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FachkräftemangelWartezeiten bundesweit länger, aber regional uneinheitlich

27.08.20181 Min. LesedauerIWW

Die Wartezeiten in Deutschlands Physiopraxen haben sich im Bundesdurchschnitt von Juli bis August 2018 um 3,6 Prozentpunkte erhöht. Allerdings variiert die Entwicklung in den einzelnen Bundesländern deutlich. Das geht aus dem Wartezeitenbarometer von PHYSIO DEUTSCHLAND und dem Verband physikalische Therapie (VPT) e. V. hervor (PP 08/2018, Seite 1).

Einen Erklärungsansatz für die gestiegenen Wartezeiten liefert das Barometer jedoch nicht. Ob die Sommerferien die Dauer der Wartezeiten beeinflussen, lässt sich jedenfalls nicht mit Sicherheit sagen: Mit Beginn der Sommerferien haben sich die Wartezeiten in Baden-Württemberg (um mehr als 7 Prozent) und Bayern (um mehr als 5 Prozent) erhöht. In Hessen ist der Anteil der Praxen mit Wartezeiten von drei Wochen und länger dagegen nach Ende der Sommerferien deutlich gestiegen – von 33,4 Prozent im Juli auf 58,3 Prozent im August.

AUSGABE: PP 09/2018, S. 2 · ID: 45466324

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