21.12.2022 · Fachbeitrag aus PIStB · Outbound-Betriebsstätten
Insbesondere in Folge des OECD-BEPS-Aktionspunktes 7 sind Tendenzen im Ausland erkennbar, den (Vertreter-)Betriebsstättenbegriff nach dem jeweiligen ausländischen sowie abkommensrechtlichen Verständnis auszuweiten. Bereits geringere Tätigkeiten/Kriterien genügen dann, eine Betriebsstätte nach ausländischer Sichtweise zu begründen. Vor diesem Hintergrund ist die deutsche ablehnende Haltung zu den Änderungen der Abs. 5 und 6 des Art. 5 OECD-MA 2017 kritisch zu sehen, da hierdurch ...
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21.12.2022 · Fachbeitrag aus PIStB · Grenzüberschreitende Social Media
2021 nutzten mehr als 4,26 Mrd. Menschen aktiv soziale Medien, 2027 sollen es Prognosen zufolge fast 6 Mrd. sein. In Anbetracht dieser Tatsache ist es selbstverständlich, dass Unternehmen auch über diese Kanäle ihre Produkte bewerben möchten. Dabei helfen Influencer den Firmen, über hohe Reichweiten Produkte auf dem Markt zu festigen. Es gibt viele Arten von Social-Media-Persönlichkeiten. Dieser Artikel konzentriert sich auf Vlogger. Sobald diese aktiv werden, kann das umsatzsteuerliche ...
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21.12.2022 · Fachbeitrag aus PIStB · Verrechnungspreisdokumentation
Der EuGH hat entschieden, dass die Festsetzung von Zuschlägen gemäß § 162 Abs. 4 AO mit EU-Recht vereinbar ist. Die Finanzverwaltung darf
bei Verletzung der Aufzeichnungspflichten aus § 90 Abs. 3 AO somit auch weiterhin Zuschläge festsetzen (EuGH 13.10.22, C-431/21).
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21.12.2022 · Fachbeitrag aus PIStB · Gewerbesteuer
Der BFH hat dem EuGH die Frage zur Prüfung vorgelegt, ob die gewerbesteuerliche Hinzurechnung von ausländischen Streubesitzdividenden im Jahr 2001 gegen die Kapitalverkehrsfreiheit verstößt (BFH 23.11.21, I R 5/18; anhängig beim EuGH C-258/22).
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29.11.2022 · Fachbeitrag aus PIStB · IWW-Webinare
Nähere Informationen zu diesen und weiteren Veranstaltungen finden Sie unter www.iww.de/webinare .
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29.11.2022 · Fachbeitrag aus PIStB · DBA-Schweiz
Der Grenzgängerbegriff des Art. 15a Abs. 2 DBA-Schweiz 1971/2010 setzt keine Mindestanzahl an Grenzüberquerungen pro Woche oder Monat voraus. Die anders lautende Regelung des § 7 KonsVerCHEV verstößt gegen den Grundsatz des Vorrangs des Gesetzes gemäß Art. 20 Abs. 3 GG (BFH 28.6.22, I R 24/21).
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29.11.2022 · Fachbeitrag aus PIStB · Grenzüberschreitende Gewinnausschüttung
Dem beherrschenden Gesellschafter einer ausländischen Kapitalgesellschaft fließt ein Gewinnanteil gemäß § 11 Abs. 1 S. 1 EStG im Zeitpunkt des Gewinnausschüttungsbeschlusses zu, wenn die Gesellschaft zahlungsfähig ist und er nach Maßgabe des ausländischen Rechts zu diesem Zeitpunkt wirtschaftlich über den Gewinnanteil verfügen kann. Um dies feststellen zu können, müssen Finanzverwaltung und Finanzgericht auch das maßgebliche ausländische Recht prüfen (BFH 14.2.22, VIII R ...
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29.11.2022 · Fachbeitrag aus PIStB · Inbound-Fälle
Für deutsche Tochtergesellschaften von US-Konzernen haben die Regelungen des § 4k EStG eine hohe Praxisrelevanz. Dies ist dem US-Check-the Box-Konzept geschuldet, wonach bestimmte in- wie ausländische Gesellschaften als steuerlich transparent (disregarded) oder intransparent für Zwecke des US-Steuerrechts behandelt werden können. Nachfolgend sollen typische US-Inbound-Fälle diskutiert und sachgerechte Lösungen gemäß den ATAD-Vorgaben aufgezeigt werden. Schließlich ist nach ATAD (nur) ...
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29.11.2022 · Fachbeitrag aus PIStB · Kryptowährungen
Die Besteuerung virtueller Währungen und sonstiger Token ist international mit hoher Rechtsunsicherheit behaftet. Weder im deutschen noch im spanischen Steuergesetz finden sich konkrete Regelungen. Umso erfreulicher sind die jüngst erschienenen Verlautbarungen der jeweiligen Finanzverwaltungen. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die aktuellen Schreiben zur steuerlichen Behandlung von virtuellen Währungen seitens der spanischen sowie der deutschen Finanzverwaltung (BMF 10.5.22, IV C 1 ...
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29.11.2022 · Fachbeitrag aus PIStB · Internationales Erbrecht
Dass nicht alles, was rechtlich möglich ist, auch rechtlich zulässig ist, belegt das Urteil des BGH vom 29.6.22 (IV ZR 110/21 ). Danach verstößt die Anwendung des nach Art. 22 Abs. 1 EuErbVO gewählten englischen Erbrechts jedenfalls dann gegen den deutschen ordre public i. S. d. Art. 35 EU-ErbVO, wenn sie dazu führt, dass bei einem hinreichend starken Inlandsbezug kein bedarfsunabhängiger Pflichtteilsanspruch eines Kindes besteht. Zugleich zeigt das Urteil die Schwierigkeiten bei einem ...
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