischen vor chemischen Verfahren der Vorzug zu geben. Ein Abwischen der Außenflächen mit Desinfektionsmittel und das Durchspülen mit Kühlwasser sind zur Aufhebung der Innen- und Außenkontamination als unzureichend anzusehen.  

 

Zur Aufbereitung von Übertragungsinstrumenten sind folgende Arbeitsschritte notwendig: Reinigung innen und außen; Pflege (zum Beispiel ölen); Desinfektion bzw. Sterilisation.  

Zwei Möglichkeiten der Aufbereitung